Dieses Thema enthält 24 Antworten und 5 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Dominik Golenhofen dg vor 1 Woche, 6 Tage.

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  • #68003
    Surfbird
    Surfbird
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    bisher fühle ich mich mit Pianto durchweg wohl. Bei 4 TL am Tag war dann allerdings tatsächlich erst mal Schluss. Bin aber auch bei dieser Menge schon absolut begeistert von der Wirkung! Seit ich Pianto nehme, vertrage ich plötzlich meine Fußbäder mit Epsom-Salz wieder, kann täglich Taurin und ab und zu Alpha-Liponsäure nehmen, und fühle mich insgesamt einfach wesentlich fitter. Also schon mal vielen, vielen Dank für diesen wertvollen Tipp!

    Ansonsten habe ich die Einnahmemenge meiner Mariendistelkapseln verdoppelt, was mir extrem gut tut. Vor allem an den Tagen, an denen ich die Triptane gegen die Migräne nehmen muss, habe ich immer extreme Probleme mit der Leber, und hochdosierte Mariendistel ist das einzige, was hilft. Außerdem mache ich wieder regelmäßig Einläufe.

    Soll ich einfach erst mal so weitermachen oder haben Sie noch einen zusätzlichen Vorschlag?

    Viele Grüße
    Surfbird

    • Diese Antwort wurde geändert vor 2 Monate, 2 Wochen von Dominik Golenhofen dg.
    #68155
    Dominik Golenhofen
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    wenn es Ihnen gut geht, einfach weiter machen. Sie scheinen auf dem richtigen Weg zu sein.

    Ich würde nur die Mariendistelkapseln verändern. Kapseln lassen den Geschmack nicht zu. Aber gerade der bittere Geschmack macht einen Teil der Heilwirkung aus. Versuchen Sie doch mal folgendes:
    Abends 100-150ml Wasser zu kochen bringen, einen TL Mariendistelsamen hinzugeben und 10 min köcheln. Das dann über Nacht auf dem Herd stehen lassen und am nächsten Morgen noch mal kurz aufkochen. Dann durch einen Tee-Sieb abgießen und langsam in Schlücken trinken. Muss wirklich bitter sein. Das regt die Galle an und damit die Verdauung und die Leber reinigt sich. Je mehr Galle fließt, um so besser für die Leber. Sie können auch Mariendistel Pulver über die Nahrung geben und haben auch mehr Wirkung als in Kapselform. Das nur so als Idee…

    Alles Gute

    Dominik Golenhofen

    #68181
    Surfbird
    Surfbird
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    ich habe gestern bemerkt, dass das Fenster über meinem Bett mit Schimmel befallen ist (mittlerweile entfernt), und würde gerne wissen, was sie von Aktivkohle halten, um die eingeatmeten Toxine wieder loszuwerden? Bin körperlich im Moment sowieso schon extrem gebeutelt, da in unserer Nachbarschaft der Bau- und Straßensanierungswahn ausgebrochen ist und ständig Teergeruch und andere Schadstoffe in der Luft hängen, auf die ich wegen der MCS reagiere, weswegen ich eine zusätzliche Belastung durch den Schimmel unbedingt vermeiden will.

    Viele Grüße

    #68196
    Dominik Golenhofen
    dg
    Verwalter

    Das einzige was bei Schimmel hilft ist die richtige Sanierung! Wenn Sie Ihn entfernt haben ist das einerseits gut, doch wird der wieder kommen? Warum kam der Schimmel? Sie müssen unbedingt vermeiden, dass Sie jemals in Schimmelräumen leben. Bei MCS haben Sie sonst gar keine Chance gesund zu werden. Ich gehe sogar so weit, dass der Schimmel in der Luft eine Hauptursache der MCS ist. Habe das schon so oft erlebt und ich kenne eigentlich keinen Menschen mit MCS der nicht in der Vergangenheit in stark schimmligen Räumen gelebt hat.

    Wichtig ist jetzt die Raumluft zu filtern. Mit HEPA Filter Geräten wie Honeywell 170, um nur ein Beispiel zu nennen. Der sollte 3 Tage in jedem Zimmer laufen und man sollte 2 x täglich alles (Wände, Bilder, Decke, Schränke, Gegenstände) abstauben, damit die Schimmelsporen in die Luft kommen und dann vom Filter aufgesaugt werden. Dabei eine Schimmelmaske tragen. Das in jedem Zimmer machen und viel Lüften und die Wohnung wird wieder gesund zu bewohnen.

    Viel Glück beim reinigen

    Dominik Golenhofen

    #68278
    Surfbird
    Surfbird
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    von dem Zusammenhang zwischen Schimmel und MCS habe ich auch schon gelesen (ich glaube, in dem Buch “Toxic” von Neil Nathan, MD), war mir allerdings bisher nicht sicher, ob es auf mich zutrifft. In meiner alten Wohnung hatte ich außer etwas Schimmel in den Fliesenfugen der Dusche keinen Befall, und in der Dachwohnung meines Elternhauses lebe ich erst seit einem dreiviertel Jahr, bin also erst lange nach Ausbruch meiner Erkrankung eingezogen. Allerdings ist die Situation durch das geschimmelte Fenster bestimmt nicht besser geworden. (Es ist das einzige Fenster, was bei der Renovierung des Dachgeschosses nicht ausgetauscht wurde, und wir haben mittlerweile festgestellt, dass die Dichtung undicht ist.)

    Was mir im Nachhinein aber eingefallen ist, ist dass ich mit Anfang zwanzig (also kurz bevor mein Gesundheitszustand sich so extrem verschlechtert hat) einem Freund geholfen habe, den Keller eines Nachbarn zu streichen, der MASSIV mit Schimmel befallen war. Kann so eine einmalige Exposition (wir waren damals zwei Tage in dem Keller beschäftigt) schon reichen, um eine Krankheiten wie MCS auszulösen? Der Freund hat übrigens ebenfalls starke gesundheitliche Probleme.

    Einen hochwertigen Luftfilter kann ich mir aus finanziellen Gründen leider nicht leisten, auch wenn ich ihn – auch ohne Schimmelproblematik – wirklich gut gebrauchen könnte. (Die günstigen sind für die Größe des Zimmers – die Dachwohnung besteht aus einem einzigen Raum – wohl leider nicht ausreichend.) Ich lüfte aber mehrmals ab Tag gründlich, wische danach alle Oberflächen ab, und desinfiziere das Fenster – bis die Dichtung ausgetauscht wird – regelmäßig mit Essigessenz. Meinen Sie, so bekomme ich die Luft auch einigermaßen sauber?

    Und was kann ich tun, um die Toxine aus meinem Körper zu bekommen?

    Viele Grüße und Danke für Ihren Rat

    • Diese Antwort wurde geändert vor 1 Monat, 3 Wochen von Surfbird Surfbird.
    #68331
    Dominik Golenhofen
    dg
    Verwalter

    Guten Tag,

    für mich ist die MCS vor allem eine chronische Vergiftung. Schwermetalle, Umweltgifte und vieles mehr. Aber der Schimmel ist halt nun mal eines der giftigsten Gifte überhaupt. Da kann bei 2 TAgen Sanierung schon einiges eingeatmet werden. Oft kommt dann eine Art Sensibilisierung auf die Aflatoxine der Schimmelpilze zustande, im Sinne einer Allergie. Dann reichen später schon kleine Mengen, um den Körper lam zu legen. Ich kenne Patienten, die nur in einen leicht schimmligen Keller gehen und sofort wieder raus und dann trotzdem für mehrerer Minuten die Stimme verlieren. Sind schon extreme zustände.
    Es ist immer eine Summation der Gifte. Nicht eine einzelne Sache an einem Tag.

    Um Schimmel zu entgiften benötigt man hochwertige Mineralien, viel Glutathion, Chlorophyll z.B. aus Algen und all solche Substanzen.

    Alles Gute

    Dominik Golenhofen

    #68459
    julia3
    julia3
    Teilnehmer

    Hallo,
    stimmt es, dass man Schimmelpilzgifte gut mit der Einnahme von Zeolith oder Bentonit entgiften kann?
    VG Julia3

    #68466
    Dominik Golenhofen
    dg
    Verwalter

    Schwer zu sagen. Beide Stoffe verbleiben vor allem im Darm, weshalb ich nicht glaube, dass man den Körper sprich die Organe mit solchen Substanzen wirklich reinigen kann. Aber sicher besser als nichts. Besonders bei akuten Vergiftungen würde ich Zeolith anwenden.

    Dominik Golenhofen

    #68496
    Surfbird
    Surfbird
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    bei mir hat sich leider noch eine neue Baustelle aufgetan. Obwohl ich absolut nichts an meiner Ernährung verändert habe, habe ich seit etwa 2 Wochen mit heftigen Blähungen (Eiweißfäulnis) zu tun. Das ganze fängt immer ungefähr 3-4 Stunden nach dem Mittagessen an und hält den ganzen Abend, obwohl ich keine weitere Mahlzeit zu mir nehme.

    Kann das mit der Einnahme von Pianto zusammenhängen? Habe eigentlich nach wie vor das Gefühl, dass es mir gut tut, allerdings hatte ich seit Jahren keine (spürbaren) Probleme mit dem Darm mehr, und sonst hat sich nichts geändert.

    Ich habe meinen üblichen Speiseplan mal aufgelistet, damit Sie mir sagen können, ob ich etwas verändern/verbessern kann, um das Problem wieder in den Griff zu bekommen:

    Morgens:
    1-2 Scheiben selbstgebackenes glutenfreies Brot mit Schafquark oder Avocado. Dazu 2 Tassen schwarzen Kaffee.

    Vormittags:
    1 Schale Schafjoghurt mit Obst (je nachdem, was der Garten gerade hergibt), Kürbiskernen, Sonnenblumenkernen, Leinsamen, Paranüssen und Kokos.

    Mittags:
    3 EL Reis/Hirse/Hafer mit Paprika, Möhren, Champignons, Kokosmilch und Ingwer
    oder
    2 Kartoffeln mit Sellerie, Möhren, Erbsen, grünen Bohnen, Blumenkohl und frischen Kräutern aus dem Garten.

    Je nachdem, wie es um den Histaminspiegel steht auch mal eine kleine Handvoll Linsen oder ein Stück Tofu dazu.

    Alles Bio wegen der MCS.

    Haben Sie eine Idee, was ich tun kann, um meinen Darm wieder zu beruhigen? Vielleicht eine Weile die Milchprodukte komplett vom Speiseplan streichen? Allerdings wäre ich dann während dieser Zeit nicht wirklich optimal mit Eiweiß versorgt, da ich Hülsenfrüchte wirklich nur manchmal und in kleinen Mengen vertrage.

    Bin ehrlich gesagt ziemlich verunsichert, da sich schon jetzt meine alten “Darmsymptome” wieder bemerkbar machen (Schwindel, Angst/Unruhe, schlechtere Verträglichkeit mancher Lebensmittel, Nebel im Kopf…). und meine Leber bzw. die Galle ist natürlich auch alles andere als begeistert. (Kopfschmerzen, Tinitus…)

    Nur die Verdauung ist (bisher) noch normal.

    Ich hoffe, Sie können mir helfen.

    Viele Grüße und ein schönes Restwochenende
    Surfbird

    #68498
    Dominik Golenhofen
    dg
    Verwalter

    Guten Tag,
    das ist schwer zu sagen. Was ist, wenn Sie Enzyme während der Mahlzeit nehmen, um die Eiweiße besser aufzuspalten. Wenn Sie bisher die Milchprodukte sehr gut vertragen haben, dann sollte das eigentlich auch jetzt noch sein. Aber machen Sie doch einfach den Test. 3 Tage ohne Milchprodukte. Dann sehen Sie, ob es was ändert. Wenn nicht, wieder essen.
    Dominik Golenhofen

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