Dieses Thema enthält 5 Antworten und 2 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Dominik Golenhofen dg vor 14 Jahre, 5 Monate.

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  • #23675
    hans-ulrich
    hans-ulrich
    Teilnehmer

    Hallo,
    in einem der Forum-Beiträge zum Thema Nierensteine lese ich dass man zum Entsäuern keine Carbonate sondern Citrate nehmen soll.

    Die häufig empfohlenen Bullrich`s Vital-Salze haben aber gerade Hydrogencarbonat als Substanz. Was empfiehlt sich das alternativ?

    Was wären z.B. Citrate?

    #27032
    Dominik Golenhofen
    dg
    Verwalter

    Eine Alternative sind z. B.:
    Rebasit oder das Basenpulver von Dr. Jacobs medical.

    Citrate sind z. B.: Calciumcitrat, Kaliumcitrat, Natriumcitrat, Magnesiumcitrat, usw.

    Gruß

    Dominik Golenhofen

    #27033
    hans-ulrich
    hans-ulrich
    Teilnehmer

    Lösen diese Mittel bereits vorhandene Ablagerungen wieder auf?

    Wie ist die Wirkung verglichen mit den kollodialen Minearlien, die sie ebenfalls empfehlen?

    #27034
    Dominik Golenhofen
    dg
    Verwalter

    Hallo!

    Wenn Sie mit Ablagerungen Nierensteine meinen ist dies richtig. Citrate werden in der Medizin zur auflösung von Nierensteinen eingesetzt.

    Der Unterschied liegt in der Herkunft. Die Citrate sind syntetisch hergestellt und haben deshalb keine intrazelluläre Wirkung. Für eine Entsäuerung des Bindegewebes oder bei Nierensteinen aber durchaus wirksam. Sie sind pro Gramm viel billiger!

    Die kolloidalen Mineralien sind eben zellgängig und organischer Herkunft. Sie passieren auch die Blut-Hirn-Schranke. Mit diesen Mineralien ist auch eine Remineralisierung der Gewebes oder der Knochen möglich.

    Oft ist eine grobe Entsäuerung mit den Citraten an erster Stelle und dann der wirkliche Durchbruch mit den Kolloiden eine gute Strategie. Aber auch eine parallele Einnahme wird oft gemacht.

    Jeder Mensch sollte seinen Weg finden, wie er den Körper am besten Entgiftet.

    Gruß

    Dominik Golenhofen

    #27037
    hans-ulrich
    hans-ulrich
    Teilnehmer

    Hallo,
    danke für die sustanziierten Antworten.

    Wie könnte ein Entsäuerungszyklus aussehen?
    Wie lange Citrate, ab wann für wie lange die kollodialen Mineralien?
    Ist eine Begleit”diät” sinnvoll?

    Bei den Citraten empfahlen Sie Dr. Jakobs oder Rebasit, die beide nicht gang billig für eine langfristige Einnahme sind. Ich habe vor Kurzem festgestellt, dass BASICA auch aus Citraten (schon immer?) besteht. Wäre das eine günstige Alternative?

    #27038
    Dominik Golenhofen
    dg
    Verwalter

    Hallo!

    Sie haben mich etwas mißverstanden. Ich bin nie für eine langfristige Einnahme von syntetischen Mineralien!!!

    Ich schlage immer folgendes Vorgehen vor:
    Messen Sie die ph-Werte des Urins. 3 Tage lang mit 6-8 Messwerten über den Tag verteilt. Wenn die ph-Werte nicht der Norm entsprechen (vereinfacht kann man sagen unter 7 während des Tages ist zu niedrig), soll man 4 Wochen Citrate einnehmen, dann 3 Tage pausieren und dann wieder messen. Nach 1 bis 5 dieser Kuren sind die meisten Menschen im Urin relativ basisch, d.h. das Bindegewebe ist entsäuert. Nun beginnt man mit der Einnahme der kolloidalen Mineralien. Man steigert sich langsam auf eine Tageseinnahme von 300ml. Wenn unter dieser hohen Einnahme dann der Stuhlgang normal ist und der ph-Wert auch sehr basisch, dann hat man es meiner ansicht nach geschafft den Körper zu entsäuern. Manche Menschen nehmen nur 4 Wochen die koll. Mineralien, andere benötigen sie über 3 Monate lang.
    Jeder Mensch ist ein Individuum und benötigt somit unterschiedlich lang usw….

    Basica halte ich für eine absolute Kata…..und ist viel teuerer wenn man die Wirkung vergleicht. Alle anderen Produkte halte ich persönlich für viel besser.

    Als Begleitung zur Entsäuerung ist eine basische Ernährung natürlich unbedigt anzuraten. Sonst macht alles doch keinen Sinn. Bitte lesen Sie doch mal den Ernährungsteil der Homepage!

    Gruß

    Dominik Golenhofen

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