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Dieses Thema enthält 23 Antworten und 7 Teilnehmer. Es wurde zuletzt aktualisiert von Gerlinde Schmitz Gerlinde Schmitz vor 1 Monat, 4 Wochen.

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  • #65890
    Kerstin Schmidt
    ellieins
    Teilnehmer

    Hallo, ich bin neu in diesem Forum, habe mich aber schon seit ca. 2 Jahren durch das Forum gelesen.
    Nun habe ich diese Woche mit der Frühjahrskur begonnen.
    Hat vielleicht noch Jemand Tipps oder Anregungen dazu- Erfahrungsberichte, was man eventuell beachten müsste um den bestmöglichen Erfolg zu erzielen?
    Beim Essen tue ich mich gerade noch etwas schwer. Ich meide Schweinefleisch und versuche gesund zu leben, allerdings Süßigkeiten und Salzstangen durchkreuzen manchmal noch meine guten Vorsätze.

    #65891
    kundenbetreuung
    kundenbetreuung
    Verwalter

    Herzlich willkommen ellieins,
    ein aktuelles Thema die Frühjahrskur. Herr Golenhofen wird in den nächsten Wochen hier im Forum zur Verfügung stehen – speziell für die Frühjahrskur. Vielleicht finden Sich noch Interessierte und machen die Frühjahrskur mit Dir zusammen. Zusammen fällts oft leichter.

    Deine Frage ist sehr allgemein. Hast Du spezifische Fragen oder gehts um die Motivation. Dann hoffe ich, dass hier einige einsteigen.

    Mein Tipp: Die Einstellung, der Wille sind gute Helfer bei der Ernährung. Die Kraft und Energie die man bekommt – das Erfolgserlebnis für ein paar Wochen konsequent gewesen zu sein. Stell Dir mal die Kraft von Frischem Gemüse vor – die leuchtenden Farben, wie kraftvoll. Im Vergleich die Salzstange, die satt macht, mehr aber auch nicht. Lust kann man auch anders befriedigen. Entwickle die Lust auf Energie, auf Farben, auf Frisches. Hat jemand spannende Rezeptvorschläge? Fürs Frühstück, fürs Mittagessen und für den Abend.

    Herr Golenhofen, können Sie ein paar leckere Rezepte oder -Tipps beisteuern.

    Alles Liebe
    G.Schmitz
    Kundenbetreuung

    #65895
    Kerstin Schmidt
    ellieins
    Teilnehmer

    Hallo und einen schönen Wochenstart an alle.
    Ich habe nun die erste Woche Frühjahrskur geschafft und ich fühle mich (hoffentlich nicht nur eingebildet) schon sehr wohl. Ich versuche meine Ernährung hauptsächlich auf “frisch” bzw. gesund umzustellen.
    Mein Einkaufswagen am Wochenende war voller Grünzeug. Ich freue mich schon auf das Frühjahr, damit ich endlich wieder Gemüse in meinem Garten anbauen kann.
    Seit 4 Tagen schon keine Salzstangen genascht…
    Trotzdem habe ich noch einige Fragen.
    Ist es normal das mein Stuhlgang eher sehr hart ist?
    Und ist es auch normal das ich Blähungen mehr denn je habe, die wie faule Eier riechen?
    Trinke ich vielleicht noch zu wenig und sollte ich zur Frühjahrskur noch Pianto einsetzen?

    #65897
    kundenbetreuung
    kundenbetreuung
    Verwalter

    Super. Toll. Gratuliere. Das freut mich wirklich sehr. Deine (darf ich überhaupt Du sagen?) Fragen sind sehr interessant und sicher für viele hilfreich.

    Stuhlgang: Der Stuhl sollte weich, gut geformt sein und nicht riechen. Bei Verstopfung mangelt es an:
    – Wasser (bitte bei einer Frühjahrskur einen Liter reines Wasser zusätzlich trinken).
    – Oder es fehlen die Mineralstoffe aus dem Pianto, also aus dem Gemüse. Bei Verstopfung braucht man nicht mehr koll. Mineralien, sondern mehr Mineralstoffe aus dem Gemüse.
    – oder es mangelt an Enzymen. Ein Grund könnte sein, dass man mit der Ernährung noch wenig Enzyme aufnimmt, oder der pH-Wert im Dünndarm ist zu hoch, sodass die Enzyme nicht ausreichend aktiv werden. Das ist ein Grund, warum wir die grünen Papaya gerne bei einer Frühjahrskur empfehlen.

    Was würde ich tun? Mehr Wasser trinken, mehr Pianto nehmen (soviel, dass der Stuhl breeig ist), die koll. Mineralien etwas reduzieren und mehr Papaya nehmen. … und wieder einen kleinen Punkt in der Ernährung optimieren, siehe unten.

    Blähungen: (Auszug aus einem Kurzartikel von Herrn Golenhofen)
    Bei einer Gärung riechen Blähungen und Stuhlgang relativ gering. Diese Gärung entsteht wie in einer Brauerei durch Kohlenhydrate (Zucker) und Hefepilze (Candida).
    Eine Fäulnis stinkt sehr stark, teils wie verfaulte Eier. Hierbei werden die Eiweiße nicht verdaut, sondern faulen vor sich hin – deshalb der starke Geruch.

    Mein Rat an Sie: Bei einer Gärung, sollte man jeglichen Zucker weglassen und die Kohlenhydrate (Brot, Nudel, Pizza) stark einschränken. Bei einer Fäulnis sollte man die Milchprodukte und Schweinefleisch ganz weglassen und Eier, Fisch und Fleisch deutlich reduzieren (nur 1-2 x pro Woche).
    Um die Verdauung der Lebensmittel zu verbessern, kann man Enzyme einnehmen. Bei der Gärung benötigt man Enzyme für die Kohlenhydrate, bei der Fäulnis für die Eiweiße z.B. Tabletten der grünen Papaya.
    Die erste Maßnahme bei einer Verstopfung sollte aber immer das Trinken sein. Trinken Sie mindestens 1 Liter pro 25 kg Körpergewicht

    Fazit zu Ihrer Frage: Trinke ich vielleicht noch zu wenig und sollte ich zur Frühjahrskur noch Pianto einsetzen? Ja, mehr trinken und mehr Pianto nehmen. Soviel Pianto, dass der Stuhl breiig wird. Evtl. mehr grüne Papaya, und die obigen Tipps zur Ernährung lesen.

    Bei Interesse stelle ich hier ein paar Ratgeber/Gedanken zum Thema Ernährung ein, speziell für die Frühjahrskur.

    Glückwunsch und weiter so.

    Gerlinde Schmitz

    #65898
    Kerstin Schmidt
    ellieins
    Teilnehmer

    Hallo Frau Schmitz,

    klar bleiben wir beim Du 🙂
    Danke für die Tipps. Ich versuche nun noch mehr zu trinken und Pianto.
    Ich hatte die letzten Tage viel Kraut, Kartoffeln und Gemüse, sowie Äpfel gegessen, auch grüne Smoothis-das erklärt wohl die Gärung..
    Das Trinken ist noch steigerungsfähig- beim Arbeiten vergesse ich das oft..plötzlich ist schon wieder ne Stunde vergangen und meine Flasche wie immer noch nicht leer.
    Tagsüber bekomme ich das mit der Kur und dem Essen relativ gut hin, aber gestern abend kam dann wieder der Heißhunger durch. Eigentlich auf was Süsses, ich hatte mich dann aber für saure Gurken entschieden- ich dachte immer noch besser als Schoki.
    Also werde ich nun die koll. Mineralien etwas reduzieren und statt 2 nun 3 grüne Papaya nehmen.
    Über paar Ratgeber/Gedanken zum Thema Ernährung bei der Frühjahrskur würde ich mich riesig freuen.
    LG
    ellieins

    #65899
    Kerstin Schmidt
    ellieins
    Teilnehmer

    ..achja, wie sieht es mit Haselnüssen aus? Können die auch Verstopfungen begünstigen? Ich knabber die immer mal zwischendurch und manchmal kann ich nicht wieder aufhören damit..

    #65900
    kundenbetreuung
    kundenbetreuung
    Verwalter

    … ich glaub nicht, dass die Haselnüsse zur Verstopfung führen. Allerdings würd ichs auf ne Hand voll beschränken. Zuviel von was kann immer Probleme machen – auch wenns eigentlich ein sinnvolles Lebensmittel ist.

    Tage wo man die Ernährung nicht so konsequent umsetzen kann sind normal. Gönnen Sie sich einen Sondertag in der Woche. Manchmal geht auch jeder 5. Tag. Nur wer schwer, bzw. chronisch krank ist, der sollte sich konsequent an die Ernährung halten.

    Ein bis 2 Stückchen Schokolade gehen. Dabei nicht die Vollmilchschokolade nehmen, sondern besser 80 % ige.
    Tipp: Ein bis zwei Löffel Kakao in etwas Sahne cremig rühren. Die Gelüste werden befriedigt, aber man hat nicht so oft Appetit drauf. Ich rühr manchmal noch etwas frisch gepressten Orangensaft (brauch ich zur Geschmackverbesserung der kolloidalen Mineralien) mit darunter, damit Abwechslung in die Sache kommt. Man kann auch geriebene Wahlnüsse drunter mischen. So macht man sich schnell und einfach ein Leckerli.

    Die ersten zwei Ratgeber sind fertig:)

    G.Schmitz

    #65902
    Dominik Golenhofen
    dg
    Verwalter

    Guten Tag,

    wenn es nach faulen Eiern stinkt, ist das auch ein “Anfangsproblem”. Im Laufe der Kur sollte sich der Darm reinigen und die eigenen Enzyme sollten die Funktion so übernehmen, dass wir eine geruchlose Verdauung bekommen. Jetzt ist es richtig mehr Enzyme zu nehmen, denn die Papaya fördern die Verdauung von Eiweißen. Gerade die Eiweiße stinken.
    Wenn ich das so lese sind Sie auf einem guten Weg! Weiter so. Bei akuten Fragen dürfen Sie uns auch immer gerne anrufen. Dann kommen Sie besser durch die Krisen oder einfach im Forum schreiben.

    Viel Erfolg

    Dominik Golenhofen

    #65905
    Kerstin Schmidt
    ellieins
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    vielen Dank für die hilfreichen Hinweise.
    – nach Pianto schwitze ich immer sehr, ist das normal?
    – und abends sehe ich aus wie schwanger- so einen aufgeblähten Bauch habe ich. (nicht übertrieben)
    – ich habe es nach 9 Jahren Einnahme von Psychopharmaka (Paroxethin 20mg) endlich geschafft davon los zu kommen- bis letzte Woche habe ich noch 5 mg eingenommen (nicht mehr täglich, nur sporatisch), habe zwar mit sehr starken emotionalen Begegnungen zu tun gehabt, aber ich bin überglücklich und sehr stolz. Langsam kommen meine über Jahre verloren gegangen Emotionen zurück.
    Mein Plan wäre, wenn die Frühjahrskur geschafft ist, nochmal ein 3-Tage Profil einzustellen und zu schauen was ich danach machen soll.
    Frau Schmitz hatte mir dazu schon einen groben Fahrplan vorgeschlagen- Dankeschön!
    Nun werde ich erstmal paar Tage weitermachen und melde mich wenn es was neues gibt.
    Liebe Grüße
    ellieins

    #66060
    kundenbetreuung
    kundenbetreuung
    Verwalter

    – Das Schwitzen kommt meist von der Übersäuerung. Bei Ihnen wird jetzt so einiges in Gang gesetzt im Bereich Säure-Basen-Haushalt. Das muss dann auch aus dem Körper raus. Über die Nieren, Die Atmung, den Darm und über die Haut.
    – Der aufgeblähte Bauch ist ein Hinweis auf eine schlechte Darmflora und Mangel an Darmbakterien und/oder Enzymen. Das hat Herr Golenhofen schon erklärt, bzw. seinen Tipp abgegeben. Später, wenn der Darm ein wenig besser ist, können Sie einen Darmaufbau mit den Darmbakterien starten. Die Wintermonate eigenen sich hier sehr gut.
    – Ca. 70 % der Psychopharmaka könnten sicher vermieden werden. Oft steckt dahinter eine schlechter Darm, bzw. Stoffwechselentgleisungen sowie Umweltbelastungen.
    Nach 9 Jahren kann ich Ihnen nur gratulieren, dass Sie einen Weg heraus gefunden haben. Herzlichen Glückwunsch dazu. Was über so viele Jahre entstand, kann nicht mit einer Maßnahme über ein paar Wochen beseitigt werden. Es ist ein Weg, über die Ernährung, die Psyche/Emotionen, und Stoffwechselmaßnahmen und der Lebensweise. Es kann Rückschläge geben. Gerade deshalb ist es hilfreich, kleinere aber überschaubare Maßnahmen zu machen, die Ihnen Erfolge bringen.
    Einen guten Anfang haben Sie schon gemacht, sicher auch schon viel mehr, sonst wären Sie nicht auf Agenki gestoßen. Ich denke, Sie haben schon einiges geleistet. Genießen Sie auch diese Leistung. Sie haben schon großartiges geleistet. Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen.

    Sie haben mich mit ihren Fragen zu einem Sonderratgeber inspiriert. Auch fand ich so einiges in unserem Fundus. Bis die Ratgeber online gehen können, setze ich die Texte hier rein. Auch wenns aufwändiger zum lesen ist.
    G.Schmitz

    #66061
    kundenbetreuung
    kundenbetreuung
    Verwalter

    – Das Schwitzen kommt meist von der Übersäuerung. Bei Ihnen wird jetzt so einiges in Gang gesetzt im Bereich Säure-Basen-Haushalt. Das muss dann auch aus dem Körper raus. Über die Nieren, Die Atmung, den Darm und über die Haut.
    – Der aufgeblähte Bauch ist ein Hinweis auf eine schlechte Darmflora und Mangel an Darmbakterien und/oder Enzymen. Das hat Herr Golenhofen schon erklärt, bzw. seinen Tipp abgegeben. Später, wenn der Darm ein wenig besser ist, können Sie einen Darmaufbau mit den Darmbakterien starten. Die Wintermonate eigenen sich hier sehr gut.
    – Ca. 70 % der Psychopharmaka könnten sicher vermieden werden. Oft steckt dahinter eine schlechter Darm, bzw. Stoffwechselentgleisungen sowie Umweltbelastungen.
    Nach 9 Jahren kann ich Ihnen nur gratulieren, dass Sie einen Weg heraus gefunden haben. Herzlichen Glückwunsch dazu. Was über so viele Jahre entstand, kann nicht mit einer Maßnahme über ein paar Wochen beseitigt werden. Es ist ein Weg, über die Ernährung, die Psyche/Emotionen, und Stoffwechselmaßnahmen und der Lebensweise. Es kann Rückschläge geben. Gerade deshalb ist es hilfreich, kleinere aber überschaubare Maßnahmen zu machen, die Ihnen Erfolge bringen.
    Einen guten Anfang haben Sie schon gemacht, sicher auch schon viel mehr, sonst wären Sie nicht auf Agenki gestoßen. Ich denke, Sie haben schon einiges geleistet. Genießen Sie auch diese Leistung. Sie haben schon großartiges geleistet. Ich ziehe meinen Hut vor Ihnen.

    Sie haben mich mit ihren Fragen zu einem Sonderratgeber inspiriert. Auch fand ich so einiges in unserem Fundus. Bis die Ratgeber online gehen können, setze ich die Texte hier rein. Auch wenns aufwändiger zum lesen ist.

    #66062
    kundenbetreuung
    kundenbetreuung
    Verwalter

    Ernährungshinweise zur Frühjahrsentgiftung

    Diese Ernährungshinweise sind ein Bestandteil der Entgiftungskur. Nicht ohne Grund steht die richtige Ernährung für das Gesund werden an erster Stelle. Gerade bei einer Entgiftungskur besteht ohne eine konsequente Ernährungsform kaum Aussicht auf Erfolg. Mit Diät verbinden wir Verzicht, was nicht heißt, dass wir unbedingt weniger essen müssen. Es geht mehr darum uns wieder mehr einer Ernährung zu widmen, dessen Konsequenzen eine positive Auswirkung auf unseren Körper hat. Nicht immer ist die Menge das Entscheidende Kriterium. Vielmehr geht es und um das ‘Was’ wir essen, in welchen Kombinationen wir es zu uns nehmen und zu welcher Uhrzeit.

    Was dürfen wir unbegrenzt essen?

     Milchprodukte (Milch, Buttermilch, Molke, Dickmilch, Kefir, Joghurt, Quarkspeisen ohne Zucker, Käse in allen Variationen).
    Achtung: nur erlaubt, wenn keine Allergie gegen Milchprodukte vorliegt.
     Fisch, Fleisch, Wurst (jedoch nicht aus Schweinefleisch)
     Eierspeisen (kombiniert mit Milchprodukten, Gemüse oder Salat, gekocht, gebacken, als Auflauf oder als Soufflé)
     Gemüse, Salat (Dies sollte auf jeden Fall mehr als 50 % Ihrer verzehrten Nahrung ausmachen). Oft ist es günstig die Gemüse anfänglich mehr zu kochen, da rohes Gemüse zu mehr Gärung führt. Wer unter Blähungen und Aufgeblähtsein leidet, sollte in den ersten Wochen alle Nahrung kochen bzw. nur so viel rohe Lebensmittel essen, dass keine Blähungen auftreten. Jede Gärung fördert Pilze im Darm und ist somit zu vermeiden.
     Gewürze (vorzugsweise Kräuter, frisch, getrocknet, tiefgefroren, in Öl konserviert, z. B. als Pesto)
     Obst ((nur einheimisches Obst) 1 Stück Obst am Tag ist anfänglich ausreichend und kann später auf 2 – 3 Stück erhöht werden.
     Getränke (alle zuckerfreien Getränke, Mineralwasser, Kaffee, Tee in allen Variationen)
     Nüsse (Haselnüsse, Mandeln, Erdnüsse, etc.) bestehen vor allem aus Eiweiß und Fett. Sie eignen sich ideal als Zwischenmahlzeit und können immer mitgenommen werden, um bei auftretendem Hunger etwas Essen bei der Hand zu haben. Nüsse sind sehr kalorisch und machen deshalb auch sehr gut satt.
     Hülsenfrüchte (Bohnen, Linsen, Soja) sind sehr gesund und besser als Getreide, haben aber auch einen relativ hohen Anteil an Kohlenhydraten. Deshalb dürfen Sie in vernünftigen Mengen 1 mal am Tag gerne verzehrt werden.
    Achtung: Soja ist auch ein starkes Allergen, weshalb man Sojaprodukte nicht täglich verzehren sollte.
     Fette und Öle (alle kaltgepressten und hochwertigen Pflanzenöle, bitte nicht nur Olivenöl verwenden)

    Was dürfen wir in kleinen Mengen essen?

    Kohlenhydrate werden im Darm zu Zucker gespalten. Deshalb sollte man diese „Zuckerarten“ in einer Entgiftungsperiode nur begrenzt essen.

    Einmal am Tage als Beilage ist in kleinen Mengen erlaubt:

    • Kartoffeln, Nudeln, Reis, Mais, Brot und alle Getreideprodukte. Hirse, Buchweizen und Amaranth sind auch Kohlenhydrate, aber wegen des hohen Mineralgehaltes bevorzugt in kleinen Mengen zu essen.

    Achtung: Oft wird geraten die Weißmehle ganz aus dem Speiseplan zu streichen und an Stelle dessen Vollkornprodukte unbegrenzt zu essen. Dies ist aber ganz falsch! Der Unterschied von Weißmehl und Vollkornmehl ist sehr gering. Beides sind Kohlenhydrate sprich Zucker, die eine falsche Darmflora fördern. Oft werden Vollkornprodukte sogar noch schlechter vertragen, da durch die schlechte Darmflora die Nahrung nicht richtig verdaut wird und so Vollkornprodukte zu mehr Gärung führen können als Weißmehle. In diesem Fall sind Weißmehlprodukte besser als Vollkornprodukte. Also beachten Sie, dass auch Vollkornprodukte im Übermaß schädlich sind!
    Dies ist der häufigste Fehler bei einer gesunden Ernährung.

    Was ist zu vermeiden?

    • Zucker in jeder Form (Traubenzucker, Fruchtzucker, Rohrzucker, Rübenzucker, Malzzucker, etc.)
    • Süßigkeiten aller Art (Schokolade, Pralinen, Konfekt, Bonbons, etc.)
    • Honig, Konfitüre, Gelee, Marmelade
    • zuckerhaltige Speisen (Torten, Kuchen, Gebäck, etc.)
    • süßes Obst (roh oder gekocht)
    • Obstsäfte, gesüßte Getränke (Limonaden, Cola, etc.)
    • Alkohol (Bier, süße Weine, Sekt, etc.)
    • Schweinefleisch und alle Nahrungsmittel die daraus hergestellt werden (Wurst, Schinken, etc.)

    Wichtig:
    Wer sich an diese strenge Ernährung hält, wird feststellen, dass man von einer reinen Gemüsemahlzeit (ohne Kohlenhydrate) sehr schnell hungrig wird. Deshalb ist es wichtig einerseits immer wieder Eiweiß in Maßen zu den Gemüsen zu essen, aber noch wichtiger ist es die Mahlzeiten ausreichend fettig zu machen. Da erhitzte Fette (braten in Öl) nicht gesund sind, sollte man über die fertige Nahrung auf dem Teller kalte Öle gießen. Hier sollten über jede Mahlzeit 2 – 3 Esslöffel Öl gegeben werden (z. B. 3 EL Leinöl über das fertig angerichtete gekochte Gemüse geben). Erwachsene sollten während einer Entschlackungskur also durchaus 100 ml Öl pro Tag essen. Hierdurch wird man satt und die hochwertigen Öle enthalten wichtige Fettsäuren, die für den Körper extrem wichtig sind (besonders Leinöl sollte wegen der Omega-3-Fettsäuren jeden Tag (2 EL) verwendet werden).

    Durch die oben beschriebene Ernährung wird man bei Übergewicht automatisch abnehmen, aber nur ca. 1 – 2 kg pro Monat. Wer schneller abnimmt, sollte mehr Öl verwenden, denn ein zu schnelles Abnehmen ist ungesund und schädlich! Wer schon vor der Umstellung zu dünn ist, sollte unbedingt so viel Öl und besonders Eiweiß verwenden, dass man höchstens zu Beginn wegen der Umstellung 1 – 2 kg verliert. Danach nimmt man, wenn man unterernährt ist, sogar während dieser Ernährung langsam zu (½ kg pro Monat), weil durch die Verbesserung der Darmflora die Resorption steigt.

    Diese Ernährung ist sicher anfänglich nicht einfach, aber wer sich konsequent daran hält, wird schnell merken, wie sich der eigene Gesundheitszustand verbessert.

    Geben Sie nicht auf, denn es lohnt sich!

    Dipl.Ing. Dipl.hol.ener.med. Dominik Golenhofen

    Haftungsausschluss
    Die Nutzung dieser Informationen geschieht auf eigene Verantwortung, sie ersetzen keinesfalls die Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Vor Anwendung der Informationen sollte ein Arzt oder Heilpraktiker befragt werden. Bei körperlichen und psychischen gesundheitlichen Problemen empfiehlt Agenki die regelmäßige Vorstellung bei einem Arzt, Heilpraktiker und/oder Psychotherapeuten und die Befolgung der vereinbarten Therapie.

    #66063
    kundenbetreuung
    kundenbetreuung
    Verwalter

    Hilfe, meine Verdauung ist träge – Verstopfung und Durchfall

    Verstopfung oder Durchfall? Kurzinformationen zur Gärung und Fäulnis und worauf Sie bei der Auswahl ihrer Probiotika achten sollten.
    Ist es für Sie normal, dass Sie nur alle 2 bis 3 Tage Stuhlgang haben? Normal vielleicht, aber nicht gesund!
    Beim gesunden Mensch sollte die Nahrung vom Verzehr bis zur Ausscheidung 16 – 24 h im Körper verbleiben. Wer also nur jeden 2. Tag auf Toilette geht, bei dem bleibt die Nahrung 48 h im Darm, wo Sie fault oder gärt und so zu einer Selbstvergiftung des Körpers führt.
    Eine Verstopfung ist also nicht nur ein “mechanisches” Problem, sondern gefährdet Ihre Gesundheit.
    Bei einer Gärung riechen Blähungen und Stuhlgang relativ gering. Diese Gärung entsteht wie in einer Brauerei durch Kohlenhydrate (Zucker) und Hefepilze (Candida).
    Eine Fäulnis stinkt sehr stark, teils wie verfaulte Eier. Hierbei werden die Eiweiße nicht verdaut, sondern faulen vor sich hin – deshalb der starke Geruch.
    Mein Rat an Sie: Bei einer Gärung, sollte man jeglichen Zucker weglassen und die Kohlenhydrate (Brot, Nudel, Pizza) stark einschränken. Bei einer Fäulnis sollte man die Milchprodukte und Schweinefleisch ganz weglassen und Eier, Fisch und Fleisch deutlich reduzieren (nur 1 – 2 x pro Woche).
    Um die Verdauung der Lebensmittel zu verbessern, kann man Enzyme einnehmen. Bei der Gärung benötigt man Enzyme für die Kohlenhydrate, bei der Fäulnis für die Eiweiße z.B. Tabletten der grünen Papaya.

    Die erste Maßnahme bei einer Verstopfung sollte aber immer das Trinken sein. Trinken Sie mindestens 1 Liter pro 25 kg Körpergewicht.
    Außerdem ist es sinnvoll die Darmflora mit Probiotika zu verbessern, wobei es bei einer Verstopfung ganz entscheidend auf die Art der Probiotika ankommt. Man benötigt hier aerobe und anaerobe Stämme, am besten in flüssiger Form (Milchsäuregärgetränke mit aktiven Stämmen, z.B. Probiotische Mikroorganismen). Diese Stämme helfen dann bei der Entgiftung der Darmwände und führen so zur Anregung der Darmmotorik. Zu Beginn kann man diese recht hochdosieren z.B. 1 x 100ml abends vor dem Schlafen.
    Ein Nachtrag zur Milch: In meiner Praxis stelle ich immer wieder fest, dass gerade die Milchprodukte sehr oft zur Verstopfung führen. In der Werbung werden probiotische Joghurts angepriesen, doch leider beobachten wir immer wieder genau das Gegenteil. Lassen Menschen konsequent alle Milchprodukte weg, dann verschwindet oft auch die jahrelange Verstopfung.
    Bei wem die Ursache der Verstopfung nicht die Gärung oder Fäulnis ist, der sollte sich genauer mit dem Mineralhaushalt beschäftigen. Sind zu wenige Mineralien in der Nahrung, dann verliert der Stuhlgang seine natürliche Feuchtigkeit und wird hart. In meiner Praxis empfehlen wir bei solchen Problemen die Zufuhr der fehlenden Mineralien in Form von flüssigem Gemüsekonzentrat z. B. Pianto. Das Konzentrat hat den Vorteil gegenüber frischen Säften, dass kein Zucker enthalten ist. Man nimmt davon 3 x täglich
    1 – 2 TL mit Wasser, so viel, dass der Stuhlgang breiig/weich wird.
    Die erste Maßnahme bei einer Verstopfung sollte aber immer das Trinken sein. Trinken Sie mindestens 1 Liter pro 25 kg Körpergewicht. Denn wer nicht ausreichend trinkt, der hat auch zu wenig Feuchtigkeit im Stuhlgang und es kommt zu den gleichen Problemen wie bei einem Mineralstoffmangel!
    Durchfall
    Bei Durchfall hat sich die Einnahme der Masse an Darmbakterien bewährt, die man in verkapselter Form erhält. In meiner Praxis hat sich bei Durchfall folgendes Einnahmeschema bewährt.
    Sie benötigen eine Verdauungshilfe bei Durchfall und hatten:
    – Vorher keine Verdauungsprobleme: Nehmen Sie nach dem Abendessen 1 Kapsel mit 22. MRD kbE (kolonie bildende Einheiten).
    Nützliche Kriterien bei der Auswahl von Probiotika:
    – Die Anzahl der kbE. Wir empfehlen pro Tag 20 bis 60 Mrd. kBE, je nach Zustand des Darmes.
    – Zusätze wie viel Zucker. Unnötigen Zucker als Füllstoff können Sie vermeiden.
    – Auswahl der Kulturen. Viele Produkte enthalten die günstigen Lactobakterien und keine oder wenig der, im Verhältnis in der Herstellung zu Lactobakterien, doch teuren Bifidobakterien. Je älter Sie sind, desto mehr benötigt der Darm Bifidobakterien. Für Erwachsene empfehlen sich Produkte, wo die Bifidobakterien in ausreichender Anzahl vorhanden sind. Ihr Produkt sollte mehr Bifidobakterien wie Lactobakterien enthalten.
    Anmerkung: Beim Säure-Basen-Haushalt hat sich der Irrglaube verbreitet, Basenpulver ist das einzig richtige, jederzeit und für alle. Dabei wird nicht unterschieden nach den Ursachen. So hat sich die Meinung verbreitet mit Basenpulver allgemeine Gesundheit zu erlangen.
    Ähnliches erkennen wir bei der Einnahme von Darmbakterien, umgangssprachlich Probiotika genannt. Auch hier wird nicht nach den Ursachen unterschieden. Die Masse an Darmbakterien, meist in verkapselter Form erhältlich soll Darmgesundheit bringen. Bei allen und jedem. Das ist leider ein Irrglaube. Ich hoffe, wir konnten Ihnen näher bringen, wann die flüssigen Milchsäurebakterien und wann die Einnahme der Masse an verkapselten Darmbakterien Sinn machen.
    Zudem schauen viele nicht auf die Qualität, sondern orientieren sich nach dem Preis pro Stück/pro Einheit. Die Herstellung der Lactobakterien ist relativ günstig im Vergleich zu den Bifidobakterien. So enthalten leider viele angebotene Produkte überwiegend die Lactobakterien, die für eine kindliche Darmflora recht nützlich sein können. Für Erwachsene empfiehlt es sich jedoch mehr Bifidobakterien zuzuführen. Je älter Sie sind, desto mehr benötigen Sie Bifidobakterien.
    Viel Erfolg!
    Schicken Sie uns doch Ihre Rückmeldung mit den Erfolgen, denn diese Berichte helfen uns in der Praxis weiter. – Danke.
    Dipl.Ing. Dipl.hol.ener.med. Dominik Golenhofen

    Haftungsausschluss
    Die Nutzung dieser Informationen geschieht auf eigene Verantwortung, sie ersetzen keinesfalls die Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Vor Anwendung der Informationen sollte ein Arzt oder Heilpraktiker befragt werden. Bei körperlichen und psychischen gesundheitlichen Problemen empfiehlt Agenki die regelmäßige Vorstellung bei einem Arzt, Heilpraktiker und/oder Psychotherapeuten und die Befolgung der vereinbarten Therapie.

    #66064
    kundenbetreuung
    kundenbetreuung
    Verwalter

    Ernährung – Meiden Sie Ihre individuellen Stoffwechsel Übeltäter

    Wir bieten Ihnen nicht die EINE allgemein gültige gesunde Ernährungsweise an, mit all den Vorzügen eines Lebensmittels. Wir lenken Ihre Aufmerksamkeit auf weniger beachtete Kriterien– die für Ihre Gesundheit evtl. wichtig sein könnten. Wir suchen eher die Übeltäter in Bezug auf den Stoffwechsel.
    Ein Lebensmittel selbst ist weder gesund noch ungesund.
    Die Frage: Wenn nicht das Lebensmittel selbst den gesundheitlichen Wert bestimmt – was dann?
    Die Antwort: Wie gut können Sie das Nahrungsmittel verdauen?
    Welche Stoffwechselprodukte entstehen bei der Verdauung?
    Wie gut können Sie die Stoffwechselendprodukte ausscheiden?
    Wie gut können die Vitalstoffe resorbiert werden?
    Ihr erster Grundsatz zur Anpassung der Verdauungsleistung heißt: Was sollte ich meiden. Beispiel: Eine Karotte gilt als gesund. Aber, nicht für Diejenigen, die auf die Karotte mit einer Unverträglichkeit oder Allergie reagieren.
    Der erste und effektivste Schritt: Meiden Sie die Übeltäter.
    Fragen Sie sich:
    Wird das Lebensmittel vollständig verdaut? Ist das Lebensmittel Basen oder Säure überschüssig?
    Wieviel Stoffwechselendprodukte werden bei der Verdauung produziert? Werden die Vitalstoffe des verdauten Lebensmittels gut resorbiert? Reizt das Lebensmittel die Darmschleimhäute oder reagieren Sie mit einer Unverträglichkeit oder sogar Allergie, z.B. vermehrte Histamin Bildung?
    Wieviel Zusatzstoffe enthält Ihr Lebensmittel, z.B. Zusatzstoffe, Konservierungsmittel, Aromen, …
    Der effektivste Weg zur Erhöhung der Vitalstoffe
    Passen Sie Ihre Ernährung, Ihrer Verdauungsleistung an – oder/und – verbessern Sie Ihre Verdauungsleistung!
    Bei einer schlechten Verdauung wird das Nahrungsmittel nicht richtig aufgespalten, bzw. verweilt zu lange im Darm – wo es dann gärt oder fault.
    Diese Stoffwechselendprodukte zählen zu den giftigsten körpereigenen Giftstoffen. Sie sind eine Herausforderung für die Leber und benötigen Vitalstoffe zum Abbau. Sind diese verbraucht oder stehen erst gar nicht in ausreichender Menge zur Verfügungen, können sogar ganze Organe in Ihrer Funktion beeinträchtigt werden.
    Die erste effektive Ernährungsumstellung ist somit das Meiden der giftigen Stoffwechselgifte durch eine individuelle Auswahl Ihrer Lebensmittel und eine gute Verdauung. Essen Sie das, was Sie auch verdauen. Blähungen und Müdigkeit nach dem Essen sind Anzeichen für Lebensmittel, die eher schlecht verdaut werden und die Sie eher meiden sollten.
    Ihr erster Grundsatz zur Anpassung der Verdauungsleistung heißt: Was sollte ich meiden.
    Lebensmittelzusätze (wie Aromen, Konservierungsstoffe, Stabilisatoren, gehärtete Fette….)
    Orientieren Sie sich beim Einkauf an der Zutatenliste. Kaufen Sie bewusst ein, kein Lebensmittel, wo Sie keinen Blick auf die Zutatenliste werfen. Sie sollten wissen was Sie essen.
    Essen Sie basenreich. Entscheidend ist nicht der Ausgangszustand des Lebensmittels. Allein was nach dem Verstoffwechseln/Verdauen übrig bleibt zählt. Als Beispiel dient die Zitrone. Beim Verzehr sauer, nach der Verdauung hoch basisch. Da jedes Lebensmittel sowohl Säuren als auch Basen liefert, gibt es keine reine basische Kost. Wohl aber eine basenüberschüssige, d. h. nach der Verdauung stehen uns mehr Basen als Säuren zur Verfügung – oder anders ausgedrückt: Immer mehr Basen, sodass diese die Säuren neutralisieren können.
    Meiden Sie Basenräuber
    Sie lesen richtig. Es gibt nicht nur Säure überschüssige und Basen überschüssige Lebensmittel, sondern auch richtige Basenräuber unter unseren Lebensmitteln. Dazu zählt der Zucker. Hier gibt es auch die meisten Missverständnisse bei der Ernährung. Sind doch viele stolz auf Ihre Ernährung, da Sie die säurehaltigen Lebensmittel wie Fleisch gänzlich meiden – stattdessen aber zu den Kohlenhydraten und Zuckern greifen. Fatal. Besser essen Sie säureüberschüssige Lebensmittel als die Basenräuber. Gleichen Sie lieber die säureüberschüssigen Lebensmittel mit reichlich Basen aus, sodass Sie ein richtig gutes Verhältnis von Basen zu Säuren schaffen. Eine Hand voll Kräuter zum Fleisch sind allemal besser, als ein Teller voller Nudeln.
    Anmerkung: Verbrauchter Zucker ist kein Problem. Für Sportler ist ein Teller Nudeln vor dem Training ok, da dieser Zucker für die Muskeltätigkeit verbraucht wird. Die meisten essen jedoch mehr Zucker, als Sie für Muskeln und die Gehirntätigkeit benötigen. Sportler vergessen dabei nicht, die entstandenen Säuren mit ausreichender Zufuhr von Basen auszugleichen.
    Sie können auch Ihre Verdauung verbessern.
    Sie wollen mehr erreichen, als die Lebensmittel Ihrer Verdauungsleistung anzupassen? Dann bringen Sie Ihren Darm auf Hochtouren. Das Reinigen der Darmschleimhäute erhöht die Resorption der Vitalstoffe. Mit einem Darmaufbau erhöhen Sie Ihre Darmflora und sorgen für eine gute Verdauung.
    Zusammenfassung:
    1. Passen Sie Ihre Ernährung Ihrer Verdauung an
    2. Verbessern Sie Ihre Verdauungsleistung
    Wer schon länger Probleme hat (länger als 3 Monate) sollte sich an beide Punkte halten – 1. und 2.
    Da wir meist nicht alles neu Gelernte auf einmal umsetzen können, gibt es trotzdem Hoffnung. Den größten Nutzen erhalten Sie, wenn Sie sich am Abend zu 100 % an die Tipps halten. Probieren Sie es selbst. Der Abend ist die wichtigste Tageszeit für Disziplin.
    Bei den einen reicht es aus, wenn sie sich zu 50 % an die Empfehlungen halten, andere müssen sich zu 100 % strikt daran halten, sogar über den ganzen Tag. Essen Sie immer so, dass Sie keine Blähungen haben und nach dem Essen nicht müde sind, auch wenn Sie sich zu 100 % an alles halten müssen.
    Wer Verdauungsprobleme hat muss eben hier was verändern. Am besten fangen Sie mit dem umdenken an: Fragen Sie sich nicht wie die meisten, was Sie essen sollen, sondern was Sie meiden sollten – und vor allem das Wissen über das WARUM. Das ist schon eine lohnenswerte Aufgabe, mit der Sie 50 % erreichen können.
    So entstehen die körpereigenen Stoffwechselgifte
    Wie kommt es zur Gärung?
    Alle nicht durch Darmbakterien oder Enzyme abgebauten Zucker und Kohlenhydrate, und faserhaltige Lebensmittel (Obst und Gemüse) führen zur Gärung. Auch in Obst und Gemüse ist Zucker enthalten. Beim Obst ist es meist der Zucker, beim Gemüse meist die Faserstoffe. Das süße Obst reduzieren Sie dann oder lassen es ganz weg. Übrig bleibt noch faserhaltiges Obst und Gemüse. Beim Obst umgehen Sie dies durch Säfte, die zwar die Inhaltsstoffe bieten, aber nicht mit den Faserstoffen den Stoffwechsel belasten. Beim Gemüse zerstören Sie die Faserstoffe durch erhitzen. Gekochtes Gemüse und saure Obstsäfte führen meist nicht zur Gärung.
    Wie kommt es zur Fäulnis?
    Fäulnis entsteht durch nicht oder schlecht, bzw. nicht vollständig verstoffwechselte Eiweiße. Entweder Sie essen zu viel Eiweiß und reduzieren den Eiweißkonsum oder Sie haben einen Enzymmangel evtl. durch einen zu hohen pH-Wert im Darm und unterstützen den Abbau durch die Einnahme von Enzymen. Hier hilft das unter anderem das Papain der grünen Papaya beim Abbau der Eiweiße. Die unreife grüne Frucht ist noch reich an Enzymen, die aber im Reifeprozess dem Zuckergehalt zum Opfer fallen.
    Basenbildende Lebensmittel
    Gemüse (inkl. Kartoffel), Früchte Beeren, Salat, Kräuter, Gewürze, Obst; Nüsse, Hülsenfrüchte
    Gesunde Lebensmittel, die auf gesunden nicht überzüchteten Böden wachsen, haben meist einen höheren Mineralstoffgehalt (basisch) als Lebensmittel die auf überdüngten Böden heranwachsen. Schnell gezüchtetes Gemüse hat weniger Zeit, aus dem Boden Nährstoffe aufzunehmen, unvorteilhaft unter dem Gesichtspunkt der Übersäuerung.
    Neutrale Lebensmittel:
    Gute Öle, Fette (auch tierisch), Butter, Sahne.
    Nüsse und Avocado sind ein Beispiel für pflanzliche Fette. Kombinieren Sie pflanzliche und tierische Fette. Achten Sie bei den Ölen auf die Qualität. Wir empfehlen das Leinöl der Ditzinger Ölmühle für den kalten Verzehr. Zum Erhitzen sollten Sie die kaltgepressten Öle nicht verwenden. Gute Öl und Fettquellen sind eine gute Alternative zum Zucker.
    Säurebildende Lebensmittel
    Nahrungsmittel, die beim verstoffwechseln Säuren bilden, z.B. Harnsäure.
    Fleisch, Wurst, Käse, Alkohol, zuckerhaltige/gesüßte Getränke, Süßigkeiten aller Art (Schokolade, Pralinen, Konfekt, Bonbons), Honig, Marmelade, Zuckerhaltige Speisen (Torten, Kuchen, Gebäck), süßes Obst,
    Werden die Säuren über die Nieren ausgeschieden, kommt es meist nicht zu einer Übersäuerung – jedoch bei einer mangelnden Säureausscheidung, oder wenn Sie zuviel von den Säure bildenden Lebensmitteln essen.
    Basenraubende Lebensmittel
    Zucker, Kohlenhydrate, Getreide, verarbeitetes Getreide wie Brot (auch Vollkornbrot), Nudeln, Gebäck, Kuchen etc.. Leider rauben diese Lebensmittel mehr Vitamine und Mineralstoffe, als Sie liefern. Somit werden allein durch den Genuss von „Basenräubern“ Vitamine und Mineralstoffe von den Basenräubern gebunden, und stehen dem Körper somit nicht mehr zur Verfügung, wie der Name „Räuber“ schon vermuten ließ.
    Irrglaube: Wer also denkt, er tut sich was Gutes indem er anstatt Fleisch lieber Vollkornbrot oder Nudeln ist, wird jetzt verstehen, dass dies ein Trugschluss ist.
    Auch erklärt dies, warum so viele Vegetarier stark übersäuern. Sie kompensieren das Fleisch mit Nudeln – jetzt wissen Sie, dass es besser ist, statt einem Basenräuber, lieber einen Säurebildner zu essen. Gleichen Sie Säure bildende Nahrungsmittel mit Basen bildenden Lebensmitteln aus, oder kombinieren Sie diese im schlechtesten Fall mit neutralen Lebensmitteln. Kombinieren Sie säurebildende Nahrungsmittel nicht mit Basenräubern. Am besten essen Sie immer doppelt so viel Basenbildende Lebensmittel, als säurebildende Lebensmittel.
    Nicht ohne Grund steht die richtige Ernährung für das Gesund werden an erster Stelle.
    Bei schon lang bestehenden Beschwerden, besteht ohne eine konsequente Ernährungsform keine Aussicht auf Erfolg. Widmen Sie sich mehr einer Ernährung, dessen Konsequenzen eine positive Auswirkung auf Ihren Körper hat. Das entscheidende dabei ist, was unser Körper aus der Nahrung macht, bzw. was am Ende übrig bleibt und damit dem Körper zur Verfügung steht – oder eben belastet.
    Eine Basen überschüssige Ernährung ist die Basis jeder erfolgreichen und der Gesundheit dienenden Maßnahme
    Ihre Nahrung sollte aus 80 % basenbildender Nahrung und 20 % aus säurebildender Nahrung bestehen. Je länger Ihre Beschwerden schon bestehen oder je gravierender Sie sind, desto strikter sollten Sie sich an die Maßnahmen halten. Kleine „Sünden“ sind erlaubt und behindern nicht eine erfolgreiche Maßnahme.
    Was passiert mit den Säuren?
    Bei einer normal guten Ernährung und einem gut funktionierendem Stoffwechsel ist es kein Problem überschüssige Säuren auszuscheiden. Probleme ergeben sich erst, wenn die Säuren nicht ausgeschieden werden. Sie werden solange über die Haut ausgeschieden (Körpergeruch, nächtliches Schwitzen) oder im Bindegewebe (Blut, Bänder, Sehnen, Bindegewebe) eingelagert, bis sie durch überschüssige Basen „abgeholt“ und ausgeschieden werden. Werden die Säuren nicht „abgeholt“, lagern Sie über Jahre hier ein, was Bänder, Sehnen, Gelenke unflexibel machen kann, was Sie auch an Schmerzzustände spüren können. Ist der Körper zur Ausscheidung über die Atmung, die Nieren, die Haut fähig– kein Problem, ansonsten wird er sich halt Calcium aus den Knochen, Haaren, Zähnen, Nägel etc. Die Auswirkungen sind brüchige Fingernägel, Haarausfall, brüchige Knochen, fades glanzloses Haar, Zahnfleischbluten, Entzündungen etc.
    Man kann Anzeichen einer Übersäuerung also auch von außen erkennen.
    Frauen haben durch die monatliche Blutung eine Ausscheidungsmöglichkeit mehr. Die monatliche Blutung ist eine regelrechte Müllentsorgung. Ist die Menge der Säuren und Gifte sehr groß, kann die Blutung auch öfters einsetzen, so können mehr Säuren entsorgt werden.
    Welche Lebensmittel Sie essen können und welche Sie meiden sollten hängt auch von der Leistungsfähigkeit Ihres Darmes ab. Ist er fehlbesiedelt, sinkt die Verdauungsleistung. Ist der pH-Wert zu hoch, werden nicht ausreichend Enzyme gebildet, somit sinkt die Verdauungsleistung.
    Ich hoffe, wir konnten Ihnen im Trend der Ernährungstipps von veggie bis vegan neutralere Kriterien in die Hand geben und ein paar Gedanken mit auf den Weg geben im Dschungel der Ernährungstipps.

    Haftungsausschluss
    Die Nutzung dieser Informationen geschieht auf eigene Verantwortung, sie ersetzen keinesfalls die Untersuchung und Behandlung durch einen Arzt oder Heilpraktiker. Vor Anwendung der Informationen sollte ein Arzt oder Heilpraktiker befragt werden. Bei körperlichen und psychischen gesundheitlichen Problemen empfiehlt Agenki die regelmäßige Vorstellung bei einem Arzt, Heilpraktiker und/oder Psychotherapeuten und die Befolgung der vereinbarten Therapie.

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    Hallo ellieins,

    ich hoffe, ich überforder dich nicht mit den Informationen. Sie sind nicht gedacht dich unter Druck zu setzen. Einfach mit Genuss lesen. Und wenn was auftaucht, was Dir Spaß macht, dann verfolge den Punkt weiter.
    Bitte keinen Stress. Man kann eh nicht alles auf einmal umsetzen. Nimm Dir das heraus, was Dir Spaß macht.

    Gruß
    G.Schmitz

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