#142818
Agenki
Verwalter

Hallo Brina23,

gute Nachrichten. Man schätzt, dass ca. 80 % der Depressionen Stoffwechselerkrankungen sind. Vergiftungen und Mangelsitutionen. Das Gefühl, was gut tut, geht dabei verloren. Hoffnung und Ziele verblassen. Dann fehlt es an den Zielen, an der Zukunft.

Wieder spüren was einem gut tut, und wie Du es schon schreibst, wenn man mal so einiges im Leben vermasselt hat, tut es auch gut Schuldgefühle hinter sich zu lassen, um es sich zu erlauben sich wieder was Gutes zu tun. Und was ist gut für uns? Und darum geht es. Wieder das Gefühl zu bekommen, was gut tut. Spüren.
Energien spüren. Ich wünsche Dir gutes Spüren bei deinen Akupuntkursitzungen. Irgendwo muss man anfangen. Und bei Depressionen ist beides sinnvoll, die energetische Arbeit (da bist du dran) und die Arbeit am Stoffwechsel um auch körperlich zu entgiften und Mangelsituationen zu beseitigen.

Schritt für Schritt werden sich die Informationen wie ein Puzzle zusammenfügen. Dann hast Du eine Ahnung, wo dein “Neues Leben” nach deiner Suchterkrankunge hingehen kann. Du siehst die Möglichkeiten und Ziele wieder klar vor Augen, oder vielleicht auch zum ersten Mal.

Ich wünsche DIr, dass Du viel Gutes spüren darfst und wieder einen Blick für die Zukunft bekommst. Und vor allem, dass Du Dir vergibst, siehst was du für ein toller Mensch bist und dir erlaubst Dir Gutes zu tun.

Du kannst das schaffen. Nicht aufgeben.

Zur Aufmunterung hier noch eine kleine Geschichte aus einem der vielen Pianto Seminare, wo sich Therapeuten über ihre Erfahrungen austauschen konnten. Ein Therapeut hatte einen Alkoholiker als Patient. Er gab ihm 3 Flaschen Pianto mit und hat ihm auf einem Zettel aufgeschrieben, dass er täglich mit 1 TL anfangen sollte und dann langsam mehr nehmen soll. Und jetzt kommts, der Patient hat täglich 1 Flasche getrunken statt 1 TL, weil er das T mit einem F verwechselt hat. Am 4. Tag stand er wieder in der Praxis um sich mehr Pianto zu holen. Der Therapeut war erstaunt, 3 Flaschen müssten doch lange halten. Der Patient erzählte was passiert war. Vor lauter Trinken, kam er gar nicht dazu Alkohol zu trinken. Er saß dazu den ganzen Tag auf der Toilette vor Durchfall. Er war so beschäftigt die eine Flasche Pianto zu trinken (muss ja verdünnt werden), so viel Flüssigkeit zu sich zu nehmen, dass keine Platz mehr für den Alkohol war. Irgendwie war das Verlangen nach dem Alkohol weg. Der Patient kam nicht wegen dem Alkohol in die Praxis, sondern wegen anderer Beschwerden. Aber wie der Zufall es will, konnte er durch dieses Missgeschick seinen Alkoholsucht besiegen. Manchmal passieren einfach Dinge, man bekommt dann Hilfe, obwohl man die gar nicht gesucht hat. Fängt man an etwas Gutes zu tun, will sich das Gute vermehren. Stück für Stück. Einfach mal anfangen mit dem Guten. Und Du tut das ja schon. Das kann gut werden.

Alles Liebe und Gute
Gerlinde

Grüße
Gerlinde Schmitz