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Hallo Schwester13,

Ja, Säuresteine können die Folge der langjährigen falschen Ernährung sein. Die meisten sind Säuresteine (Oxalsäuresteine). Wenn man also einen basischen Urin über den Tag bekommt, werden diese sich im Rahmen der Entsäuerung auflösen.

Wer es aber mit den basischen Mineralien übertreibt, kann genau das Gegenteil erreichen, nähmlich einen zu basischen Urin und dann als Folge basische Steine (Phosphatsteine).

Wenn man zu viel Basische Salze nimmt schadet es nur und überlastet die Niere.

Herr Golenhofen empfiehlt bei Säuresteinen:
Ich würde empfehlen eine Entsäuerung mit basischen Salzen durchzuführen. Einen Test gibt es auf unserer Homepage. Aber bitte nur Citrate und keine Carbonate verwenden. Unbedingt den Rat eines Therapeuten oder Apothekers einholen.

2. Sie sollten auf jeden Fall ihre Trinkmenge stark erhöhen.
Mindestens 3 Liter mineralarmes Wasser.

3. Insgesamt den Gehalt von Natrium sehr reduzieren. Also
z.B. salzarm essen. Auch in Fleisch und Wurst ist viel Salz!

4. Die Säuresteine sind meistens die Folge von zu wenigen
Mineralien. (Dies widerspricht der Lehrmeinung, ist aber in der alternativen Medizin sehr bekannt.) Deshalb empfiehlt es sich viel Obst und Gemüse zu essen und wenige tierische Produkte. Die allgemeinen Ernährungsempfehlungen auf unserer Homepage sind hier eine gute Richtlinie.

Wer wie Sie Citrate nimmt, muß erstens genügend trinken und zweitens darf man nur soviel nehmen, dass der Urin nich konstant über pH 7,3 ist. Denn wer ständig einen zu basischen Urin hat, der kann basische Nierensteine bilden. Viele Menschen haben jahrelang einen zu sauren Urin und bekommen deshalb Säuresteine. Unter Tabletten/Pulver kann man aber alkalische Phosphatsteine bilden, die dann natürlich auch schädlich sind!

Deshalb nimmt man von den Citraten nicht mehr wie 10g täglich. Dies beantwortet auch die Frage der Lyse. Man kann halt nicht einfach Unmengen über lange Zeit nehmen, da sich dann basische Steine bilden. Jeder Überschuss, egal ob Basen oder Säuren, führt zu Steinen.
Bei unserer heutigen Ernährung und Lebensweise (Stress) können wir davon ausgehen, dass über 90% eher Steine aus einem Säureüberschuss sind.

Ich habe einen Nierenstein, der sich in den Ausgang gelegt hat, so rausbekommen:
Stationär über 3 Stunden im Krankenhaus. Mineralstoffinfusion und Krampflösende Infusion. Dann über 1 Stunde 3 Liter Wasser trinken. Nach 2 Stunden kam der Harndrang und der Stein war „geboren“. Ob sich Männer auf diese „gebären“ einlassen …? Auch die Größe des Steins kann ich nicht beurteilen.

Sicher habe ich einen Sonderstatus im Krankenhaus, und die Ärzte lassen sich auf so einige Experimente ein. Ist ja auch immer spannend, und macht keine Komplikationen. Deshalb lässt man sich auf vieles ein. Wenn ein Arzt abschätzen kann, wieviel ein Patient an eigener Verantwortung übernimmt, bekommt man auch die entsprechende Therapie. So ist keine Therapie wie die andere. Man hat viel Einfluss. Je mehr man für seine Gesundheit tut, je mehr Verantwortung man selber übernimmt, desto interessanter und spannender werden die Lösungen. Es ist also nicht immer so, dass die Therapie nicht geht, sondern dass der Arzt nicht bereit ist die Verantwortung zu übernehmen.

Jeder muss also selbst entscheiden, wieviel Verantwortung er übernimmt.

Ihr Vater ist alt genug und entscheidet selber über sein Leben. Was er bereit ist selbst für seine Gesundheit zu tun und wieviel Verantwortung er übernimmt, entscheidet er selbst – wir haben es lediglich zu respektieren.

Sie können für sich lernen und es anders machen. Einen anderen Menschen können wir nicht zu was zwingen. Das muss derjenige selber wollen – und die Konsequenzen tragen.

Ich würde zuerst die ph-Werte im Urin messen. Dann sollte die nächste Stufe die Entsäuerung sein. Melden Sie sich mit den pH-Werten, dann schauen wir, wie Ihr Vater vorgehen kann – wenn er dies will!!!

G.Schmitz