Hallo Hr. Golenhofen,
vielen Dank für Ihren Input.
Ich kann nur soviel sagen, dass ich bei Kupfereinnahmen parallel zu Zink positiv reagiere. Vitamin C ist sowieso klasse.
Nun ist es so, nehme ich pro Tag 120 mg Zink und mehr, dann beginnen die Probleme, es schlägt also um in totale Beschwerden, mein System kippt. Bis 90 mg passiert das nicht.
Vermutung: 120mg Zink und mehr führt zu akuter Zinküberladung und akutem (Tages-relevanten) Schiefstand des freien Zink:Kupfer-Verhältnisses im Blut. Warte ich die Krise ab, wird es besser. Auch im Schlaf wird sicher stark oxidiertes Kupfer recycelt – so löst sich das Problem von alleine wieder. (Entweder wird Zink so rasch wieder ausgeschieden, oder der Körper recyclet oxidiertes Kupfer, beide Prozesse sind ‘träge’)
Bei einer derartigen Krise nach zu viel Zink habe ich aber auch schon Kupfer zugeführt – und das hilft auch enorm, sehr schnell.
Wenn ein zu viel Kupfer ein Zeichen für Übermengen an oxidiertem Kupfer sind, dann könnte als Rückschluss ein Redox-Problem in meinem Körper in Frage kommen – und zwar ein krasses Problem seit langer Zeit. Soweit mir bekannt ist, zeichnet sich auch der Morbus Wilson durch diese Kupferablagerungen in der Leber aus. Ebenso ist es scheinbar bei HPU (bzw. bei mir).
Am Ende sehe ich ein Quelle-Senke Problem:
Quelle: Woher kommt das zu viel an (oxidiertem) Kupfer?
Möglichkeiten: allgemeiner Zinkmangel, oder vom Körper gewollte Zinkausscheidung, zu hohe Kupferaufnahme, sehr hoher Verbrauch des Immunsystems, zwecks einer Infektion?
Senke: Warum wird von dem was anfällt nicht genügend abgebaut?
Möglichkeiten: Weil Redox-Problem? Redoxproblem = Regenerationsproblem? Oder weil zu viel in zu kurzer Zeit anfällt? oder sind die Ausscheidungswege für oxidiertes Kupfer bereits übervoll?
Wenn Ihre Erfahrung zeigt, dass Zink die gemessenen Kupferüberschüsse senkt, glaube ich Ihnen das natürlich. Akut betrachtet kann ich mir aber vorstellen, dass durch das viele, viele Zink geben ein (kleines) neues Problem entsteht (für die Dauer der Zinkeinnahme), in der es an reduziertem Kupfer im Blut fehlt, sodass das Zink:Kupfer-Verhältnis aus dem Soll-Bereich kippt.
Dass Bioresonanz nichts anzeigt, wenn Sie auf Kupfer testen, hieße, es gibt keine positive Reaktion auf Kupfer alleine, auf Basis des derzeitigen Zustands des Klienten, richtig? Nun gehe ich davon aus, dass für die Regulation des Körpers immer die Balance entscheidend ist: Natrium:Kalium, Zink:Kupfer.
Habe ich dann niedrige Zinkwerte, hilft es womöglich nicht, Kupfer zu geben. Erhöhe ich aber den Zinkspiegel, nützt es dann womöglich was dazu Kupfer zu geben, um noch bessere Regulation zu erreichen? Vor allem bei permanenten Blockaden und sehr labilen Zuständen (wie bei mir) finde ich das interessant.
Was würde wohl passieren, wenn man auf Zink testet, und dann Kupfer zusammen mit Zink testet? Ode wenn man sehr viel Zink testet, bis es nicht mehr positiv testet, dann Kupfer dazugibt, und es aber dann positiv testen würde?
Interessant wäre, was der Bioresonanztest sagt, nachdem jemand 120mg Zink und mehr nimmt – ob dann das Kupfer positiv testet.
Ich kann mir vorstellen, dass es für die Therapiezeit suboptimal ist, viel Zink ohne Kupfe zu geben, auch wenn es das Kupferergebnis nach längerer Zeit senkt.
Langfristig: Kupfer raus mittels Zink funktioniert ja wie Sie sagen.
Kurzfristig: Kupfer-Gaben parallel zur Zinkeinnahme – damit das Immunsystem nicht kippt, und/oder kann ich dadurch womöglich höhere Mengen Zink vertragen?
Welche Mengen nehmen Ihre Klienten denn so an Zink ein?
Jedenfalls finde ich das Thema spannend.
Grüße,
MarkusK
