#29995
laura
Teilnehmer

Hallo till,

der Ernährungsplan hört sich einfach aber gut an, ich halte viel davon, danke! Quark muss ausfallen, da ich eine Lactose-Unverträglichkleit habe, ich blähe mich sofort auf davon (wo ist da der unterschied? viell. ist es keine Unverträglichkeit, ich blähe mich doch sonst immer auf…? 🙄 ?). Deshalb, werde ich, bis auf weitere, morgens Müsli, oder Vollkornbrötchen mit irgendwas, natürlich kein Zuckermarmelade, essen. Ein Tod muss man sterben…

Exkurs Leinöl

Da es hier im Forum mit Nachdruck empfohlen wird, habe ich mir gestern Leinöl vom Reformhaus gekauft. Richtig pfefferig kam mir der Preis vor, knapp 6 Euro für 500g! Wahrscheinlich kann es sogar noch teuerer sein, fand ich etwas unangenehm…
Na gut, damit kann man sich noch abfinden, aber: heute habe ich es probiert. Igitt!!! Sehr bitter, überhaupt nicht schmackhaft, warum hat das keiner hier davon geschrieben, fragte ich mich ….? Und dann dachte ich:
eigentlich ist der Mensch wirklich ausgeklügelt geschaffen. Was nicht gut für ihn ist, schmeckt ihm auch nicht und was gut ist, schmeckt ihm, richtig? Die Pflanzen sind auch meistens so, die giftigen schmecken auch nicht, bzw, die nicht-giftigen nehmen “Züge” und “Erscheinungen” der giftigen an, damit sie von Schädlingen oder Feinden verschont bleiben…

D.h., dieser bittere Geschmack muss mich, den Menschen, dazu veranlassen, das nie wieder in den Mund zu nehmen. Dann habe ich Leinöl gegooglet, und habe folgendes bei Wikipedia gefunden, das nähmlich nicht nur bei Wikipedia steht (für die jenigen, die Wikipedia nicht als vertrauenswürdige Quelle ansehen, so wie ich, dennoch bei bestimmten Sachen dürfte der Inhalt ok sein, so wie in dem Fall)

http://de.wikipedia.org/wiki/Lein%C3%B6l

“Wegen der Bildung von Blausäure aus Inhaltsstoffen des Leinöls wird für die menschlichen Ernährung eine Beschränkung des Verzehrs auf 20 Gramm pro Tag empfohlen. Die in Leinöl enthaltenen cyanogenen Glykoside Linamarin und Lotaustralin können durch das Enzym Linamarase in Aceton, Blausäure und Glukose gespalten werden. Junge, grüne Leinschösslinge können bis zu fünf Prozent ihres Trockengewichts an Linamarin und Lotaustralin enthalten. Maximal 32 Milligramm Blausäure pro 100 Gramm Leinsamen können so freigesetzt werden. Da Linamarase im sauren Milieu des Magens inaktiviert sowie bei längerem Kochen ganz zerstört wird, wird bei der Nutzung für die Ernährung die Freisetzung der Blausäure weitgehend verhindert. Dennoch ist Leinöl wegen der Blausäurebildung in Frankreich und Portugal nicht als Lebensmittel zugelassen.”

Krass, oder? Wir sind auch noch dabei ein Esstisch zu kaufen, in der Beschreibung stand, der Tisch sei mit Leinöl behandelt. Ich dachte nur, warum muss ich etwas essen, was in der Industrie eigentlich verwendet werden? Ist das die ultimative Lösung? Gibt es echt keine andere hochwertige Öle, die nicht ecklig schmecken und keine bedenkliche Reaktionen verursachen??? Warum ist plötzlich Olivenöl, Pflanzenöl, Walnußöl nicht mehr interessant in der gesunden Küche, und suchen in ungewöhnlichen, unergründeten “Ecken” nach Wunder??? Ist immer alles so toll, was wir nicht kennen?

Ich weiß nicht, ob ich das Öl noch weiterhin zu ende benutze, ich glaube, Omega 3 Säure kann man wo anders auch finden, muss man vielleicht nicht derartige Risiken eingehen. Durch das aufhören mit Rauchen wollte ich eben Schluss mit Blausäure machen, den jeder weiß, die zerstört einen. Jetzt will ich gesund leben, jetzt greif ich schon wieder zu Blausäure? 🙄 😯

LG Laura