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dg
Verwalter

Sehr geehrter Herbert!

Vielen Dank für Ihren sehr langen Beitrag. Man sieht, dass Sie sich Gedanken machen und genau dies wird Ihnen helfen sich selbst zu heilen.

Ich werde einfach mal versuchen die ganzen Gedanken zu kommentieren, jedoch nicht der Reihe nach sondern, so dass Sie verstehen worauf es ankommt.

1. Ihr Gedanke, dass man durch ein weglassen immer weniger verträgt stimmt nur bei falscher vorgehensweise. Wenn man Dinge weglässt, weil man allergisch ist, so liegt die allergische Reaktion ja an der durchlässigen Darmschleimhaut. Wenn man nun Dinge weglässt, schränkt sich die Auswahl ein, was dann dazu führt, dass manche nur wenige Nahrungsmittel jeden Tag geniesen. Hier ist der Fehler!!! Man darf die verträglichen Nahrungsmittel nur in der Rotation jeden 4. Tag essen. So vermeidet man neue Allergien! – Ganz wichtiger 1. Punkt für Sie!!!

2. Nur wenn man alle Allergene 100% meidet, kann sich das Immunsystem erholen. Deshalb ist die Diät ein Zwang!

3. Gleiche gilt für die Intoleranzen. Wer die Verdauung überfordert, der bilte Gase oder unverdaute Nahrung, was zu eine Bildung von Giften führt und man sich so selbst von innern vergiftet. Die Leber zeigt sich dann immer überlastet und dies führt dann zu wieteren Problemen (wollen wir hier nicht ausführen). Deshalb ist eine Heilung ohne das meiden der Intoleranzen auch nicht möglich! – 2. ganz wichtiger Punkt für Sie.

4. Die Kohlehydrate werden bis zum 2-fachzucker von der Amylase des Speichels und des Pankreases aufgespalten. Der wichtigste letzte Schritt erfolgt ausschließlich aus den 2 Liter Säften des Dünndarms (hier sind dies natürlich auch Drüsen). Wenn die Dünndarmwände verschlackt sind, geht dies nicht und so führen die kolloidalen Mineralien wirklich zu einer Verbesserung der Zuckeraufspaltung! – Hierüber wird nur selten geschrieben.

5. In der Tat kann man über die Ursache der Fehlbesidelungen diskutieren. Eine Meinung ist, dass erst die falschen Bakterien im Darm zuerst zu einer Demineraliesierung führen und so dann die Verdauungssäfte fehlen, andere meinen, dass wir erst schlafende Drüsen bekommen, weil wir diese Drüsen mit unserer Kost unterfordern und es dann zu den Verdauungsproblemen kommt. – Für mich ist die Entstehung eigentlich “fast”egal. Für mich geht es immer um die Heilung. Meine Patienten in der Praxis wollen gesund werden und die Theorie kommt erst an zweiter Stelle.

Ich muß sagen, dass ich bei den Darmproblemen wir Reizdarm, Chron, Colitis… immer Darmpilze sehe und auch oft die Antibiotika im Vorfeld sehe (wie bei Ihnen). Sicher sind die Antibiotika nicht alleine Schuld, aber oft kippt hierdurch das Milieu vollends…

Ich sehe auch immer eine dramatische Übersäuerung …..

Ich sehe auch oft den Gallegries (hier kommen dann die Leberreinigungen), der natürlich ein Teil der Verdauungsstörungen ausmacht.

Wenn SIe schreiben, dass Sie unsere Diätempfehlungen nicht machen können, so stimme ich hier nicht überein. Wenn Sie wissen, was Ihen gut tut, so kann man das immer kombinieren. Wir müssen Nährstoffe zuführen, so brauchen wir Gemüse (nur gekocht). Auch Aminosäuren benötigen wir, so dass irgend welche Eiweiße brauchen. Fettsäuren bekommen wir mit den Ölen. Und nun müssen Sie nur noch rotieren und dann sind wir schon am Ziel!

Die Rhytmusstörrungen sind die Folge der Übersäuerung und des Mineralmangels. Durch die Zufuhr von Mineralien wir dies besser werden.

Zur Ihren konkreten Fragen:
Enzyme können helfen, besonders auch die Entgiftung zu unterstützen und auch die Trombosegefahr zu reduzieren. Ich rate dazu immer parallel zu den Mineralien. Dies ist aber nicht die Lösung, sondern “nur” ein Mittel während der Heilung.

Wenn sich eine Verbesserung einstellt, so erweitert man mit gesunden Nahrungsmittel die Auswahl (immer nur in Rotation) und beginnt auch den Anteil der Rohkost zu erhöhen. Kriterium – keine Blähungen.
So kann man immer normaler leben und den Körper langsam remineraliesieren und aufbauen.

Die Ernährung sollte oben geklärt sein oder?

Schreiben Sie doch aml Ihren Plan der Ginge hier ins Forum oder wo Ihnen was fehlt, dann kan ich versuchen dies zu ergänzen.

Mit dem Arzt gebe ich Ihnen fats Recht, doch möchte ich unseren Berufsstand hochhalten sodass es auch gute Therapeuten gibt und sich wirklich gut auskennen und Patienten aus der Krise führen….

Unsere Empfehlungen sind nie starr zu verstehen, aber ich muss ja eine Vorlage machen, die den meisten passt. Im Prinzip sollte man das immer alles individualisieren, was ich aber übers Forum nicht immer schaffe!

Alles Gute

Dominik Golenhofen