#34237
mika
Teilnehmer

Sehr geehrter Herr Golenhofen,

ja schade, daß der Beitrag versehentlich 2x erschien. Ich hatte mehrmals etwas nachgetragen und beim letzen Nachtrag war der Beitrag plötzlich nochmal da, bin leider noch nicht so ein Forum-Crack….

Vielen Dank für die Antworten.

Mit der Schwermetallbelastung bin ich mir ziemlich sicher:

– vor 20 Jahren war ich Laborantin in der chemischen Industrie, dort habe ich mit Blei, Cadmium, Quecksilber, sogar Uranverbindungen etc. gearbeitet. (ohne Abzug). Proben davon hatte ich sogar in meinem Zimmer!

– vor ca. zwölf Jahren Amalgam-Entfernung ohne Ausleitung (wußte ich damals noch nicht, daß man sowas macht)

-während meiner Studentenzeit habe ich an einer vielbefahrenen Straße gewohnt (viel leckeren Feinstaub)

– zudem habe ich durch meine Eltern schon über deren Plomben als Säugling die volle Amalgam-Dosis mitbekommen. (und ebenso an meinen Sohn weitergegeben: ADHS-ler, Candida?)

Es ist also, denke ich, schon wahrscheinlich, daß ich eine Schwermetall-Belastung habe. Und nicht nur das.

Dazu kommt noch:

-Als Kind war ich schon sehr kränklich und habe ständig Antibiotika bekommen.
-Amalgam habe ich mit acht Jahren prophylaktisch in alle Backenzähne bekommen. (Meine Geschwister auch)
-Mein Vater hat früher Gartenhaus und viele andere Hölzer mit Xyladekor
gestrichen. Ich hab fleißig geholfen…
-In einem anderen Labor habe ich viel mit Trichlormethan gearbeitet (galt damals noch als harmlos, ebenfalls ohne Abzug)
-Ich färbe mir seit zwanzig Jahren die Haare chemisch, weil ich schon früh grau wurde.
-Zu guter Letzt wurde bei mir vor fünf Jahren Hepatitis C festgestellt, das ich mir höchstwahrscheinlich im Uni-Blutlabor vor 25 Jahren schon geholt habe. Dieses Virus war aber nicht aggressiv, so konnte ich es durch eine 6-monatige Interferon/Ribivirin-Therapie beseitigen. Gott sei Dank.

Wie Sie sehen ist meine Vergiftung schon enorm.
Vor zehn Jahren, während meiner Umschulung zur Ergotherpeutin, ist alles zum Höhepunkt eskaliert und ich habe gedacht daß ich MS habe und keinen Lebensmut mehr. Alles deutete darauf hin. Ganzes Programm an Untersuchungen, Ärzten etc, etc. Aber alles schulmedizinisch o. B..
Also:Psychotherapie (3 Jahre haben mir nicht geholfen…)
Dann geriet ich an einen Arzt, der mit mir zwar die Candida- Kur durchzog, aber mir auch ganz viel Schwachsinn verkaufte und mir das Geld aus der Tasche zog.
Aber es ging mir besser nach acht Monaten Pilzdiät und viel Nystatin, Bioresonanz ohne Ende usw.
Auch nach der Interferon-Therapie gings mir erst mal besser. Aber halt nicht lange.
Mittlerweile weiß ich halt auch viel mehr über mich und alternative Heilmethoden.
Im Moment bin ich wieder zu allem bereit um meine unertäglichen Leiden zu lindern. Ich laufe auf ca. 20% Leistungsfähigkeit und das ist das schlimmste. Ich bekomme nichts mehr auf die Reihe, kapsle mich ab, gehe nicht mehr weg, mit all meinen Leiden und bin depressiv, schmerzgeplagt. Kann nicht mehr als zwei Tage arbeiten in der Woche, fühle mich gesellschaftlich überfordert und abgestempelt und komme da nicht mehr raus aus dem Teufelskreis.Ich will meine Bekannten nicht mehr volljammern aber was anderes habe ich nicht zu erzählen, nichts macht mehr Spaß, alles zu mühsam.
Sorry, daß der Text so lang geworden ist, aber ich mußte das mal wieder los werden. Sie kennen ja schon Hunderte von solchen Geschichten.
Früher wurde ich für meinen hellen Geist und Verstand gelobt, der mittlerweile einem “Schwammhirn” gewichen ist.
Heute hatte ich so schlimme Bauchschmerzen (Darmschmerzen), daß ich kaum laufen konnte. Das Stechen oder vielmehr den Druck in der Leber nimmt auch keiner Ernst, Leberwerte sind ja in Ordnung. Chron. Muskel- und Rückenschmerzen hab ich sowieso (extreme Myogelosen)permanent.

Never ending story… oder doch? Die Hoffnung stirbt zuletzt…

Liebe Grüße an Sie und an alle, die meine Geschichte nachvollziehen können, und vielen Dank für ihr Verständnis und Ihr Forum.

Budwig scheint für mich wirklich ideal…

Mika