• This topic has 7 Antworten, 5 Teilnehmer, and was last updated vor 11 Jahre by dg.
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  • #25730
    ray
    Teilnehmer

    Hallo,

    habe nach mehrmonatigem Darmsanierungs-Programm (allerdings nicht ganz konsequenter “Anti-Pilz-Diät”) eine Stuhl-u.Sputum-Probe abgegeben.
    Resultat: Im Sputum: Pilze & Bakterien (irgendwelche Bakterien, die sich auf den Bronchien tummeln, wobei mein Sputum nicht gelb oder grün war(sorry hier, aber “wir sind ja unter uns”.) Habe seit meiner 3.Nebenhöhlen-Sanierung im September letzten Jahres auch Probleme damit, aber eher so ne Art “Schmerzen” im Sternum-Bereich)
    Stuhlprobe: Pilze (aber in “keinem kritischen Bereich” laut Hausarzt, wobei ich nicht weiß WO der bei Ärzten beginng).

    Jetzt nochmal eine Frage, bevor ich hier verzweifel.. ich meine das Ganze Darmsanierungs-Programm hat ja schon “ein paar Mark” gekostet u. ich würde gerne wissen, ob meine Beschwerden “ohne” Pilze wenigstens für ein paar Wochen mal merklich verbessern würden:
    WIESO kann man nicht mit “Nystatin” den Darm mal behandeln u. somit alle Pilzbestände eliminieren UND DANN mit dem Darm-Aufbau weitermachen damit die nicht wieder die Überhand gewinnen..??
    Inzwischen sollte ja nach so langer Zeit schon ein “ordentliches Milieu” vorherrschen. (ich muss dazu sagen, dass ich “direkte” Beschwerden (Verstopfungen, etc.) im Darmbereich auch vor der Diät nie hatte… evt. als mal Blähungen..
    Laut Internet hat dies ja so gut wie keine Nebenwirkungen, also wieso nicht mal kurz mit der Axt durch u. dann wieder “frisch einsäen”..??
    Hatte hier schon mal jemand schlechte Erfahrungen mit Nystatin gemacht?..
    Danke um alle gutgemeinten Antworten.

    Ray

    #37952
    ndy
    Teilnehmer

    Hi, Ray! 🙂

    Bin zwar Neuling auf dem Gebiet, aber so wie ich das verstanden habe, werden zuviele Toxine/Schwermetalle durch die Abtötung des Pilzes durch Nystatin in den Körper freigegeben, was den Körper zusätzlich belastet.

    Ich bin auch am Zweifeln gewesen wegen der Einnahme von Nystatin…

    Viel Glück und warte auf eine qualifizierte Antwort 😉

    LG

    #37958
    andrea75
    Teilnehmer

    Zusätzlich löst es das Problem nicht, weil das Millieu nicht verändert wurde. D.h. die Pilze würden wieder kommen.

    #37959
    ray
    Teilnehmer

    Zusätzlich löst es das Problem nicht, weil das Millieu nicht verändert wurde. D.h. die Pilze würden wieder kommen.

    Ja aber, ich mache doch schon seit Monaten das Darmsanierungs-Programm!.. bzw. würde es “danach” auch weiterhin fortsetzen eben aus diesem Grunde.. ..!?
    Danke trotzdem, aber weiß noch jemand was hierzu?..

    #37964
    newbie
    Teilnehmer
    #37995
    ray
    Teilnehmer

    Lies mal hier:

    http://www.agenki.de/gesundheits-forum/viewtopic.php?t=2063&highlight=nystatin

    Okay, danke für den Hinweis, aber ich glaube ‘so richtig’ werde ich nicht verstanden..
    Ich mache doch schon SEIT MONATEN das Darmsanierungs-Programm. Das heißt, ein wenig müsste sich doch schon etwas getan haben oder?.. Ich kann einen Erfolg aber nicht wirklich beurteilen, da ich ‘direkte’ Probleme mit dem Darm (Verstopfungen, Durchfall, Krämpfe..) nie gehabt habe, wenn man mal von Blähungen auf Süßigkeiten absieht..
    Und jetzt sind in meiner Stuhlprobe Candida-Pilze, aber lt. Arzt in einer ‘nicht kritischen Konzentration’, da Pilze im Darm ‘normal’ seien und erst ab irgendeiner (wohl von jedem Arzt subjektiv festgelegten) Menge Probleme machen.
    Mein eigentliches Beschwerdebild (Probleme mit einer total ausgetrockneten Nasenschleimhaut, Bakterien auf Bronchien (allerdings habe ich komischerweise keinen Auswurf) u. inzw. chronische Kehlkopfreizung) hat sich aber trotz der Darmsanierung nicht merklich verändert. Jetzt hätte ich natürlich gerne gewußt, WAS passiert, wenn ich mal ne Runde Nystatin einwerfe.. DANN müssten ja die Pilze abgetötet sein (wenn im Negativ-Fall auch nur für einen kurzen Zeitraum) und ich feststellen können, ob ein Zusammenhang zu meinem chronischen Problem besteht. Oder denke ich da falsch?..
    Und meine eigentliche Frage war, WAS denn hierbei passieren könnte?.. Wirkt sich so eine Kur NEGATIV auf die Darmsanierung aus? Haben es die probiotischen Bakterien nicht einfacher die Überhand zu gewinnen wenn man Ihnen mit Nystatin ein wenig zur Hand geht und etwas Arbeit abnimmt?.. Hat hier jemand Erfahrungen?..
    DAS ist es was mich interessieren würde.
    Für die bisherigen Antworten möchte ich mich recht herzlich bedanken, sie haben zwar eine ähnliche Thematik, aber sie geben nicht wirklich Aufschluss auf den Kern meiner Frage.. 🙁
    Hoffnungsvoll und DANKE VORAB, 😉
    Ray

    #38001
    andrea75
    Teilnehmer

    Wie siehts denn mit der Ernährung aus? Ohne Umstellung wird sich nichts ändern. Candida kann u.a. bei vermehrtem Vorkommen von Quecksilber in deinem Körper vorhanden sein. Sollte dies der Fall sein und du nimmst Nystatin bekommst du ein ziemliches Problem, denn nun wird das ganze Quecksilber frei, denn die Pilze speichern dieses. Ansonsten ist es einfach sinnfrei, Nystatin zu nehmen, weil du die Pilze nach dem Ende der Therapie wieder bekommen würdest, da sich das Millieu nicht geändert hat.
    WEnn du bis dato keine Änderung verspürt hast, läuft entweder etwas nicht so wie es sein soll, sprich du ziehst das nicht diszipliniert durch, oder der Zeitraum, in dem du es betreibst ist noch zu kurz. Eine Sanierung dauert u.U. sehr lange. Und nochmal: ohne Ernährungsumstellung wirst du nichts erreichen.

    #38058
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    so nun werden wir das Problem nach mal ganz klar und strukturiert behandeln:

    Wer unter chronischen Pilzen im Körper leidet (darum geht es bei 95% der Schreiber im Forum), dann sind die Pillze im Darm, dann aber auch im Blut, der Lymphe, dem Bindegewebe und sogar in den Körperzellen. Teilweise auch auf den Schleimhäuten, Vagina, Nasennebenhöhlen, Lunge, Mund, Nase,….

    Also sind die Pilze überall!!!

    Warum können die Pilze im Körper überleben? Weil das Milieu verändert ist und die Vitalität (Immunabwehr) geschwächt ist. Das Milieu definiert sich durch die guten Stoffe (Vitamine, Minerale, Sauerstoff) und die schädlichen Abweichungen (alle Toxine, Übersäuerung (Überschuss von Protonen), falschem Redoxpotetial (Elektronen Mangel = freie Radikal)).

    Will mun nun einen so chronisch “erkrankten” Körper heilen, so muss man sich Gedanken über die Strategie zur Wiederherstellung machen. Um die Vitalstoffmängel zu beseitigen, benötigen wir die richtige Ernährung. Die Ernährung kann nur dann wirken, wenn die Stoffe richtig verstoffwechselt werden und so benötigen wir einen gesunden Darm. Außerdem muss die Zufuhr von Toxinen eingeschränkt werden, also benätigen wir sauberes Wasser, eine gute Hautpflege, Bio-Nahrung und keine neuen Gifte aus dem Darm (Fäulnis und Gärung).
    => Somit ist ganz klar, dass die Ernährung und Pilzdiät die Voraussetzung sind. Hat man die Pilze im Darm im Griff, so kann der Körper langsam gesunden.
    Achtung: Hat man die Darmpilze im Griff, so ist man aber nicht gesund, sondern hat die Voraussetzungen für eine Heilung des Körpermilieus geschaffen!!!

    Alle begleitenden Präparate zielen daruf ab, die Heilung schneller voranzuteiben und in konzentrierter Form schnelleren Erfolg zu haben. Wenn die Lage sehr schlecht ist, würde man mit der NAhrung alleine nie aus dem Teufelskreis ausbrechen können, sodass man sogar auf die Unterstützung angewiesen ist.

    Was bringt nun eine pilztötendes Mittel, welches fast nur im Darm bleibt. Das Mittel selber ist hoch toxisch, denn es vergift die Pilze. Das Mittel selber ist somit direkt leberschädigend, soweit es aufgenommen wird. Wieviel aufgenommen wird, wird unterschiedlich diskutiert. Somit wirkt es der oben angestrengten Heilung direkt entgegen.
    Falls zu dem Zeitpunkt der Einnahme schon kaum noch Pilze im Darm sind, ist es ohnehin überflüssig. Falls noch große Mengen im Darm sind bedeutet es, dass das Darmmilieu noch sehr verändert ist und das nach dem Ende der Einnahme sicher sofort die Pilze zurückkommen. Das Mittel selber wird die Pilze schnell und in großen Mengen (aber nur im Darm) abtöten und so werden alle Pilztoxne der absterbenden Pilze auf einmal frei. (Falls die Pilze in sich andere Gifte z.B. Schwermetalle eingelagert haben, werden noch zusätzlich diese Gifte frei). Dies Giftwelle überlastet die Leber total und wirkt somit wieder der obigen Heilung entgegen. Der Darm wird teil auf Wochen hinaus mit dieser Giftflut geschädigt, das Immunsystem im Darm fällt ab, so dass die Pilze sich besser breit machen können. Und wieder ist dies gegen die Heilung. Das Milieu wird sich also durch pilztötende Mittel nicht verbessern, sondern verschlechtern.

    Ich hoffe, es ist kler geworden, warum ich gegen diese ANTI-Strategie der Schulmedizin bin. Anti-Mykosemittel können nicht die Wahl der Therapie sein.

    Ausnahmen bestätigen die Regel: Bei intensiven oralen Antibiotikatherapien kann es sinnvoll sein, präventiv begleitende Anti-Pilzmittel einzunehmen. Denn hier hat der Mensch vor der Therapie ein gesundes Milieu und es wird lediglich ein Wachstum der Pilze im Darm verhindert. Die negativen Auswirkungen des Anti-Pilz-Mittels muss man dann gegen die möglichen Auswirkungen von Darmpilzen abwägen. Aus diesem Grunde wird z.B. bei den jungen gesunden Soldaten beim Einsatz immer bei einer Antibiotikagabe auch ein Anti-Pilzmittel dazu gegeben. Dieser Einsatz kann aus meiner Sicht durchaus sinnvoll sein. Wir wollen hier den Einsatz der Antibiotika nicht diskutieren, sondern als lebensrettend voraussetzen.

    Dominik Golenhofen

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