Die hier beschriebenen Kuren und Anwendungen werden regelmäßig in verschiedenen Heilpraxen angewendet und haben sich als besonders effektiv für die Gesundheit erwiesen. Sie können sowohl vorbeugend, d.h. präventiv zur Erhaltung der Gesundheit, oder aber auch bei chronischen oder akuten Beschwerden durchgeführt werden. Bitte lesen Sie die Abschnitte genau durch und beginnen Sie erst dann, die Kuren durchzuführen.

Bei individuellen Fragen stehen wir Ihnen per mit Rat und Tat zur Verfügung. Am besten schreiben Sie uns eine Ihre Fragen per Email, sollten unsere Fachberatung telefonisch nicht erreichbar sein.

Unter einer Übersäuerung der Stufe 2 verstehen wir, wenn bei einer Messung der pH-Werte des Urins, die Messwerte nach 10 Uhr nur sehr geringe Schwankungen um den neutralen Bereich aufweisen. Die Messergebnisse liegen zwischen pH 6,7 und pH 7,3, somit fehlt die Dynamik eines gesunden Körpers, bei dem die Werte um mehr als einen ganzen pH-Wert schwanken. Ein gesunder Säure-Basen-Haushalt (SBH) zeichnet sich mit einem sauren Urin (pH 6,4 – 6,7) vor und einem basischem Urin (7,3 – 8,0) nach den Mahlzeiten aus. Fehlt diese Dynamik so ist dies ein Zeichen, dass der SBH nicht stimmt. Wir haben die fehlende Dynamik als 2. Kriterium eines gesunden Säure-Basen-Haushaltes definiert.

Immer mehr Fachleute sind sich einig: Die Ursache vieler chronischer Krankheiten liegt in einem aus dem Gleichgewicht geratenen Säuren-Basen-Haushalt. Dies ist keine Erkenntnis der modernen Zeit – schon im alt überlieferten Wissen aus dem Ayurveda stehen Säuren für den Tod und Basen für das Leben. Aktive Leistungsfähige Organe, Körperflüssigkeiten und Zellen benötigen zum reibungslosen Funktionieren des Stoffwechsels und des Stoffaustausches, zum Abbau und Aufbau klar definierte Bedingung – einen ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushalt. Mehr Aktivität, Fitness und Gesundheit auf körperlicher und geistiger Ebenen, durch die Balance eines ausgeglichenen Säuren-Basen-Haushaltes. Durch eine pH-Wertmessung des Urins können Sie selber leicht feststellen, ob auch bei Ihnen der Säure-Basen-Haushalt nicht mehr ganz stimmt.

Unter einer Übersäuerung der Stufe 1 verstehen wir, wenn bei einer Messung der pH-Werte des Urins, einige der Messwerte nach 10:00 Uhr im sauren Bereich liegen (Werte < 6,4). Bei einem Menschen mit einem gesunden Säure-Basen-Haushalt ist der erste Urin am Morgen immer im stark sauren Bereich (5,0 bis 6,0). Der Körper scheidet die über Nacht anfallenden Säuren am Morgen aus. Das ist gewollt und ein gutes Zeichen für die Funktion von Leber und Nieren. Danach steigen die Werte jedoch an und liegen über den Tag verteilt um den neutralen Bereich herum mit Werten von pH 6,4 bis 8,0. Werden während des Tages aber Werte niedriger als 6,4 gemessen, so ist dies ein Zeichen für eine Übersäuerung des Körpers, denn der Körper versucht die überschüssige Säure während des Tages loszuwerden.

Das Milieu im Körper ist maßgeblich vom Säure-Base-Haushalt des Gewebes abhängig. Sind zu viele Säuren im Gewebe abgelagert, beeinflusst dies den gesamten Stoffwechsel des Körpers. In diesem Abschnitt des Ratgebers können Sie herausfinden, ob Ihr Gewebe übersäuert ist und wie Sie den Körper entsäuern können. Machen Sie außerdem nach der Beschreibung einen Test mit Ihrem eigenen Urin.

Unter einer Übersäuerung der Stufe 3 verstehen wir, wenn bei einer Messung der pH-Werte des morgendlichen Urins der erste Messwert am Morgen im basischen Bereich liegt (Werte > 6,5). Bei einem Menschen mit einem gesunden Säure-Basen-Haushalt ist der erste Urin am Morgen immer im sauren Bereich, sodass eine Abweichung in den basischen Bereich als nicht normal und somit nicht gesund bezeichnet werden kann. Ein gesunder Organismus scheidet über Nacht alle überschüssigen Säuren (saure Abfallprodukte aus dem Stoffwechsel) aus, die sich über den Tag gesammelt haben. Selbst bei einer sehr guten Ernährung und einem gutem Lebensstil fallen jeden Tag saure Abfallprodukte an, weshalb diese Säureausscheidung am Morgen bei jedem messbar sein sollte. Deshalb haben wir die morgendliche Säureausscheidung als 3. Kriterium eines gesunden Säure-Basen-Haushaltes definiert.

Nicht ohne Grund steht die richtige Ernährung für das Gesund werden an erster Stelle. Gerade bei dem Kampf gegen Pilze im Körper besteht ohne eine konsequente Ernährungsform keine Aussicht auf Erfolg. Mit Diät verbinden wir Verzicht, was nicht heißt, dass wir unbedingt weniger essen müssen. Es geht mehr darum uns wieder mehr einer Ernährung zu widmen, dessen Konsequenzen eine positive Auswirkung auf unseren Körper hat. Nicht immer ist die Menge das Entscheidende Kriterium. Vielmehr geht es und um das ‘Was’ wir essen, in welchen Kombinationen wir es zu uns nehmen und zu welcher Uhrzeit. Diese Anti-Candida-Pilz-Diät ist sicher nicht einfach, aber wer sich konsequent daran hält, wird schnell merken, wie sich der eigene Gesundheitszustand verbessert.

Die hier aufgeführte Pilzkur habe ich in meiner Heilpraxis entwickelt und sie hat sich bei vielen Patienten bewährt. Ich bin auf die Sanierung des Darmes spezialisiert und die Beseitigung von Pilzen bei chronisch kranken Menschen gehört zu meinen täglichen Aufgaben. Wichtig ist für mich der nachhaltige Erfolg, d.h. die dauerhafte Beseitigung der Pilze und die Schaffung einer stabilen gesunden Darmflora. Der heutige Zeitgeist ist, alles besonders schnell erreichen zu wollen, weshalb ich versucht habe, die mir effektivsten Mittel so zu kombinieren, damit dieses gewährleistet ist. ‘Leider’ sind alle der hier aufgeführten Punkte aus meiner Erfahrung wirklich erforderlich.

Die Darmreinigung ist ein komplettes, mehrwöchiges Programm zur Reinigung und Entsäuerung des Darmes mit einem sich anschließenden Aufbau der Darmflora mit probiotischen Mikroorganismen. Die gute Funktionsweise des Darms ist die Voraussetzung für ein langes und gesundes Leben. 70 % unseres Immunsystems liegt im Darm. Sehr viele Erkrankungen haben ihre Ursache im Darm, weshalb sich eine solche Kur bei einer Vielzahl von Beschwerden sehr positiv auswirkt. Mit dieser Kur erreichen Sie neben einer Reinigung des Darmes auch eine extra- und intrazelluläre Entschlackung des gesamten Körpers und eine Remineralisierung, die der häufigen Übersäuerung des Körpers entgegenwirkt.

Eine Leberreinigung gab es schon in vielen alten Kulturen und ist heute noch sehr viel wichtiger als damals. Von Tibet nach Russland hat sich das Wissen der hier beschriebenen Leberreinigung verbreitet und wurde dann durch die Amerikanerin Dr. Hulda Clark erst richtig populär. Durch die modernen Operationsmethoden können zwar Gallensteine aus den Gallengängen gut entfernt werden, der aber noch viel häufigere Gallengrieß (eine Konkrementbildung wegen eines in Ungleichgewicht geratenen Stoffwechsels, z.B. durch eine nicht ausgewogene Ernährung) in der Leber bleibt unentdeckt und unbehandelt. Ergreifen Sie die Möglichkeit selbst, etwas für Ihre Gesundheit zu tun. Auch präventiv ist diese Reinigung einmal im Jahr für jeden Menschen zu empfehlen.

Diese Frühjahrskur sollte ein jeder, ob jung oder alt, zur Entgiftung und zum Start in ein gesundes Lebensjahr in jedem Jahr, insbesondere in den Monaten März und April durchführen. Ganz besonders diejenigen, die im vergangenen Frühjahr Müdigkeit, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen o. ä. gehabt haben. Erinnern Sie sich z. B. noch wie Sie im letzten Frühling müde und erschöpft waren? Vielleicht brannten die Augen vom Heuschnupfen, Ihre Stimmung war gereizt bis aggressiv oder die Gelenke schmerzten. All diese Probleme haben die gemeinsame Ursache im Frühling. Der Frühling ist nach der naturheilkundlichen Medizin mit dem Element Holz verbunden und dem Element Holz sind die Leber und die Gallenblase zugeordnet.