Vitamin B2 (Riboflavin)

  • Vitamin B2 ist äußerst wichtig für alle Stoffwechselvorgänge. Die Stoffwechselfunktion ganzer Zellsysteme und Organe sind von Vitamin B2 abhängig
  • beeinflusst durch vielfältige Funktionen den Stoffwechsel von Kohlenhydraten, Aminosäuren, Fettsäuren und verschiedenen Vitaminen
  • ist für die Bildung und Funktion der roten Blutzellen, den Sauerstofftransport sowie für die Bildung von Antikörpern notwendig
  • ist ein sehr wichtiges Trägermolekül für den Energietransport in jede Zelle
  • ist Teil der Flavoproteine und wichtiges Coenzym der Zellatmungskette
  • ist wichtig für die Gesunderhaltung der Schleimhäute, Haut, besonders in Verbindung mit Vitamin A oder Beta-Carotin
  • ist wichtig für den Eiweißstoffwechsel und die Gewebebildung
  • ist auch während der Schwangerschaft für die normale Entwicklung des Kindes notwendig
  • ist im Verhältnis zu den anderen Vitaminen relativ stabil und hitzebeständig
  • begünstigt die Erhaltung guter Sehfähigkeit

Nahrungsquellen:

Vollkornprodukte, Naturreis, dunkelgrünes Gemüse, Brokkoli, Spinat, Blattsalat, Avocados, Hefe, Eier, Milch, Käse, Fleisch, Leber, wobei die tierischen Produkte (säuernd) gemieden werden sollten.

Mangelerscheinungen:

  • Hautkrankheiten
  • Risse in den Mundwinkeln, Entzündungen an Zunge, Lippen, Mundhöhlen
  • Wachstumsstörungen
  • Blutarmut – Leistungsabfall – Schwindelgefühl

Risikogruppen:

  • Vitamin B2-Mangel tritt vor allem bei älteren Menschen, bei Diabetes, Alkoholismus, Darmentzündungen und denaturierter Nahrung auf
  • Frauen, die hormonelle Empfängnisverhütungsmittel einnehmen
  • Menschen, die Antibiotika einnehmen
  • Bei Dialysepatienten wird das wasserlösliche Vitamin B2 wie auch andere wasserlösliche Zellfaktoren durch die Blutreinigung ausgewaschen. Deshalb ist insbesondere bei Dialysepatienten vitalstoffreiche, biologische Vollwerternährung und eine zusätzliche Vitalstoffversorgung wichtig, was in der schulmedizinischen Betreuung kaum Beachtung findet.

Empfehlenswerte Tagesdosierung als Nahrungsergänzung:

  • Kinder/Jugendliche: 2 mg
  • Gesunde Erwachsene: mindestens 7 mg
  • Risikogruppen:bis zu 30 mg

Bei individuellen Fragen und Problemen bei der Durchführung der einzelnen Punkte sprechen Sie bitte mit Ihrem Therapeuten oder nutzen Sie das Forum. Bitte beachten Sie auch den Haftungsausschluss.

Dipl.Ing. Dipl.hol.ener.med. Dominik Golenhofen