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  • #69394
    olli282olli282
    Teilnehmer

    Hallo,
    ich hatte ein Burkitt-Lymphom (linker Hals und Dünndarm). Daraufhin unterzog ich mich einer Chemotherapie (6 Therapieblöcke) und anschließender Bestrahlung (16 Einheiten nur auf die linke Halsseite). Als Ursache des Krebs mache ich ein traumatisches Kindheitserlebnis im Alter von 5 Jahren (schwere Augenoperation) aus – ein Heilpraktiker brachte mich darauf. Seit diesem Kindheitstag begleitete mich eine stetige Nervosität, die ich aber nie wirklich einordnen konnte. Was mir wirklich half, war eine lange Entsäuerungskur (Dr. Jacob’s Basenpulver). Plötzlich fühlte ich mich wieder vital und voller Energie, denn “Keine Krankheit kann in einem basischen Milieu existieren.” (O. Warburg).
    Dennoch strebe ich eine komplette Heilung nach meiner o.g. schulmedizinischen Behandlung an. Ich habe die Chemo und Bestrahlung auch gut vertragen, also keine Schmerzen o.ä. verspürt und konnte auch keine Schäden ausmachen, bis heute. Meine Fragen:
    1. Als Entgiftungsmaßnahme visiere ich nun – nach langer Entsäuerungskur – ihre Kolloidalen Mineralien in Kombination mit Pianto an. Ich möchte mich auf 5 x 100 ml KM + 5 x 2 TL Pianto in 200 ml Wasser täglich steigern. Sie haben, glaube ich, hier im Forum mal geschrieben, dies sei die effektivste nicht stationäre Entgiftungsmaßnahme, die sie kennen. Wie lange muss ich eine solche Entgiftung durchführen? Würden Sie eine andere oder weitere Methode zur Entgiftung durchführen? Ist der Grad der körperlichen Vergiftung messbar?
    2. Mein Wert für B-Leukozyten fiel nach der Chemo in den Keller. Aktuell – 3 Jahre später – liegt er auch nur knapp im Soll bei 4.00. Wie kann ich diesen Wert wieder steigern, oder erholt er sich von allein sobald ich ein basisches und entgiftetes Körpermilieu geschaffen habe?
    3. Ist eine komplette Heilung nach Chemo und Bestrahlung möglich oder verbleiben auf jeden Fall irreparable Schäden z.B. im Lymph- oder Immunsystem? Das Milieu ist entscheidend, habe ich im Hinterkopf, und Zellen, egal in welchem Organ, bilden sich stetig neu. Dementsprechend sollten doch auch alle möglichen Schäden im Körper reparabel sein, wenn man den Zellen nur das richtige “Futter” und Umfeld liefert. Wie gesagt, ich fühle mich eigentlich relativ gut, keine Schmerzen o.ä.
    4. Gibt es weitere Dinge, die Sie an meiner Stelle unternehmen würden?

    Ich bedanke mich im Voraus und schätze ihre selbstlose und ehrenwerte Arbeit.

    Gruß,
    Oliver

    #69397
    olli282olli282
    Teilnehmer

    Nachtrag: Ich meine 1 Therapieblock Chemo mit 6 Behandlungen.

    #69408
    Dominik Golenhofendg
    Verwalter

    Guten Tag,
    generell müssen Sie den Grund der Krebserkrankung erkennen. Psychisch sind Sie da ja auf einem guten Weg. Jetzt müssen Sie noch im Bereich der Entgiftung und Ernährung die gleichen Schritte machen.
    1. 3 x 100ml kolloidale Mineralien für 2 Monate wäre super. Wenn Sie es schwer vertragen kürzer machen und später noch mal wiederholen.
    Die Schwermetallbelastung kann man messen, sie http://www.toxtest.de
    2.Entgiftung. Die Leukozyten erholen sich nur wenn man ausreichend entgiftet. Manche Menschen haben solche Werte auch ohne Chemo und bei einer Entgiftung gehen die wieder hoch. Erlebe ich oft in meiner Praxis. Das schaffen Sie auch…
    3. Chemo Gifte kann man sicher großenteils wieder loswerden. Zumindest so viele, dass man wieder gesund leben kann. Heute ist kein Mensch ohne Gifte. Wir sind alle voll, über voll. Da könne Sie sicher “sauberer” sein, als viele andere Menschen.
    Die Bestrahlung verringert aber lebenslang die Anzahl der Mitochondrien, somit irreparabel. Somit müssen Sie gesünder als andere Leben und Ihre Mitochondrien pflegen und hegen. Dann können Sie ohne Probleme gesund sein und viele Menschen leben nach dem Krebs ohnehin viel besser als vorher.
    Alles Gute

    Dominik Golenhofen

    #69453
    olli282olli282
    Teilnehmer

    Vielen Dank Herr Golenhofen,

    bitte gestatten Sie mir ein paar Nachfragen:

    1. Ich mache eine schwere Augenoperation im Alter von 4 Jahren als traumatische Ursache für den Krebs aus, zu der ich heute aber keinerlei bewussten Bezug (Angst) mehr herstellen kann. Ist es nötig hier therapeutisch tätig zu werden oder sollte man ein solches Ereignis einfach abhaken? Zum Thema Psychotherapie habe ich bisher nichts Positives recherchiert.
    2. Wenn ich ausreichend entgiftet und entsäuert habe und ich dies mit einem toxtest nachweisen kann, bin ich dann wieder in der Lage Blut zu spenden und mich fortzupflanzen? Ist die Vergiftung mit Zytostatika und Bestrahlung der Grund, warum den Patienten gesagt wird, dass sie nicht mehr Blut spenden dürfen und vielleicht auch unfruchtbar werden oder ist es weil das Erbgut des Patienten geschädigt wird? Bzgl. des Erbguts habe ich noch im Hinterkopf, dass Gene nicht fix sind, sondern sich immer der Umgebung anpassen. Somit wäre doch das Körpermilieu entscheidend, oder?
    4. Ich habe den Satz “Keine Krankheit kann in einem alkalischen Milieu existieren, nicht einmal Krebs” im Kopf. Nun wird aber durch die Chemo der Körper vergiftet und es findet hierdurch auch eine Verschlechterung des Körpermilieus statt. Übersäuern Chemogifte den Körper? Gibt es Verbindung von Giften und Säuren?
    5. Sinkt die Anzahl der Mitochondrien nur in dem bestrahlten Bereich (linke Halsseite)?
    6. Ich verstehe das mit der lebenslang geringeren Anzahl an Mitochondrien nicht, da diese doch nur wenige Wochen existieren und sich auch ständig neu bilden können, z.B. durch HIIT-Training. Was würde passieren, wenn man sein Blut mit Sauerstoff fluten würde (Chlordioxid)? Würde dies die Anzahl der Mitochondrien erhöhen, weil ihnen dann wieder mehr “Brennstoff” zur Verfügung steht? Man sagt CLO² nach, es könne Mitochondrien in Krebszellen wieder aktivieren.

    Danke und Gruß,
    Oliver

    #69475
    Dominik Golenhofendg
    Verwalter

    Guten Tag,
    1: Wenn dieses Ereignis noch heute für Sie traumatisch ist, dann müssen Sie es therapeutisch angehen. Wenn Sie zu einem guten Therapeuten gehen, sollte der erkennen, ob dieses Ereignis wirklich im Unterbewusstsein noch verankert ist und ob dieses mit dem Krebs überhaupt in Zusammenhang steht.
    2.Die meisten Frauen verlieren bei der 1. Chemotherapie Ihre Monatsblutung. Wenn man dann bedenkt, dass man of viele Chemotherapien bekommt, so ist das Ausmaß der Vergiftung einfach oft zu hoch und man kann einfach nicht mehr schwanger werden. Wenn man ausreichend entgiftet, kommt die Blutung zurück und alle Funktionen können sich wieder komplett regenerieren, wenn man Glück hat. Deswegen bin ich gegen Chemotherapien, leider sind die Folgen der Chemotherapien den Ärzten fast egal und man rechtfertigt das einfach mit dem “überleben” des Patienten. Also einfach möglichst viel entgiften.
    4: Klar gibt es eine Beziehung zwischen Giften und Säuren. Je mehr Gifte, desto schlechter arbeiten die Zellen und desto mehr Säuren entstehen. Also kräftig entsäuern.
    5: In allen Bereichen die Bestrahlt wurden. Also auch das gesamte Blut.
    6: Chlordioxid wird ja toll beworben. Ob es wirklich was bringt? Ich bin da skeptisch. Das Problem des Krebses ist es ja, dass sich die Mitochondrienfunktion einschränkt. Gifte, Mängel, Stress, Entzündungen, Erreger ….
    Meistens sind die Mitochondrien nur eingeschränkt und lassen sich wieder beleben. Bei der Bestrahlung scheint das anders zu sein. Die Mitochondrien werden vermutlich teils vernichtet. Wenn sich die Zelle dann teilt, dann haben wir 2 Zellen, die wieder nur die verringerte Anzahl haben. So ist mein Wissensstand. Kann aber sein, dass ich da falsch informiert bin. Wir erleben in der Praxis einfach viele Rezidive in dem Bereich einer früheren Bestrahlung. Auch viele Jahre später. Da fragt man sich dann immer genau warum dort? Die Verringerung der Mitochondrien wird das auch gut erklären. Aber wie schon gesagt, das ist eben nur eine Schwächung und somit nicht alleinig entscheidend.
    Gruss

    Dominik Golenhofen

    #69478
    olli282olli282
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    ich bin aber männlich und möchte wissen, ob ich mich wieder fortpflanzen kann, wenn ich ausreichend entgiftet habe, und ob meine Einschätzung bzgl. des geschädigten Erbgutes korrekt ist, das dies also unzutreffend ist, da Gene nicht fix sind, sondern sich immer der Umgebung anpassen. Welchen Test zur Fruchtbarkeit würden sie vorschlagen?

    Gruß,
    Oliver

    #69480
    olli282olli282
    Teilnehmer

    Wenn ich noch eine Frage nachschieben darf: Ist die Anzahl und Funktionalität der Mitochondrien auch zu testen? Wenn ja, welchen Test würden Sie hier empfehlen?

    Danke und Gruß,
    Oliver

    #69481
    olli282olli282
    Teilnehmer

    Ist das Blutspenden auch wieder möglich, wenn ausreichend entgiftet wurde und ein toxtest dies nachweisen kann?
    Oder geht dies grundsätzlich nicht wegen des geschädigten Erbguts durch die Chemo und Bestrahlung?

    Gruß,
    Oliver

    #69583
    Dominik Golenhofendg
    Verwalter

    Hallo,

    Ich würde Ihnen den ganz normalen Spermientest vorschlagen. Ich glaube nicht, dass es da für Sie was besonderes gibt.
    Leider ist das Mitochondrien nicht so einfach zu testen. Es gibt da in den unterschiedlichen Labors unterschiedliche Test. Z.B. die LDH-Izoenzyme und der M2PK Wert im Blut. Man kann aber auch das ATP messen lassen.
    Sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Heilpraktiker, was er anzubieten hat. Muss ja dann auch jemand interpretieren.
    Beim Blutspenden fragen Sie bitte Ihr Amt vor Ort, was für Regeln die haben.
    Gruss

    Dominik Golenhofen

    #69756
    olli282olli282
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    ich möchte nochmal auf die Genetik zurückkommen: Es kursieren im Netz Aussagen, dass Chemotherapie und Bestrahlung das Erbgut des Patienten und ihrer potentiellen Nachfahren schädigen (können). Andererseits hatten Sie mir vor ein paar Jahren mal geschrieben, dass Gene nicht fix seien, sondern sich immer der Umgebung anpassen. Das hieße doch, dass letztendlich nur das Milieu entscheidend ist, (Entsäuern und Entgiften) korrekt?

    Gruß,
    Oliver

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