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  • #25121
    ole
    Teilnehmer

    Hallo,

    wir haben seit ca. einem Jahr eine Umkehrosmoseanlage und sind auch sehr zufrieden mit dieser Anschaffung. Dennoch tun sich im Augenblick zwei kleine Fragen auf. Vielleicht weiß jemand Rat. Und zwar:

    1. Wie “reaktionsfreudig” ist Osmosewasser? Kann man es z.B. ohne Bedenken in Wasserkochern oder Kaffeemaschinen stehen lassen oder besteht die Möglichkeit, dass dann (Schwer-)Metalle (oder sonstiges) aus der Oberfläche des Wassertanks herausgelöst werden. Sollte man das Wasser bei derartiger Nutzung sicherheitshalber mit etwas Mineralwasser verschneiden? Oder hat diese Problematik vielleicht erst bei noch reinerem Wasser Bedeutung (z.B. Aqua bidest)? Könnte man eine solche Reaktion mit dem TDS-Meter messen?

    2. Man liest hin und wieder, dass Nutzer von Osmoseanlagen ihre Anlagen stets komplett leerzapfen, um immer ganz frisches Wasser im Tank zu haben. Ist dies erforderlich oder reicht es, nur gelegentlich das Wasser ganz abzulassen. Ist dies bei intensiver Nutzung überhaupt nötig oder erreicht man schon beim “normalen” Zapfen ausreichend Zirkulation?

    Vielen Dank und Gruß von

    Ole

    #34478
    ole
    Teilnehmer

    Aus gegebenen Anlass würde ich gern eine 3. Frage anhängen und diese speziell an Herrn Golenhofen als Kenner der Energetisierungsschleife richten wollen. Und zwar: Ich habe meine Osmoseanlage zu Wartungszwecken für 5 Tage aus dem “Netz” nehmen müssen. Beim Abklemmen der Leitungen ist Wasser aus dem Hahn in die Osmosewasserleitung und in den Energetisierungsaufsatz zurückgeflossen. Der Wasserhahn stellt in meinen Augen einen Hygiene-Schwachpunkt im ansonsten recht geschlossenen System dar. Ich frage mich daher, ob in der Energetisierungsschleife “etwas” ist, das nachhaltig verkeimen kann. Reicht im Falle meiner geschilderten Stilllegung ein beherztes Durchspülen bei der Wiederinbetriebnahme? Vielen Dank im voraus für Ihre geschätzte Meinung. Beste Grüße von Ole.

    #34529
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    Osmosewasser ist in Ihrer Hinsicht überhaupt nicht reaktionsfreudig. Man kann es monatelang in Wasserkochern lassen, das ist doch gerade das tolle. Blos nicht “verschneiden” – lustige Idee….

    Ich lasse das Wasser nur ablaufen, wenn ich mal sehr lange Weg war (> 1 Woche), wobei dies nicht realt zu begründen ist. Man könnte das Wasser Monate stehen lassen, aber man hat dann halt das Gefühl von “frischem” Wasser….geht mir auch so.

    Ja, das Durchspühlen reicht völlig aus. Da das Wasser immer nur in die eine Richtung fließt, sehe ich den Schwachpunkt nicht. Selbst Leitungswasser steht oft sher lange und ist deshalb nicht sofort verkeimt. Bei dem super sauberen und energetisierten Wasser sehe ich hier ganz ehrlich kein Problem und ich sehe sonst überall Probleme.

    Dominik Golenhofen

    #34605
    ole
    Teilnehmer

    Vielen Dank für Ihre Einschätzung. Ja, manchmal höre ich vielleicht das Gras wachsen …

    Und ich habe leider noch so eine komische Frage: Manche Osmoseanlagen verfügen über einen antibakteriellen Aktivkohlefilter mit Silberbeschichtung als letzte Stufe hinter dem Tank. Hier und da liest man, dass diese Filter kleinere Mengen von Silber ins Wasser abgeben. Halten Sie dies für bedenklich? Welche Art von Silber setzen diese Filter frei? Silber, Silberionen oder Nanosilber? Ist die 5. Stufe der Agenki-Anlage auch silberbeschichtet?

    Vielen Dank nochmals.

    Viele Grüße von Ole (der trotz kritischer Fragen eigentlich ein glücklicher Besitzer einer Osmoseanlage ist)

    #34710
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    die Agenki-Anlage hat keine Filter mit Silberbeschichtung.

    Welche Art von silber sich löst, kann ich nicht sagen. Dies müßten Sie die anderen hersteller fragen. Ich halte diese Beschichtung für überflüssig, denn eine Verkeimung tritt bei korrekter Nutzung nicht auf und dann würde ich diese Schwermetalle lieber vermeiden.

    Dominik Golenhofen

    #34893
    ole
    Teilnehmer

    Hm, meine Anlage ist noch nicht sooo alt und kommt gerade aus der Wartung (neue Filter), so dass ich sie doch gern noch einige Monate nutzen würde. Mittelfristig werde ich mich aber bestimmt mit der Agenki-Anlage befassen. (Oder sehen Sie hier wirklich ganz dringenden Handlungsbedarf?) Besteht die Möglichkeit, dass die (wenigen) Silberionen aus meinem Wasser mit Schwefel aus den KMs oder aus dem Bärlauch reagieren (z.B. zu unerwünschtem Silbersulfid)

    Mit Dank und Gruß

    Ole

    #34963
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    ich hoffe, dass die Silber Mengen so gering sind, dass diese keinen Einfluss haben, kann Ihnen dies aber nicht genau sagen, da ich wie schon gesagt die Filter nicht verwende. Der Hersteller wird Sie hier natuerlich auch nicht aufklaeren koennen. Fragen Sie doch mal wieviele ppm da so ins Wasser kommen.

    Dominik Golenhofen

    #34978
    ole
    Teilnehmer

    Im Zusammenhang mit einem namhaften Anbieter von Vorfiltern für Kaffeeautomaten liest man von Werten von 0,05-0,08 mg/l. Der Hersteller meiner Osmoseanlage hält diesen Wert für zu hoch.

    Alternativ bietet mein Hersteller an, einen silberfreien Nachfilter (Blockfilter) einzubauen. Jedoch hält er dann einen jährlichen Werksservice inkl. Entkeimung für geboten. Vermutlich werde ich dies als Übergangslösung so machen.

    #35015
    ole
    Teilnehmer

    Wie oben geschildert, werde ich meine Anlage noch für eine gewisse Übergangszeit nutzen (mit einem alternativen, silberfreien Nachfilter). Mich würde daher interessieren, ob es Sinn macht, die Agenki-Energetisierungsschleife an meiner jetzigen Anlage zu nutzen. Diese hat einen recht geringen Auslaufdruck (ca. 1,4 l/min), der z.B. kaum ausreicht, um eine “Wasserglocke” unter einem Wirbelaufsatz (Wirbelei) aufzubauen. Ist dies (d.h. die Auslaufgeschwindigkeit) im Zusammenhang mit der Agenki-Energetisierung von Bedeutung?

    Dank und Gruß von

    Ole

    #35210
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    0,05 mg sind 50 mcg pro Liter und dies wäre eine totale Katastrophe. Wenn dass stimmt, so kommt auf uns in Zukunft eine neue Welle an Kranken zu, wo wir die Ursache erstmal nicht finden werden…..wer denkt schon an Silber???

    Ja, der Auslaufdruck ist sehr wichtig und sollte so bei 1/2 bar liegen, absolutes Minnimum ist 1/4 bar, denn die Energetisierung reduziert den Druck und sonst kommt nix mehr raus und die Energetisierung funktioniert nicht mehr.

    Dominik Golenhofen

    #35219
    ole
    Teilnehmer

    Oha, dann wollen wir mal hoffen, dass der aufgeschnappte Wert zu hoch angegeben war. Ist mit der Verwendung eines silberfreien Blockfilters als Nachfilter das Problem gelöst oder muss ich wegen der bisherigen potentiellen Silberaufnahme noch etwas tun/beachten?

    Im Zusammenhang mit der Energetisierung habe ich mich vielleicht zu allgemein ausgedrückt. Ich nutze den Energetisierungsaufsatz von Agenki bereits mit meiner Anlage und erziele eine Auslaufmenge von 1,3 – 1,4 l/min. Es ist also nicht so, dass der Aufsatz den Wasserstrom völlig verhindert. Für Verwirbelungsverfahren reicht die Fließgeschwindigkeit meiner Anlage jedoch nicht aus. Für andere Verfahren wie z.B. “Bio-Keramik” oder Magnetismus sollte hingegen eine niedrige Fließgeschwindigkeit eher von Vorteil sein (zumindest theoretisch, wenn man denn von diesen Verfahren etwas hält). Daher meine Frage: Reicht es, wenn mein Osmosewasser mit gemütlichen 1,3 l/min durch die Agenki-Schleife rauscht?

    Danke nochmals und
    beste Grüße von

    Ole

    #35291
    dg
    Verwalter

    Hallo Ole,

    ja, die Energetisierung funktioniert sicher gut. Mehr ist bei unserer Anlage auch nicht der Fall.

    Ich denke, dass der Silberwert falsch ist und würde mir keine Sorge machen. Ein anderer Filter sollte hier ausreichen. Die einzige Diagnoseart wäre ein Mobilisationstest mit DMSA und dann die Ausscheidung auf Silber im Urin messen.

    Dominik Golenhofen

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