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  • #25310
    dryad
    Teilnehmer

    Hallo,

    also da ähnliche Themen hier im Forum immer wieder vorkommen, möchte ich mich kurz fassen und keinen langen Text verfassen.

    – ich habe Mitte 2009 ein Antibiotikum 2 Wochen oder so gegen eine Mandelentzündung genommen, dann Anfang 2010 nochmal dasselbe, als ich wieder eine hatte

    – ich kannte mich zu der Zeit nicht richtig damit aus und habe nichts für meinen Darm getan. Mittlerweile musste ich mich damit beschäftigen, seit ich ständig Durchfall, Hautverunreinigungen (Pickel im Gesicht), Müdigkeit und einen weißen Belag im hinteren Zungenteil bekam, den ich jeden Tag abkratze.

    – so richtig dagegen bemühen tue ich mich erst seit ca. 10 Tagen. Ich trinke nur Wasser (ohne Kohlensäure, ca. 1,5-2L/Tag), nehme Symbioflor 1 (3×30 Tropfen/Tag) (vom Arzt empfohlen), fahre jeden Tag eine Stunde Fahrrad

    – ich scheine auch keine Laktose mehr zu vertragen, das ist mir erstmals vor ein paar Monaten aufgefallen, seitdem benutze ich laktosefreie Produkte, ich habe gehört, dass das wohl vom Darm kommen kann und evtl. sogar wieder später weggehen kann

    So, jetzt mit Symbioflor 1 nach 10 Tagen scheine ich Nahrung besser zu vertragen, ich habe keine Bauchkrämpfe usw. mehr nach dem Essen. Mein Durchfall scheint zumindest etwas besser geworden zu sein, dafür habe ich jetzt Verstopfung (statt 1x täglich jetzt eher alle 2, mittlerweile 3 Tage “großes Geschäft”).

    Die ersten zwei Male hatte ich typische Laktose-symptome bei Symbioflor 1 (Bauchkrämpfe, Blähungen), jetzt garnicht mehr. Darf ich also annehmen dass sie Laktose darin nicht so schlimm ist für mich? Ich vertrage auch Käse z.B. ohne Probleme. Ist die Verstopfung sehr schlimm oder kann das schonmal damit vorkommen? Soll ich vllt. Joghurt essen oder mehr trinken (auch allgemein für den Darm)? Ist es richtig, dass ich garkeine Milch mehr trinke, da ich gehört habe dass sie sowieso nicht so gesund ist (bin 19, trinke eigtl. seit 2010 keine mehr) oder ist Müsli mit laktosefreier Milch dann ganz hilfreich? Lohnt es sich überhaupt, dass ich Anti Pickel Waschgel usw. für mein Gesicht benutze, obwohl die Probleme eh vom Darm kommen, oder können solche Mittel sogar im Moment Probleme machen? Mal angenommen, der Durchfall ist in 1-2 Wochen verschwunden (nur mal angenommen), kann ich dann annehmen, dass der Darm wieder gut genug funktioniert, dass ich das Symbioflor 1 nicht weiter nehmen muss (Arzt meinte ich soll erstmal nur 3 Flaschen/ca. 3 Wochen nehmen)?

    Bin ich auf dem richtigen Weg? (Und ja, der Post ist länger geworden als ich es mir gewünscht hätte)

    MfG

    #35739
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    der Beitrag ist nicht zu lang, aber es gibt einfach zu viele 😉

    Wenn Sie dieses Forum aufmerksam lesen, dass allgemein das Thema Darm und eine gesunde Flora nicht ausreichend beachtet werden. Deshalb rate ich Ihnen, den Darm richtig zu sanieren und nicht aufzuhören, wenn die Symptome gerade mal etwas besser sind. Sie werden Monate zu einem gesunden Darm brauchen, auch wenn Sie dies vielleicht nicht glauben oder hören wollen.

    Mein Rat: Achten Sie nicht auf die Laktose, sondern lieber auf alle Milchprodukte. Meiden Sie diese für mindestens 6 Monate zu 100%, danach können Sie wieder langsam beginnen, wenn Sie die anderen Dinge richtig erledigt haben.

    Für mich ist in meiner Praxis nur Symbioflor viel zu wenig. Wenn Sie unsere Pilz-Kur lesen, dann sehen Sie was wir alles unternehmen. Unterschiedliche Probiotika zu unterschiedlichen Zeiten und gleichzeitig der Aufbau des Körpers – Remineralisierung nur als Schlagwort.

    Alle 3 Tage Stuhlgang ist eine KATASTROPHE in der Darmsanierung. Das darf nicht sein! Mehr trinken und falls dies nicht reicht Pianto nehmen. Ohne täglichen Stuhlgang vergiften sie sich selber und Sie werden nicht gerade gesünder….

    Ob ein Darm gesund ist, kann man nur ganz schwer sagen. Die Kriteria sind:
    -Täglich 1-2 Mal
    -Kein WC-Papier ist erforderlich
    -Schöne Wurst
    -Keine Blähungen oder Winde
    -Geruchloser Stuhlgang

    Dies wäre wirklich gesund!

    Dominik Golenhofen

    #35785
    dryad
    Teilnehmer

    Hallo nochmal,

    ich wollte mich nochmal melden, obwohl es mir mittlerweile bereits deutlich besser geht. Es wäre nicht nett von mir, mich nicht wenigstens für ihre Hilfsbereitschaft zu bedanken.

    Was seit meinem Posting geschehen ist, ist dass ich zum einen erstmal noch ein wenig mehr trinke, es sind jetzt 2,5-3L am Tag, je nachdem wie das Wetter ist oder ob ich besonders viel mit dem Fahrrad fahre. Damit habe ich die Verstopfung recht schnell in den Griff bekommen (ich habe allerdings gehört, dass es mit Symbioflor 1 schon mal vorkommen kann, dass Durchfall und Verstopfung sich abwechseln). Weiterhin habe ich die Milch wieder weggelassen, wobei ich jetzt auch nur welche für das Müsli benutzt habe. Milchprodukte wie Käse esse ich weiterhin, allerdings ohnehin nicht täglich und nur sehr wenig, sodass dies keine allzu große Rolle zu spielen scheint. Zucker (Süßigkeiten usw.) und andere eher nicht allzu gesundheitsförderlichen Nahrungsmittel lasse ich weiterhin weg.

    Ich war in der Zwischenzeit noch einmal beim Arzt und habe einige Sorgen mit ihm abgesprochen, er sagte mir, dass ich zuvor allerdings noch einmal drei weitere Fläschchen mit Symbioflor 1 nehmen solle, ehe eine größere Untersuchung (Stuhlprobe) nötig wäre. Und tatsächlich, nachdem es von Tag zu Tag immer, wenn auch sehr langsam, besser wurde, habe ich seit diesem Monat (mittlerweile 5 Tage in Folge) keinen Durchfall mehr, sondern habe – zu meinem Erstaunen – einen ziemlich perfekten Stuhlgang, täglich (wobei ich bemerke, dass es noch wichtig ist, dass ich min. 2,5L am Tag trinke).

    Ich habe jetzt noch eine Flasche Symbioflor 1, die ich noch leeren werde (ca. 6 Tage), aber ich muss zugeben, dass ich mich selten so gut gefühlt habe und so fit war wie es jetzt der Fall ist. Wenn ich danach keinen Rückfall jeglicher Art erleiden sollte, wäre es das für mich.

    Ich muss zugeben, dass ich selbst überrascht bin von dem Fortschritt. Vor allem nahm ich an, nachdem ich Anfang 2009 erstmals Antibiotika genommen habe und dann mehr als ein Jahr die immer auffälligeren Symptome ignoriert habe und u.a. Süßigkeiten (Schokolade) in mich gestopft habe, ich den Darm deutlich mehr geschädigt haben müsste. Da Symbioflor 1 so gut geholfen hatte, scheint eine Verpilzung im Darm nicht vorzuliegen, zumindest hätte das nicht ausgereicht vermute ich. Wenn man im Internet so etwas rumliest, nimmt man schon an, es würde jeden treffen, der mal Antiobiotika zu sich genommen hat.

    Vielleicht liegt es auch damit zusammen, dass viele Symbioflor 1 meiner Meinung nach nicht richtig verwenden. Obwohl die Beschwerden kurz vor dem Start meiner Therapie schon sehr deutlich waren, hat mein Arzt auf eine Vorbereitung durch ProSymbioflor verzichtet und mir auch gleich die “Höchstdosis” von 3 x 30 Tropfen am Tag nahe gelegt (man liest teilweise von Leuten, die mit 1 Tropfen am Tag beginnen und dann über Monate steigern – das ist doch nur blöd). Außerdem habe ich mich fest an der Anweisung gehalten, das Mittel erst eine Weile im Mund zu behalten (30-60 Sekunden), dann gut zu gurgeln und dann zu schlucken. Man liest online immer wieder von Leuten, die es in eine Wasserflasche mischen und einfach so trinken. Dann kann das auch nichts werden.

    So, jetzt ist das schon wieder ein sehr langer Post geworden und noch dazu geht meine Erkenntnis etwas gegen ihren (natürlich gut gemeinten) Rat, aber ich dachte, ich berichte einfach mal.

    MfG

    #35893
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    ich freue mich über solche Berichte wie von Ihnen, denn es zeigt, dass doch manche Ärzte Ihr Handwerk verstehen und wie bei Ihnen Ursächlich heilen. Noch toller ist es, wenn es so einfach geht, dass wird allen anderen hier Mut geben, auch wenn bei den meisten nur Symbioflor 1 nicht ausreichen wird.

    Ich hoffe, dass Sie weiter gesund bleiben und sich gesund ernähren, dann haben Sie aus dieser Episode viel gelernt.

    Alles Gute

    Dominik Golenhofen

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