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  • #142147
    Anonym
    Inaktiv

    Liebes Team, liebe Leser,
    nun gehöre ich auch zu den Verzweifelten, die hier dringend einen Rat zu einem massiven Darmproblem suchen. Hab hier schon viel recherchiert und ähnliche Probleme gefunden; hier meine Geschichte:
    – Grunderkrankungen: Hashimoto (seit 30 Jahren), täglich L-Thyroxin 125, essentielle Thrombozythämie (seit 10 Jahren), täglich 2x 500 mg Hydroxycarbamid
    – vor einem halben Jahr Therapieversuch mit Interferon (Besremi), Nebenwirkung: Netzhautriss (wurde gelasert), Darmproblem beginnt mit heftiger Infektion (Durchfall)
    – seitdem gelblich belegte Zunge, Appetitlosigkeit, seit März 5 kg Gewichtsabnahme (bei 164 cm wiege ich jetzt knapp 50 kg)
    – bin in einen massiven Nährstoffmangel gerutscht, kann kaum mehr etwas aufnehmen
    – gereizte Augen, Ohrensausen, “Watte” im Kopf
    – von Anfang an extreme Blähungen
    – kein Durchfall mehr, aber Nahrungsrückstände im Stuhl (klebrig-breiig)
    – Herzrasen nach dem Essen
    – nach der langen Zeit nun Fruktose-, Laktose- und Glutenunverträglichkeit (durch Selbstbeobachtung herausgefunden), bleiben nur noch Fisch, Gemüse, Reis, etwas helles Fleisch und Kartoffeln
    – Darmspiegelung und Ultraschall des Bauchraums in Ordnung
    – auffällige Blutwerte: zuwenig Harnstoff (aufgrund Mangelernährung), erhöhte Glucosewerte, B12 im Mittelbereich, erhöhter Folsäurewert, Elektrolyte im grenzwertigen Bereich, sehr niedrige Lymphozytenwerte
    – häufig starkes Brennen im unteren Bauchraum
    – stark belastendes Symptom: Flachatmigkeit, verschwindet selten; nur wenn es mal im Bauch angenehm “brodelt”; der Körper hat scheinbar keinen Puffer mehr zum ausgleich, Säure-Basen-Störung? Ph-Werte im Urin morgens im sauren Bereich; habe mich vor dieser Krankheit immer gesund ernährt (viel Gemüse, Obst, wenig Fleisch, keine Fertigprodukte)
    – SIBO-Test ergibt methandominierte Fehlbesiedelung (IMO)

    Ich weiß nicht, wie ich vorgehen soll, in München gibt es keine Ärzte für , nur einen Heilpraktiker, der darauf spezialiert ist, er ist monatelang ausgebucht, habe mir seine Therapieempfehlungen im Internet angeschaut, er empfiehlt Sibosan, Biogena Kräuterkomplex und Citrobiotic sowie ein eigens entwickeltes Probiotikum (ohne Dickdarmbakterien). Kann ich diese Mittel mit Ihren flüssigen Mikroorganismen kombinieren, oder soll ich ausschließlich Ihre Candida-Kur machen, die auch gegen Fehlbesiedelung helfen soll? Ich muss Sofortmaßnahmen ergreifen, da es mir schon so lang schlecht geht und ich aufgrund der schlimmen Symptome nur noch flach liege. Kann vorher keine Entsäuerungskur machen, Pianto hab ich schon ausprobiert, reagiere schwach allergisch darauf. Die PM nehme ich bereits in kleiner Menge vor dem Essen. Wer hat Erfahrung mit IMO, welche Therapie ist aussichtsreich? Ich möchte natürlich keine Antibiotika einnehmen, brauche aber dringend Hilfe, da ich immer mehr abnehme und mir diese schlechten Darmbakterien buchstäblich die Luft abschnüren. Einen (teuren) Online-Arzt konsultieren? Habe das Gefühl, dass ich eine Praxis brauche, die mir Nährstoff-Infusionen und Elektrolyte gibt. Kann mir jemand einen Arzt und/oder Heilpraktiker in München empfehlen, bin dankbar für jeden Tipp. War bereits bei diversen Internisten, wie bei vielen heißt die Diagnose lapidar: Reizdarm und psychische Probleme. Es ist zum Verzweifeln, wenn man so schwer krank ist, auch die Hämatologin, die für meine Blutkrankheit zuständig ist, hat mich barsch abgewiesen.

    Ich wäre dankbar für jeden Rat
    Astrid

    #142151
    abri
    Teilnehmer

    Hallo Astrid!
    Die Diagnose Reizdarm und psychische Probleme soll würde ich nicht so abtun. Psychische Probleme hat man auch schnell wenn man körperlich etwas hat. Flache Atmung ist auch typisch dafür. Ich hatte selbst flache Atmung, Schwindel, Übelkeit, Panikattacken zum Schluss. An deiner Stelle würde ich die Hände auf den Bauch legen und mehrere Atemzüge in den Bauch atmen damit die Bauch Atmung besser wird. Und dann stehe bitte aus dem Bett auf und gehe Spazieren oder Walken oder sogar joggen, damit du auf andere Gedanken kommst. Such dir auf alle Fälle Hilfe. Ein Psychologe wäre da eine bessere Anlaufstelle. Ich spreche hier wirklich aus Erfahrung. Natürlich solltest du auch was für deinen Körper tun und machst du ja auch schon.
    Die flache Atmung kommt davon, weil du Angst hast. Und das ist erst der Anfang. War es bei mir auch. Angststörung nennt man das dann. Bücher darüber lesen und/oder im Internet darüber recherchieren hat mir auch geholfen es lockerer zu sehen. Du stirbst auf alle Fälle nicht sofort, ganz sicher!
    Also stehe auf und genieße den wunderschönen Tag heute!
    LG Gabriele

    #142158
    Anonym
    Inaktiv

    Liebe Gabriele,

    vielen Dank für deine Ermunterung. Die Atemprobleme kommen definitiv nicht von der Psyche, auch wenn diese nach der langen Krankheit nun wirklich angeschlagen ist und ich in der Tat auch hierbei Unterstützung bräuchte. Yoga und Gymnastik mache ich sowieso. Viel wichtiger ist es nun, eine Therapie gegen das

    Wie ich schon schrieb, hat die Flachatmung vermutlich mit den Säure-Basen-Werten zu tun, ich hab während der langen Durchfallphase nur viel Tee und Wasser getrunken und habe deshalb wohl nicht mehr genügend Säure-Basen-Puffer. Die Blutgaswerte sind bei mir meist im zu basischen Bereich, das ist dann vermutlich eine Alkalose. Es heißt ja auch, dass der Dünndarm bei einer Dysbiose oft zu sehr im basischen Bereich ist. Ich habe das Gefühl, dass die Verdauungssäfte nicht mehr umfassend produziert werden. Ich merke es genau, wenn die Atmung mal umschlägt, dann “erzwingt” der Körper ganz tiefe Atemzüge. Klingt seltsam, wenn man das noch nie hatte. Hat jemand anderer ähnliche Symptome? Was kann man machen, mit Elektrolytlösungen schaffe ich es nicht, hilft eventuell Bicarbonat?

    LG, Astrid

    #142278
    Agenki
    Verwalter

    Liebe Astrid,

    hast Du schon eine pH-Wertmessung über 3 Tage nach unserer Anleitung gemacht?
    Wenn nicht, wäre dies sicher eine sinnvolle Maßnahme.

    Du hast ja schon alles so super detailliert erfasst. Super. Vielen Dank. Es kann sein, dass sich hier Herr Golenhofen dazu antwortet. Alles was Du hier aufgelistet hast, deutet auf einen Nährstoffmangel und Defizite hin. Du hast ja schon einen positiven SIBO Test. In München gibt es Herrn Jörg Graf und Herrn Fabian Müller, beide spezialisiert auf SIBO. Sie arbeiten mit den üblichen Stundensätzen. Man bekommt nach der Urlaubszeit in der Regel auch gut Online Termine. Wenn Du schon einen Test hast, wäre das doch sinnvoll, das Thema erfolgreich zu Ende zu bringen.

    Zum Pianto. Du schreibst, dass du allergisch reagierst. Generell kann man auf alles allergisch reagieren, auch auf eine Karotte. Beim Pianto habe ich allerdings die Erfahrung gemacht, dass es tatsächlich Menschen gibt, die nur 1 bis 3 Tropfen nehmen können, ohne Symptome wie Durchfall, Kopfschmerzen, Muskelverspannung und allgemeines Krankheitsgefühl. Aus Erfahrung kann ich Dir sagen, dass hier oft die Schwermetalle dahinterstecken. Je mehr Schwermetalle, desto sensibler kann der Körper auf Nährstoffe reagieren. Bei Pianto liegt die Grenze bei 3 Tropfen. Geht nicht mehr, denkt an die Schwermetalle. Was kann man hier empfehlen? Langsam die Nährstoffaufnahme üben. Wenn nur 3Tropfen gehen, dann fängt man damit an und steigert nach gesundheitlichen Empfinden, bis man 3 TL täglich nehmen kann. Hat man dies erreicht, ist das eine gute Basis, für eine Entgiftungsmaßnahme. So empfehle ich Dir die pH-Wertmessung, um zu wissen, wie gut Du über den Urin ausscheiden kannst.

    Mikroorganismen (entgiften auch aber viel weniger, ein guter STart), Pianto und Capilarex, das wäre ein kleines Programm für den Start. Kann der Körper dies schaffen, kann man auch mehr aktivieren mit Nährstoffen.
    Den Körper Schritt für Schritt kennen lernen mit Hilfe der pH-Werte und den Nährstoffeinnahmen. Man sieht wie der Körper reagiert und kann Schritt für Schritt vorwärts gehen. Wir wären hier ohne pH-Werte also bei der Entsäuerungskur III. Mit Pianto üben. Ich sehe immer wieder, wenn Pianto nicht geht, hat man allgemein ein Problem mit der Entgiftung. Also langsam die Entgiftung ankurbeln. Man könnte als nächstes Capilarex dazunehmen für 2 Wochen. Dann spüren, wie es einem damit geht. Fühlt man sich entlastet, dann alles 2 Wochen Capilarex dazunehmen für 2 Wochen. Nimmt man das Capilarex allerdings zu früh, wenn die Entgiftung noch nicht so gut funktioniert, fühlt man sich eher schwerer/schlechter. Alles steht und fällt mit einer guten Entgiftungsleistung des Körpers. Und ich denke, darum könnte es bei Dir gehen. Und wie macht man das? Mit Mikronährstoffen und Co. Pianto ist nur ein Beispiel.

    Was hälst Du davon?

    Gruß
    Gerlinde

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