• This topic has 7 Antworten, 3 Teilnehmer, and was last updated vor 12 Jahre by dg.
Ansicht von 8 Beiträgen - 1 bis 8 (von insgesamt 8)
  • Autor
    Beiträge
  • #25169
    cosfer
    Teilnehmer

    Hallo Herr Gollenhofen,

    ich habe seit ca. 1 1/2 Jahren Morbus Wegener (bin 42 Jahre).

    Davor habe ich immer wieder Probleme mit der Darmflora gehabt, besonderst nach Antibiotika-Einnahmen. Auch eine Lebensmittelallergie auf Paprika hatte ich schon (mit ca. 22 Jahren), die aber mit einer Bioresonanztherapie erfolgreich gelöscht wurde.

    Jetzt frage ich mich, ob ich nicht einfach nur eine schlechte Darmflora habe, die immer schlechter wird im Laufe meines Lebens und somit alles mögliche auslöst. Ich nasche auch sehr gerne und habe mich da überhaupt nicht im Griff.

    Habe letztes Jahr eine Darmsanierung bei einem Heilpraktiker (2 Wochen Kur mit Bauchmassagen und Reinigungsspülung mit einem Gerät plus Mayerkur) gemacht. Es ging mir gut, aber danach habe ich einen Schub gehabt.

    Mittlerweile bekomme ich Endoxan (1g alle 4 Wochen) und habe jetzt im Lungenauswurf einen Candida lipolytica diagnostiziert bekommen, somit nehme ich zum Kortison (40g vorrübergehend, nach erneutem Schub) und Antibiotika (Schutz Lugenentzündung) noch ein Antipilzmittel ein.

    Wenn die Endoxantherapie fertig ist, wollte ich wieder meinen Körper fit machen.

    Macht das Sinn und mit was fange ich an? Oder kann ich jetzt schon aktiv werden?

    Danke, schon im vorraus, für Ihre Antwort.
    COSFER

    #34725
    dg
    Verwalter

    Sher geehrter Cosfer,

    der Morbus Wegener ist ja eine Autoimmunerkrankung, wie Sie sicher wissen. Autoimmunreaktionen finden für mich Ihre Ursache im Darm. Da Sie anscheinend sehr viele Antibiotika im Leben bekommen haben, kann man sich die Entstehung Ihrer Erkrankung gut erklären.
    Ich bin überzeugt, dass bei Ihnen auch Nahrungsmittelallergien vorliegen und zwar von Typ III. Hier würde ich unbedingt zu einen Allergietest raten (nur die IgG Reaktionen von ca. 90 Nahrungsmitteln).
    Durch die Meidung dieser, werden Sie schon viel erreichen.

    Wenn schon eine Candida in der Lungediagnostiziert wurde, dann ist dies natürlich schon eine sehr weit Fortgeschrittene Pilzbelastung des ganzen Körpers. Somit kann ich Ihnen sofort zu einer Anti-Pilzkur und der entsprechenden Diät raten. Ihre Medikamente nehmen Sie halt begleitend weiter.

    Cortison bei Pilzen ist natürlich sehr schlecht, denn so fällt das Immunsystem noch weiter und die Pilze breiten sich noch mehr aus….
    In Ihrem Fall müssen wir zu Beginn Zweigleisig fahren, sprich einerseits den Körper aufbauen und auf der anderen Seite mit Medikamenten das Immunsystem unterdrücken und die Leber belasten. Dies mache ich in meiner Praxis nicht anders.

    Wie ist denn Ihre Zahnsituation?

    Dominik Golenhofen

    #34770
    cosfer
    Teilnehmer

    Sehr ggehrter Herr Golenhofen,

    danke für ihre Antwort- ich kann mit vorstellen, das das wirklich ein guter Weg ist.

    Meine Zahnsituation ist soweit OK. Amalganfüllungen habe ich mir damals , vor der Allergielöschung mit Bioresonanztherapie, rausnehmen lassen. Einen Zahn habe ich mir letztens ziehen lassen, da er bis auf die Wurzel mit Karies zersetzt war (unter einer Krone). Weitere Karies war auf dem Röntgenbild nichtm sichtbar.

    Einen Nahrungsmittelallergietest habe ich beim HNO Arzt machen lassen vor ca. 1 Jahr, da kam nichts raus. Einen weiteren Test beim Hausarzt, der auch Naturheilverfahren anbietet, mittels Bioresonanz. Er fand auf Weizen Reaktionen und ich habe ein viertel Jahr kein Weizen gegessen und diese Allerische Reaktion löschen lassen. Der Arzt hat anschließend auch nichts mehr gefunden.

    Mein Hausarzt würde mir auch etwas Naturheilmäßiges anbieten, aber er wollte erst nach der Endoxantherapie starten.

    Ich möchte aber jetzt schon was tun, aber nur wenn es Sinn macht.

    Danke und Grüße

    COSFER

    #34857
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    ganz ehrlich bin ich bei Ihnen garn nicht begeistert, von welchen Therapeuten Sie umgeben sind. Ich stimme hier mit nichts überein!

    1. Amalgam wurde nie entgiftet. Somit hat der Therapeut hier geschlafen (dies ist noch positiv ausgedrückt).

    2. Ich glaube nicht das ein IgG Test bei Ihnen gemacht wurde. Der normale Allergietest ist ein Scherz! Diesen Arzt können Sie wieder vergessen.

    3. Weizen zu löschen und dann ist alles OK, ist einfach unsinn. So leicht geht das nicht.

    Bei Autoimmunerkrankungen muss man nachhaltig seine Ernährung verändern (nicht nur was löschen). Sie müssen Ihre Schwermetalle entgiften! Sie müssen die Allergien finden und Ihren Darm sanieren!!!

    Mein Vorschlag: Beginnen Sie mit der Pilzkur und der Diät. Nach dem Ende der Cortisone gehen wir an die Schwermetalle.

    Frage: Haben Sie noch tote Zähne?

    Ich entschuldige mich, dass ich so negativ über meine Kollegen schreibe, aber Sie benötigen Experten, die etwas weiter denken…….sonst können Sie nicht gesund werden.

    Dominik Golenhofen

    #34872
    anjah
    Teilnehmer

    Hallo,

    Entschuldigung, dass ich mich so einmische in das Thema, aber eine Frage hätte ich an Herrn Golenhofen.

    Muss denn Amalgam immer ausgeleitet werden? Ich hatte früher auch mal Amalgam-Füllungen, aber von Ausleitungen habe ich nie etwas gehört. Sollte man dieses jetzt auch noch nach Jahren tun, schließlich habe ich ja auch meine Muskel- und Gelenkproblematik? Wie sollte man da vorgehen? Müssen alle toten Zähne immer raus?

    Vielen Dank.

    #34944
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    Schwermetalle wie im Amalgam sollten immer entgiftet werden. Besonders beim Entfernen atmet man sehr große Mengen ein, so dass nach einem Plombenwechsel in der Regel immer zu hohe Mengen an Schwermetallen im Körper abgelagert sind. Über die Jahre kann man diese zwar von selbst ausscheiden, aber nur bei ausreichender Versorgung mit Mineralien und Spurenelementen und besonders Schwefel.

    In Ihrem Falle würde ich zuerst einen Mobilisationstest vorschlagen, um zu sehen, ob Sie überhaupt eine Entgiftung benötigen.

    Tote Zähne beeinflussen den Körper immer negativ. Ob man diese negativen Einflüsse kompensieren kann, hängt von vielen Faktoren ab. Ein chronisch Kranker kann dies nicht mehr, sonst wäre er ja nicht krank.

    Dominik Golenhofen

    #34953
    anjah
    Teilnehmer

    Wo und wie macht man denn so einen Test?

    #35200
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    in der Regel beim Therapeuten……nennt sich DMPS oder DMSA Mobilisationstest. Suchen Sie doch im Internet, ob es jemanden bei Ihnen in der Nähe gibt.

    Dominik Golenhofen

Ansicht von 8 Beiträgen - 1 bis 8 (von insgesamt 8)
  • Sei müssen angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.