• Dieses Thema hat 7 Antworten und 2 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 13 Jahre von dg.
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  • #25476
    pusteblume
    Teilnehmer

    Sehr geehrter Herr Golenhofen,

    ich bin durch Zufall auf diese Seite gestoßen und ich muß sagen das sie wirklich sehr schön ist.

    Nun zu meinen Problem: Ich bin 31 Jahre. Vor ca. 9 Jahren fing bei mir langsam das Rheuma an. Nach der Geburt meines ersten Kindes vor 5 Jahren war es dann richtig schlimm ausgebrochen in allen Gelenken des Körpers. Dann wurde es auch richtig diagnostiziert. Seitdem will mir mein Arzt mtx oder Humira verschreiben. Das möchte ich nicht.

    Seit Mai dieses Jahres habe ich begonnen zu Entsäuern mit Basentabletten von Pascoe. Habe meine Ernährung begonnen umzustellen. Seit zwei Monaten mache ich tägl. basische Fußbäder und 1x wöchentlich ein basisches Vollbad.
    Trotzdem sind meine Werte immer noch nicht in der Kurve. Teilweise schon, aber es gibt immer wieder große Ausreißer. Liegt das dann immer noch an meiner Ernährung?
    Außerdem werden meine Fingergelenke einfach nicht besser. Woran könnte das liegen? Wie lange kann es denn dauern bis Gelenke abschwellen?
    Ich habe bei Ihnen gelesen das die Citrate sehr viel gesünder sind. Jetzt habe ich die Basentabletten von mir abgesetzt und nehme gar keine mehr. Seitdem habe ich einen Punkt am Magen oder Leber (kann es nicht genau sagen) der mir weh tut. Kann das von dem plötzlichen abbrechen zu tun haben?

    Jetzt weiß ich gar nicht mehr was ich tun soll. Was ich nehmen soll. Soll ich die Basentabletten wieder weiter nehmen? Schließlich habe ich ja noch
    viele Gelenkschmerzen.
    Was kann ich sonst noch tun?

    Vielen Dank im voraus für die Beantwortung meiner Fragen.
    Lg

    #36669
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    leider ist es nicht so einfach Rheuma zu besiegen.

    Es ist richtig, dass die Übersäuerung ein wichtiger Faktor ist, aber ich glaube nicht das es reicht nur zu entsäuern.

    Zur Entsäuerung: es ist wichtig richtig zu entsäuern. Mit Carbonaten geht dies nicht. Insofern ist es gut ,wenn Sie zu Citraten wechseln. Außerdem sollten Sie viel baden.
    Bei der Entsäuerung spielt die Ernährung die entscheidende Rolle! Ich denke hier haben Sie noch viel Spielraum. Milchprodukte sind beio Rheuma verboten, wußten Sie das?

    Da sich durch die Geburt die Lage verschlechterte, sollte man auch eine Entzündungsneigung wegen einer Hormonscheflage bedenken. Nehmen Sie Hormone oder gibt es hier irgend was zu erzählen?

    Dominik Golenhofen

    #36674
    pusteblume
    Teilnehmer

    Hallo,

    das klingt ja gar nicht gut das es nicht so einfach ist das Rheuma zu besiegen. Wird wohl ein langer Weg.

    Habe mit Frau Schmitz telefoniert und wir fanden heraus das ich die Entgleisungsstufe 3 habe. Nehme nun seit einigen Tagen Pianto ein. Sonst nichts. Mir geht es seit ich keine Basentabletten mehr einehme auch wieder viel schlechter. Wird es unter der Einnahme von den Pianto besser oder muß ich warten bis der Morgenurin richtig sauer ist und ich danach dann Citrate einnehmen kann? Wird es unter Pianto schlimmer?

    Zur Zeit habe ich alle tierischen Produkte von meinen Speiseplan gestrichen. Und die Milchprodukte durch Sojaprodukte ersetzt. Allerdings habe ich durch die Ernährungsumstellung sehr an Gewicht verloren was für mich schlecht ist, da ich schon zu dünn war.

    Wegen den Hormonen habe ich meine Frauenärztin angesprochen. da ich bemerkte das immer ein paar Tage vor meiner Periode das Rheuma deutlich schlechter wird. Sie wollte mir daraufhin gleich die Pille verschreiben. Dieses hatte ich abgelehnt, wegen Wechselwirkungen mit meiner Einnahme von den Cortison.
    Während meiner zweiten Schwangerschaft war das Rheuma deutlich besser. Man müßte die Hormonlage künstlich erzeugen so wie sie während einer Schwangerschaft ist. Weiß nicht ob das geht.
    Wie kann man denn eine Hormonschieflage erkennen? Im Blut?

    lg

    #36740
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    Pianto sollte sehr gut helfen. Ich denke, dass es bald wieder aufwärts geht.

    Ernährung super! Weiter so…
    Bitte ausreichend essen und viel Öl verwenden, denn Abnehmen ist nicht erlaubt!

    Die Pille wäre nicht gut gewesen. Oft ist es ein Mangel an DHEA und Progesteron, der die Entzündungen erhöht.
    Hier kann man entweder natürliches körperidentisches Progesteron verwenden (nur mit Rezept) oder mit der Yamswurzel arbeiten z.B. Yamswurzel Creme.
    In der Schwangerschaft hat man einen sehr viel höheren Progesteronspiegel, genauso wíe wenige Tage vor der Periode. Mit dem Abfall der Hormone vor der Periode verschlechtern sich auch die Symptome. passt also genau ins Bild.
    Am besten misst man die Hormone heute im Speichel.

    Dominik Golenhofen

    #37459
    pusteblume
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    leider bin ich im Moment sehr frustriert und weiß nicht ob es alles richtig ist was ich mache.
    Ich habe heute die Blutwerte von meinen Rheumatologen zugesendet bekommen. Leider ändern sich die Blutwerte überhaupt nicht zum positiven. Sie bleiben immer gleich. Auch der Rheumafaktor ist sehr hoch und die Entzündungswerte sind 5 mal höher als normal.
    Mich wundert es, da es mir sehr viel besser geht als vor Beginn der Nahrungsumstellung. Woran kann es liegen das sich im Blutbild nichts ändert? Der Arzt meint es wäre nur mein Empfinden als würde es mir besser gehen, aber es wäre nicht so. Sollte ich mich so täuschen?
    Ich war so sehr davon überzeugt das ich das Rheuma mit Nahrungsumstellung und basischen Bädern in den Griff bekomme.
    Aber womöglich habe ich mich ja getäuscht und es geht gar nicht.
    Das dumme ist nur ich hatte mich bis jetzt vehement gegen das starke Arzneimittel, Humira, welches stark ins Immunsystem eingreift gewehrt. Aber es bleibt mir wahrscheinlich nichts anderes übrig als es zu nehmen. Es ist nur echt schwerr mir einzugestehen das ich wo ich dachte das richtige zu tun für meine Gesundheit, mir keinen Erfolg bringt. Das macht mich sehr traurig. Vor allen weil ich nicht weiß was ich tun soll. Ich würde das Arzneimittel gegen meine Überzeugung nehmen.
    Nun meine Frage: Wie lange dauert es bis Erfolge im Blut sichtbar sind. Was könnte ich noch tun um eventuell doch erfolgreich sein zu können.
    Vielen Dank im voraus
    Pusteblume

    #37518
    dg
    Verwalter

    Hallo Pusteblume,

    ich finde es ganz schrecklich, was Ihnen Ihr Arzt da antut! Wenn sie sich vesser fühlen, dann ist das doch toll. Worum geht es denn? Die idealen Blutwerte zu haben oder sich gesund zu fühlen! Wenn es Ihnen besser geht, so glaube ich dies sofort, wenn sie all die Zeit gesund gelebt haben, so wie wir dies oben besprochen hatten. Wann wird das Blut besser? Keine Ahnung, wichtig ist, dass die Schmerzen weniger werden und die Entzündung zurück geht. Ich könnte mit schon vorstellen, dass es auch 1-2 Jahre dauert. Ich finde es ganz falsch sich auf die Blutwerte zu konzentrieren. Ich würde an Ihrer Stelle weiter machen. Wie sind denn die Schmerzen und das Befinden?

    Ich hätte noch folgende Punkte die wir klären sollten, weil dies vielleicht Ihre Blutwerte schlecht hält:
    – Haben Sie tote Zähne?
    – Haben Sie noch Amlagamfüllungen bzw. wieviele hatten Sie? Haben Sie je einen Schwermetalltest gemacht, um die Umweltbelastungen auszuschließen?

    Dominik Golenhofen

    #37642
    pusteblume
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    Schmerzen habe ich hauptsächlich nur noch in den Händen, Füßen und den Knien. Ein Faustschluß ist nicht einmal annähernd möglich. Und die Fingergelenke sind geschwollen.
    Sehr viel besser ist die Müdigkeit geworden. Ich fühle mich sehr viel fitter, und bin nun auch in der Lage mein Alltag zu meistern. Das war bevor ich angefangen habe meine Lebensgewohnheiten zu ändern, nicht wirklich möglich.

    Ich nehme an mit den toten Zähnen meinen sie Wurzelbehandelte Zähne? Wenn ja, dann habe ich zwei.
    Amalgan habe ich im ganzen Mund. Ich habe vor 5 Jahren 7 Zähne mit Kunststofffüllungen austauschen lassen. Habe allerdings immer noch welche mit Amalgan. Es wurden bei den Austauschen aber keinerlei Vorsichtsmaßnahmen vorgenommen. Leider hatte ich damals keinerlei Ahnung was das anrichten kann.
    Ich würde so einen Schwerrmetalltest gern einmal machen, aber leider fehlt mir dazu das Budget. Ich denke aber das ich mit dieser Menge an Füllungen bestimmt Quecksilber belastet bin. Könnte man auch im nachherein noch Maßnahmen ergreifen um das Quecksilber auszuscheiden? Oder ist es nun zu spät, da die Füllungen ja vor 5 Jahren entfernt wurde.
    Wenn ja, welche Maßnahmen?

    Was könnte ich als Zuckerersatz verwenden, z.B. für Kuchen?

    Vielen Dank für Ihre Antworten
    Pusteblume

    #37711
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    wenn bei den Zähnen die Wurzeln behandelt werden, bedeutet dies, dass die Nerven entfernt werden und die Zähne dann tot sind und die Fäulnis beginnt. Alle toten Zähne sind in Ihrem Fall zwingend zu entfernen! Hier sehe ich keine Alternative, egal wie das Röntgenbild aussieht. Wenn Sie eine Heilung anstreben, müssen sie hier aktiv werden.

    Alleine auf Grund der Diagnose bzw. der Beschwerden gehe ich auch von einer Schwermetallbeteiligung aus. Dies muss eben nicht nur das Amalgam sein, sondern auch das Blei oder ähnliches aus der Umwelt. Für eine Heilung sollten Sie die restlichen Füllungen auch tauschen. Ohne einen Test kann ich nicht sagen wie hoch die Belastung ist und wie intensiv ein Entgiftungsplan aussehen sollte. Da man für eine Schwermatallentgiftung auch viel tun muss und das wieder Geld kostet, so ist es die Frage ob es sich bezahlt macht einfach so ins Blaue etwas einzunehmen. Wenn es dann nicht besser wird, dann stehen wir im Dunkeln und wieder einmal hat die alternative Medizin nicht geholfen. Natürlich versteh ich die Geldprobleme auch sehr gut, da ich mit diesen Dingen auch täglich in der Praxis kämpfe.

    Sie könnten einfach mal 10 g (entfernt) pro Tag einnehmen und jeden 2. Tag eine DMSA Kapsel (500mg) nüchtern dazu. Wenn Sie dann sehr sehr sehr sehr gesund leben, kann das vielleicht mit etwas Glück ausreichen. Noch weniger geht aus meiner Sicht nicht.

    Aber bitte wegen der Schwermetalle nicht die toten Zähne vergessen. Erst die Zähne raus, dann die Wunden verheilen lassen und dann die Füllungen wechseln.
    Kuchen fällt bei Ihnen aus. Sie müssen so gesund leben, dass wir uns das nicht leisten können! Sie wollen doch schließlich um die Medikamente herumkommen.

    Dominik Golenhofen

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