• Dieses Thema hat 10 Antworten und 6 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 14 Jahre von dg.
Ansicht von 11 Beiträgen - 1 bis 11 (von insgesamt 11)
  • Autor
    Beiträge
  • #25188
    haaber73
    Teilnehmer

    Hallo,

    ich bin nun seit 2 Jahren dabei meinen Körper zu entgiften; dazu habe ich bereits zahlreiche Forenbeiträge verfasst. Allerdings ist mir meiner Ansicht nach noch nicht der richtige Durchbruch gelungen. Es geht mir zwar insgesamt besser, aber die Symptome (z.B. Tinnitus) wollen einfach nicht ganz verschwinden.

    Da ich seit ca. 7 Jahren einen wurzelgefüllten Zahn im Oberkiefer (Zahn 26) habe, der sich im Laufe meiner Entgiftungen immer wieder bemerkbar (Schmerzen / Druck im Bereich dieses Zahnes) machte, habe ich nunmehr noch eine Zweitmeinung bei einem ganzheitlichen Zahnarzt eingeholt. Der hat auf dem digitalen Röntgenbild festgestellt, dass

    a) der Zahn schulmedizinisch unauffällig ist (keine Entzündungen sichtbar)

    und

    b) 2 der 3 Wurzeln nicht vollständig bis zur Wurzelspitze gefüllt sind (bzw. jetzt waren)

    und

    c) die Kieferhöhlen beidseitig verschleimt sind.

    Dieses hielt er für bedenklich obwohl er kinesiologisch feststellte, dass der Zahn aktuell keinen Störfaktor für meinen Körper darstellt.

    Ich habe mich dann gestern abend schweren Herzens von dem Zahn getrennt. Nun ist er raus. Ob die Beschwerden im OK, die in den letzten Tagen extrem waren, jetzt weg sind, vermag ich noch nicht zu beurteilen, da momentan der Wundschmerz dominiert. Ich nehme jedoch fleißig Arnica (DHU) ein. Alle anderen Symptome (Tinnitus pp.) sind durch die Extraktion bisher unverändert.

    Eine Wurzel des extrahierten Zahnes war bis kurz vor der Spitze recht dunkel verfärbt, die anderen beiden Wurzeln nur leicht. An den Wurzelspitzen befanden sich keine Granulome o.ä. – äußerlich waren die glatt.

    Fraglich ist für mich nun folgendes:

    1. Kann der Zahn – obwohl kinesiologisch einwandfrei – trotzdem ein “Problem” für meinen Körper dargestellt haben – auch wenn er äußerlich offenbar nicht auf Entzündungen hindeutet? Wie ist die nicht durchgängige Wurzelfüllung bei zwei Kanälen zu bewerten? Kann unten aus der Wurzel etwas in meinen Körper ausgetreten sein

    2. Was kann bzw. muss ich noch tun um eine optimale Heilung des Kiefers / Zahnfleisches zu erreichen? Vielleicht bestimmte Schüßlersalze oder homöopatische Mittel? Oder irgendwelche Mundspülungen mit Kaisernatron, Öl pp.?

    3. Wie fülle ich die vorhandene Zahnlücke aus ganz wieder auf? Implanat aus Zirkon oder Titan mit Zirkonzahn? Oder lieber eine Zirkonbrücke, wobei ich dann die beiden nebenliegenden noch recht gesunden Backenzähne beschleifen lassen müsste (was mich erheblich abeschreckt). Eine dritte Variante wäre noch eine sogenannte Inlay-Brücke aus Zirkon, von der jedoch kaum ein Zahnarzt begeistert ist, da diese Konstruktion wohl nicht sehr haltbar / stabil ist…

    Wichtig ist für mich, dass ich mir aus ganzheitlicher Sicht so wenig wie möglich neue Probleme schaffe….

    4. Sollte ich aktuell nach der Zahnentfernung irgendwelche bestimmten Entgiftungsmassnahmen pp. ergreifen? Mein letzter Schritt war wegen der Borrelien, die bei mir kinesiologisch festgestellt wurden eine Kur mit Rizol Zeta, die ich 4 Monate machte, wobei ich in den letzten 3 bis 4 Wochen die Dosis von 3 x 10 Tropfen auf 3 x 20 Tropfen erhöht habe. Die Kur ist jetzt seit 3 Wochen beendet. Während der Kur habe ich Pianto (ca. 4 TL am Tag) sowie die PM (3 x 30 ml am Tag) eingenommen; aktuell nehme ich nichts mehr ein. Eine gesunde / basische Ernährung setze ich natürlich fort…

    5. – Nebenfrage -; sind Hirseflocken (zum Frühstück) eher säurebildend oder eher basisch einzuordnen? Als Getreide würde man ja vermuten, dass es säurebildend wirkt; ich habe aber schon mehrfach gelesen, dass es basisch verstoffwechselt werden soll….

    Vielen Dank,

    haaber73

    #34773
    anonymous
    Teilnehmer

    #34779
    till
    Teilnehmer

    Hallo Haaber73,

    na, wieder eine Quelle gefunden? 😉
    Meine Sicht:

    zu 1) Die kinesiolog. Messung muss aus meiner Sicht kein Beweis sein. Das ist von vielen Faktoren abhängig, so auch von exakter Fragestellung etc. Aus der Ferne ist das sicher auch unmöglich zu beantworten – Deine Vermutungen wären denkbar. Unzureichende W-Füllungen sind m.W. eine klare Basis für Bakterien.

    zu 2) Vitamin C, Trinken, Leber & Nieren stärken, Ölziehen, mit Natron spülen, Lymphfluss anregen (ggf. Lymphmittel), bas. Gesichtsabreibungen/-massagen Richtung Ohr, dann runter zu den Achseln (s. Jentschura) … (kein Rizol-Öl)

    zu 3) Da stimme ich Jana voll zu! (Ich weiss nicht, ob es sogar die Teilprothesen auch völlig metallfrei gibt.) Siehe auch http://www.herdsanierung.de/
    Jedenfalls gut, dass der Zahn raus ist!

    zu 4) nur zu Rizol & Pianto: Rizol wirkt oxidativ, Pianto ist ein Antioxidant (noch gleichmäßiger als z.B. OPC). Auch die PM wirken antioxidativ. Die Wirkung könnte sich also auf beiden Seiten reduziert haben. (Ich würde hier z.B. 14tägig wechseln.)

    Alles Gute – Till

    #34792
    haaber73
    Teilnehmer

    Hallo,

    ja…ich habe mich dazu durchgerungen eine potentielle Quelle zu entfernen; hat lange gedauert, lag aber auch daran, dass mein “Hauszahnarzt”, der mit mir gut befreundet ist, mir immer wieder geraten hat, den Zahn bloss zu behalten, weil ja kein Entzündungen sichtbar wären…der Zahn hat sich jedoch während meiner fast zweijährigen Entgiftungsphase immer wieder bemerkbar gemacht; zuletzt seit meiner Erhöhung des Rizol auf 3 x 20 Tropfen sogar extrem. Und er wollte sich nach Ende der Rizolkur nicht wieder beruhigen…als mir dann ein zweiter Zahnarzt sagte, dass die Wurzelfüllungen in 2 Kanälen völlig unzureichend seien und mir unabhängig von den kinesiologischen Testung sagte, er würde ihn entfernen, da eine erneute Füllung de Wurzel für wenig erfolgversprechend hielt und – auch wenn die Armtestung ergab, dass z.Zt. keine Störung vorliegt – der Zahn in Zukunft eine Gefahr darstelle. Somit habe ich nun kurzen Prozeß gemacht….

    Schließlich war bzw. ist es bei mir auch so, dass

    a) die Entgiftung mit den kM (Darmreinigung) einfach kein Ende fand, da der Stuhl immer wieder grün bis schwarz wurde….

    b) die Urin-pH-Werte (siehe andere Beiträge von mir) nie wirklich gut wurden obwohl ich wirklich alles zur Entgiftung getan habe

    c) mein Tinnitus auffällig häufig an Tagen nach einem längeren basischen Vollbad wegbleibt, dann aber am nächsten Tag immer wiederkehrt

    Ich habe also langsam das Gefühl gewonnen, dass in meinem Körper irgendwo noch laufend Gifte / Säuren produziert werden. Somit ist der Zahn mit der Diagnose “zu kurze Wurzelfüllungen” und ständigen Schmerzen aus der Region eine nicht unwahrscheinliche Ursache. Also: raus damit!

    Spontane Besserungen nach der Extraktion, die jetzt 48 Stunden her ist, habe ich aber noch nicht verspürt. Ich vermute mal, dass man das auch nicht erwarten darf.

    Derzeit bestehen bei mir noch folgende Symptome:

    – häufig kalte Hände
    – Juckreiz auf der Hautfläche zwischen After und Hodensack (trocken, leicht schuppenbildend)
    – Ohrgeräusche (nicht an allen Tagen)
    – leichtes Unwohlsein / Müdigkeit – aber es geht mir nicht dramatisch schlecht
    – laut Aussage Zahnarzt (Röntgenbild): Kieferhöhlen sind im oberen Bereich verschleimt (Grauschleier auf Rö-Bild)

    zu den Wurzelfüllungen:

    Kann es auch sein, dass, wenn Gewebe-/Nervenreste im letzten Stück des Nervenkanals verblieben sind, dass dort Gifte entstehen, die von da aus in meinen Kiefer gewandert sind und somit über die Giftwanderung in meinem ganzen Körper stecken? Dann müsste ich wohl ab sofort noch weiterhin massiv entgiften….ich hätte dann quasi mit meinen bisherigen Maßnahmen versucht ein Waschbecken bei laufendem Wasserhan zu entleeren….puh….

    Wenn ich mich jetzt nicht irre, sollte ich jetzt konsequent weiter basisch essen sowie basische Teil- und Vollbäder machen; ggf. auch basische Wickel im Bereich des Kiefers. Sicherlich wären auch Einläufe sinnvoll. Sollte ich ggf. noch mal mit den kM (Darmreinigung) arbeiten?

    Danke,

    haaber73

    #34794
    till
    Teilnehmer

    …so ganz unbekannt ist mir das nicht bzgl. der Giftquellen. Je nach Stärke kann sich langfristig überall was eingelagert haben. Auch Borrelien erzeugen m.W. eine Säureflut. Mit den D.-Reinigungen wirst Du einiges geschafft haben. Aber es heisst “am Ball bleiben”.
    Die Symptome deuten m.W. auf extrazelluläre Übersäuerung (Gewebe). Würde das zu den Borrelien passen? Die pH-Werte müssten Entgleisungsstufe I entsprechen – ? Hier also Citrate etc.
    An Deiner Stelle würde ich also mal wieder pH-Werte messen, dann weiter entscheiden.

    Alles Gute – Till

    #34806
    haaber73
    Teilnehmer

    Hi,

    ich hatte mir auch schon überlegt noch einmal eine pH-Messreihe, ggf. mit zusätzlicher Provokation durch kM zu machen. Das werde ich sicherlich in der nächsten Woche in Angriff nehmen.

    Ich habe im übrigen ja jetzt eine Lücke zwischen Zahn 25 und 27, die gefüllt werden muss.
    Eine Teilprothese missfällt mir total – das möchte ich in keinem Fall.

    1.
    Fraglich ist nun, ob eine

    a) Inlay-Brücke aus Zirkon,

    b) eine richtige Brücke aus Zirkon,

    c) ein Implantat aus Zirkon (auch Stift im Kiefer) oder

    d) en Implantat aus Titan mit Krone aus Zirkon

    gemacht werden soll?

    2.
    Ich habe nun auch noch einige andere Kunststofffüllungen im Mund, die getauscht werden müssen, da sie verschlissen sind.

    Spricht etwas dagegen, in diese Bereich nun statt Kunststofffüllungen Keramikinlays einzusetzen?

    3.
    Mit welcher Methode bekomme ich die möglichen Ablagerungen schnellstmöglich wieder aus dem Kiefer?

    Danke,

    haaber73

    #34810
    kiwi
    Teilnehmer

    hallo heber 73

    ich habe bei Borrelien Echinacea ueber ein Monat lang
    eingenommen. Allerdings habe ich am Ende nicht noch
    mal nachpruefen lassen, ob die auch alle weg sind.

    kiwi

    #34811
    kiwi
    Teilnehmer

    hallo haaber73

    als heber meinte ich haaber73, war wohl voll daneben.

    kiwi

    #34871
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    ich gratuliere zum Entfernen des Zahn.

    – Jeder tote Zahn hat ein Granulom!
    – Jeder tote Zahn stört!

    Natürlich kann man tote Zähne kompensieren, so wie schlechte Ernährung, Rauchen, Alkohol, Drogen……aber gut ist nichts von alle dem.

    Energetische Testung zeigen nur, ob es einen energetischen Einfluss gibt. Bei Gesundheitsproblemen immer tote Zähne raus!

    Für mich ist Ölziehen 3 Tage nach der Enternung zu Beginnen sehr gut. Dies kann das belastete Zahnfleisch gut entlasten.

    Zu 3. Mit den Lücken ist ein wirkliches Problem……es ist immer ein Kompromis.
    Wer kein Allergiker ist, kann sich glaube ich Titanimplantate erlauben. Aber nur, wenn dies ohne Knochenaufbau geht. Ist der Knochen nicht ausreichend, dann geht es halt nicht und dann sollte man keine Klimmzüge machen. Dann gehen nur Protesen und Brücken. Da Ihre Zähne (5er und 7 er) zu gut sind, würde ich ein Implantat machen und dann eine Zirkoniumkrone.

    5. Hirseflocken sind für mich neutral und in Maßen gegessen gesund.

    Wichtig: Beseitigt man eine Herd, so verschwinden die anderen Probleme im Körper nicht gleich. So ein Herd ist eher ein Heilungshinderniss, so dass einfach andere Massnahmen nicht wirken können. Aus diesem Grunde dürfen Sie jetzt nicht erwarten, dass Ihre Beschwerden einfach von selber verschwinden werden. Sie müssen jetzt noch mal aktiv werden und evtl. werden jetzt, ohne den Zahnherd, endlich die Maßnahmen so greifen, dass Ihre Probleme verschwinden werden. Verstehen Sie diesen Zusammenhang? Dies wird nämlich von den meisten Therapeuten und Patienten nicht verstanden!

    Ich finde Ihre Idee von 2 Messreihen sehr gut. Bitte erst ganz ohne Präparate und dann unter Provokation von den koll. Milneralien.

    Dann sehen wir was wir noch tun können.

    Dominik Golenhofen

    #34876
    anjah
    Teilnehmer

    Hallo,

    zu den ganzen Zahnproblematiken habe ich auch noch eine Frage:

    Vor ca. 2 Jahren habe ich beim letzten Backenzahn eine Wurzelbehandlung erhalten. Mein dilettantischer Zahnarzt hat dann die Füllungen der Wurzelkanäle zu voll gemacht. Hatte wahnsinnige Schmerzen. Letztlich wurde der Zahn gezogen, aber das Wurzelfüllmaterial ist noch im Kiefer. Dieses kann nicht herausoperiert werden, weil es so eng am Nerv liegt, dass sich kein Kieferchirurg daran traut, weil dann meine ganze rechte Gesichtshälfte “hängt” für den Fall, dass es nicht klappt. Beim Ziehen des Zahnes wurden dann noch die Lamellen in die falsche Seite gedrückt, so dass der Bereich lange offen war. Antibiotika-Therapie für 3 Wo.

    6 Wochen nach dieser ganzen Behandlung bekam ich halt meine rheumatischen Beschwerden, geschwollene Hände, schmerzende Gelenke etc. Die “Lücke” schmerzte noch ca. 1/2 Jahr.

    Ich bekomme gerade etwas Angst, weil ich das Geschehene nicht ungeschehen machen kann und das, was drin ist, auch nicht herausbekomme. Was soll ich hier tun? Zur Zeit mache ich die Darmsanierung, um dann in die Pilz-Kur überzugehen. Tendenziell ging es mir schon schlechter, so dass ich denke, dass der Weg der richtige ist. Mir ist gerade ein bisschen schlecht…

    Danke.

    #34946
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    es gibt Zahnärtze, die diese Zusammenhänge verstehen, so dass diese sich sogar an solche Probleme herantrauen. Natürlich gibt es dann immer ein Risiko, aber ich sehe dieses als nicht so groß an. Die meisten Zahnärtze sehen die Probleme und Zusammenhänge einfach nicht richtig und dann ist die Nähe zum Nerv immer eine super Ausrede.

    Mein Rat: Gehen Sie zu einem Spezialisten, dann werden Sie dieses auch Lösen können.

    Dominik Golenhofen

Ansicht von 11 Beiträgen - 1 bis 11 (von insgesamt 11)
  • Sei müssen angemeldet sein, um auf dieses Thema antworten zu können.