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  • #24813
    lara79
    Teilnehmer

    Guten Tag Herr Golenhofen,

    Ich würde mich sehr freuen, wenn Sie sich- trotz der Länge meines Beitrags- die Mühe machen würden, ihn durchzulesen. Vielen dank.

    Ich habe mich fast 15 lang durchgängig sehr ungesund ernährt (jetzt bin ich 30), nämlich hautsächlich von Süßigkeiten und Weißmehlprodukten. Obst oder Gemüse habe ich bis vor einem Jahr fast gar nicht zu mir zugenommen.
    Ich litt bis vor 10 Jahren unter folgenden Symptomen:

    • ständig angeschwollene Nasennebenhöhlen, Neigung zu
    Stirnhöhlenvereiterungen
    • starkes Schwitzen unter den Achselhöhlen
    • große Sonnenempfindlichkeit
    • starke Stimmungsschwankungen
    • Heißhungerattaken auf Süßes/Weißmehlprodukte
    • ständiges Durstgefühl

    Aufgrund der häufigen Sinusitis folgten zahlreiche Antibiotka-Therapien, denen folgten Pilzinfektionen, so dass ich seit 10 Jahren auf Antibiotika verzichte. Ich schaffte es jedoch nicht, meine Ernährung im Sinne einer Anti-Pilz-Diät vollständig umzustellen, schränkte vor 7 Jahren meinen Süßigkeitenkonsum zwar stark ein, aß aber weiterhin Weißmehlprodukte und Reis. Erst nach und nach gelang es mir vor 4 Jahren, Schritt für Schritt immer weniger Weißmehlprodukte und fast keinen Zucker mehr zu essen.
    Seit ich keine Antibiotika mehr gegen die Sinusitis nahm und wegen der Pilzinfektionen fast keine Weißmehlprodukte und keinen Zucker mehr aß, habe ich zu folgendem „Ersatz“ gegriffen und dabei leider Abhängigkeiten von anderen Substanzen entwickelt:

    • tagsüber literweise Kaffee und Espresso (starke Abhängigkeit)
    • abends Coca-Cola Zero (ohne Zucker, da ich ja „brav“ meine
    Pilzdiät einhalten wollte)
    • gegen die Sinusitis: „Aspirin komplex“ (leichte bis mittelstarke
    Abhägigkeit)
    • anstelle von Weißmehlprodukten viel Fleisch und Milchprodukte

    Es häuften sich folgende Syptome, die vor 2 Jahren zu einem körperlichen Zusammenbruch führten:

    • nur noch Durchfall, kein normaler Stuhlgang mehr
    • Schwitzen auch in der Nacht, so dass ich nachts manchmal das T-
    Shirt wechseln musste
    • weiterhin starkes Schwitzen am Tag, jetzt aber übelriechender
    Schweiß
    • Herzrasen
    • aufgebähter Bauch, „Gluckergeräusche“ im Magen
    • morgens stark angeschwollene Augenlider, die erst gegen
    Nachmittag langsam abschwillten
    • ständiges Durstgefühl, das auch nach literweisem Trinken von
    Wasser nicht nachließ
    • Blasenentzündungen
    • Schlafbedürfnis nach jeder kleineren Anstrengung, völlige
    Erschöpfung nach sportlicher Betätigung oder: ständiges
    Hellwachsein mit Herzrasen, nicht Schlafen können, das Gefühl,
    dass der Körper ständig in „Alarmbereitschaft“ ist und sich nicht
    mehr entspannen kann
    • starker Schwindel

    Es folgte ein Zusammenbruch mit Durchfallkrämpfen und so starkem Schwindel, dass ich mich nicht bewegen und nur mit Hilfe meines Mannes die Toilette aufsuchen konnte.

    Leider wusste ich überhaupt nicht, was mit mir los war. Ein Arztbesuch kam für mich nicht in Frage, weil ich der Schulmedizin (seit den Antibiotikatherapien) mehr als kritisch gegenüberstehe.

    Erst als es mir wieder etwas besser ging, habe ich täglich im Internet recherchiert und mir quasi selbst die Diagnose „Übersäuerung“ gestellt.

    Konsequenzen:

    • Schritt für Schritt (über einen Zeitraum von über einem Jahr)
    Umstellung auf fast vollständig basische Ernährung
    • Weglassen von Aspirin Komplex
    • Absetzen der Pille
    • seit einem Jahr fast keinen Kaffe und keine Cola mehr
    (höchstens einmal in zwei Monaten)

    Mein Gesundheitszustand besserte sich seitdem bis heute ganz allmählich. Heute geht es mir sehr viel besser als vor zwei Jahren, ich fühle mich aber absolut noch nicht „geheilt“ bzw wieder gesund.
    Nur wenn ich mich fast vollständig basisch ernähre, geht es mir gut- sobald ich, z.B. aus Zeitgründen oder weil ich zum essen eingeladen werde, säuernde/saure Nahrung zu mir nehme, geht es mir am nächsten Tag gleich wieder etwas schlechter. Ich bin also soweit „o.k.“, aber noch nicht stabil.
    Auch wenn ich Stress habe, zehrt das gleich an meinem Körper und zwar im wahrsten Sinne des Wortes.

    Symptome, die noch während der Ernährungsumstellung und bis heute auftreten (alle anderen, vorher beschreibenen Symptome treten zum Glück nicht mehr auf):

    • seit einem Jahr starker Haarausfall, auch stressbedingt (ich
    habe fast die Hälfte meiner Harare verloren)
    • nach einer vollständig „sauren/säuernden“ Mahlzeit oder
    einem Kaffee- am nächsten Tag: Schwächegefühl,
    Kopfschmerzen, Antriebsschwäche, Schwindel
    • Fingernägel: unter dem weißen, abschließendem Rand sieht es
    aus, als würden sich die Nägel von den Fingern lösen
    (1mm „durchsichtiger“ Rand), trat aber schon vor der
    Ernährungsumstellung auf
    • häufig starkes Durstgefühl, dass erst nach literweisem Trinken
    von Wasser verschwindet (um mich „normal zu fühlen, muss
    ich täglich mind. 4 L Wasser trinken)

    Sollte ich zusätzlich zur Ernährungsumstellung Mineralien einnehmen? Und Citrate?-
    Ich habe das Gefühl, dass die Ernährungsunstellung nur „für den täglichen Bedarf“ ausreicht(also nur dafür, dass es mir einigermaßen „normal“ geht), nicht aber, um den Körper wieder aufzubauen.
    Auch, dass bei jeder zusätzlichen Belastung( wie z.B. Stress), nicht genug Mineralien vorhanden sind, so dass mir wieder Haare ausfallen.

    Könnte das sein?
    Ist es normal, dass die Heilung so lange auf sich warten lässt? Warum fallen mir weiterhin Haare aus?

    Ich wäre Ihnen für eine Antwort wirklich sehr dankbar, denn ich weiß nicht mehr, was ich noch machen kann.

    Freundliche Grüße,

    Lara Darth

    #32973
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    oben bei den pH-Werten habe ich Ihnen schon geschrieben, dass ich auf eine intrazelluläre Restübersäuerung tippe. Nun mit Ihrer Lebensgeschichte sehe ich, dass ich richtig lag.

    Die pH-Werte zeigen, dass Sie keine Citrate brauchen, aber noch entgiften sollten. Somit beginnen sie mit der Darmreinigung. In der Aufbauphase können Sie dann gerne noch das Pianto hinzunehmen und auch die Mikroorganismen mal höher dosieren. Damit sollten sie in den nächsten 3-4 Monaten deutlich weiter kommen. Noch weiter vorraus kann aber wirklich keiner Blicken.

    Dominik Golenhofen

    #32977
    mohre
    Teilnehmer

    Hallo Lara,

    hast bzw. hattest Du oder Deine Mutter Amalgamfüllungen?

    Wenn das der Fall sein sollte, tippe ich schwer auf eine Quecksilber- bzw. Schwermetallvergiftung (mit der geht u.a. immer auch eine Übersäuerung einher und Deine Symptome passen auch).
    Ohne Entgiftung/Ausleitung der Schwermetalle/des Quecksilbers kann keine wirkliche Besserung eintreten.

    Buchtipp:http://ecx.images-amazon.com/images/I/41PpLcZRtKL._SL500_AA240_.jpg
    http://www.amazon.de/Gesund-statt-chronisch-krank-ganzheitliche/dp/3898815269

    Gruß
    Möhre

    #32996
    lara79
    Teilnehmer

    Guten Tag Herr Golenhofen,

    vielen Dank für´s Durchlesen meines langen Beitrages und vor allem für Ihre Einschätzung!!!

    Die Produkte für die Darmreinigung bekomme ich jetzt zwar leider erst Mitte September(nicht weg der Lieferung, sondern weil mein Besuch für August abgesagt hat und ich erst im September wieder Besuch aus Deutschland bekomme), aber ich habe das Gefühl, endlich auf dem richtigen Weg zu sein.

    Kann ich mich bis dahin ernährungstechnisch auf die Darmreinigung vorbereiten?
    Zur Zeit habe ich das Gefühl, dass mich Pilze plagen. Schwindel, Heißhungergefühle auf Süßes/ Weißbrot. Das hatte ich sehr lange nicht mehr, aber bei dem Sommerwetter hier in der Türkei habe ich sehr viel Honigmelone, Bananen etc. gegessen.

    Mir wurde von zu viel Rohkost( was ich ja hauptsächlich versucht habe zu essen), abgeraten. Also am besten hauptsächlich gedünstetes Gemüse?

    Freundliche Grüße, Lara Darth

    #32998
    lara79
    Teilnehmer

    Hallo Möre!

    Vielen dank für deinen Hinweis!

    Ich glaube, dass ich keine Amalgamfüllungen habe, bin mir aber nicht 100%ig sicher 🙄 .

    Ich glaube allerdings, dass mein bisheriges (Fehl-)Ernährungsverhalten/Medikamenteneinnahme die Hauptursache für meine Beschwerden ist und werde dh zuerst die Darmreinigung vornehmen.

    Das mit dem Amalgam werd´ich mal im Hinterkopf behalten und nach der Darmreinigung evtl “meinen Zähnen auf den Grund gehen”.

    Danke auch für deinen Buchtipp.

    Viele Grüße, Lara

    #33001
    mohre
    Teilnehmer

    Gern geschehen!

    Das Buch würde ich mir auf alle Fälle zulegen. 😉

    Gruß
    Möhre

    #33050
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    das Buch ist sehr lesenswert und ich habe sehr viele Schwermetallbelastungen in meiner Praxis. Interessant ist, dass es nicht nur das Quecksilber, sondern auch Blei sehr oft stark belastet. Deshalb muss man das Buch etwas relativieren. Nur weil man sehr sehr vielen Menschen durch eine Schwermetallausleitung helfen kann, muss nicht jeder eine haben.

    Gerade bei Ihnen Lara, würde ich erstmal mit dem Nahliegenden beginnen und falls dies nicht helfen sollte, kann man immer noch auf die Schwermetalle testen.

    Als Vorbereitung können Sie schon die Pilzdiät machen, dazu evtl schon mal Einläufe und die Rohkost reduzieren. Dies sollte ausreichen und auch schon mal helfen.

    Dominik Golenhofen

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