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    ischa
    Teilnehmer

    Hallo Herr Gelenhofen,

    Ich habe schon viel in ihrem Forum gestöbert und auch schon vieles gelernt.
    Aber welche Therapien können auch bei Kindern angewendet werden?
    Mein Sohn, 7 Jahre alt hat seit seiner Geburt Darmprobleme. Gleich nach der Geburt musste er zum Intensiv und hat er eine Woche Antibiotika bekommen weil eine Entzündung festgestellt wurde, die nicht lokalisiert werden konnte. (während der Geburt ging es ihn auch schon nicht gut, zum Glück konnten wir ein Kaiserschnitt verhindern). Mit der Muttermilch ist er ein dicker Mops geworden, aber danach ist er ein mageres Kerlchen geworden. Mit 2 Jahre hatte er viel dünnen Stuhl. Es wurden Wurme festgestellt und haben wir ein Wurmkur gemacht. Ich habe mich auch ein Termin in der Gastro-Abteilung von einem Universitäts-Krankenhaus machen lassen. Aber als wir endlich daran waren wollten die ihn überhaupt nicht untersuchen weil er so fit war. Diagnose: Toddlers Diarrhee. Bemerkung von der Ärztin: Im Schulkindalter ist das weg. Habe es damals auch Auspendeln lassen. Diagnose: Leber nur 40% gesund, Bauchspeicheldrüse nur 40%, sonst sehr kräftig und gesund. Habe es dann auch wieder ruhen lassen ohne weitere Schritte zu machen. Im Kindergarten war er fit, aber anderseits auch oft schlapp. Ein Monat nach dem Schulanfang (Herbst 07) hat er eine dicke Gelenksentzündung am Knie bekommen (was Kinder überhaupt nicht haben sollen). In der Gelenksflüssigkeit wurden zum Glück keine schlimmen Bakterien oder Viren entdeckt. Aber er hat natürlich gleich Antibiotikum bekommen, weil sonst das Knie sehr schnell kaputt gehen kann. (Um den Darmflora aufzubauen haben wir Symbioflor genommen) Später wurde bei ihm Borreliose-Antikörper im Blut gefunden (oder wie man es auch nennt). Er hat bis jetzt keine dicke Gelenke mehr gehabt. Seit anderthalb Monat hat er einen großflächigen Pilz beim Anusloch. Die Ärztin hat gleich auf einen Candida-Pilz getippt und seitdem macht er Diät. Mit Kenesiologie/Bioresonanz wurde auch eine Milchunverträglichkeit festgestellt. Und in 4 Sitzungen wurden den Pilz und die Milchunverträglichkeit behandelt. Die letzte Sitzung war gerade letzte Woche und wir dürfen jetzt allmählich die verbotene Nahrung wieder nehmen. In der Bioresonanzzeit hat er keine Medizin oder Nahrungsergänzungen benommen. Jetzt kriegt er EM-Microorganismen.
    Ich bin schon sehr froh dass wir endlich diese Schritte tun konnten. Aber meine Frage:
    Kann der Pilz wirklich nach so einer kurzen Zeit (mit Bioresonanz und Diät) weg sein? Bei der Diät haben wir Kuhmilchprodukte, Weizen und Zucker weggelassen, aber trotzdem Getreideprodukte gegessen (Brot mit in der Schule, morgens Thermo-Getreide-Grütze). Er ist auch nicht satt zu bekommen. Würden Sie bei ihm auch noch eine Darmsanierung raten? Oder eine Leberreinigung? Sollen wir der Diät noch weiterführen? Dürfen Kinder auch Pararizol nehmen? Können Kinder auch schon Gallensteine haben? Kann er schon seit der Geburt dieser Pilz gehabt haben? Oder ist der Pilz nur eine Nebenerscheinung von etwas was wir noch nicht wissen. Was würden Sie raten.
    Mit freundlichen Grüßen. Ischa

    #29667
    till
    Teilnehmer

    Hallo Ischa,
    nur ganz kurz, bevor Hr. Golenhofen professionell darauf eingeht:
    – Pilze kommen, wenn das Klima stimmt (Pilze gehen, wenn … )
    – Getreide jeglicher Form werden zu Zucker aufgespalten (-> Pilze)
    – satt werden mit Eiweiß und Fett (Leinöl für die Leber!), Avocado
    – Ziege-/Schaf-/Büffelmilchprodukte? (statt Kuhmilch)
    – hattest Du während der Schwangerschaft Amalgamfüllungen?
    Beste Grüße – Till

    #29704
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    ich glaube nicht, dass die Pilze in so kurzer Zeit bis zum Ende ausgetrieben wurden. Sie haben dazu viel zu viel Getreide gegessen! Außerdem muß, wie Till schon schreibt, das Milieu im Körper geändert werden. Symbioflor war auch nicht genug Unterstützung, so dass ich nocheinmal ein paar Schritte zurück gehen würde:

    1. Eine relativ strenge Pilzdiät über 6 Monate und ihm dies auch gleich erklären, dass es 6 Monate dauern wird, er aber dann wirklich auch wieder mehr essen darf!

    2. Unterstützung mit Probiotika:
    – Hier ist für Kinder in der Apotheke Bactoflor für Kinder das Beste was auf dem Markt ist (meine Meinung). Hier geben Sie bitte 2 Mal täglich einen 1/4 TL die ersten Wochen sogar 2 x 1/2 Tl.
    – Außerdem kann er eine ganz kleine Menge Probiotische Mikroorganismen einnehmen – 2 x 1 TL am Tag.

    3. Eine Darmsanierung wie wir es empfehlen wird schwierig, weil oft die Einläufe nicht gemacht werden und die koll. Mineralien sehr schlecht schmecken. Ideal wäre es, aber ich denke er wird dies nicht nehmen. Leider gilt für Pianto das Gleiche.

    4. Ich würde aber die Entsäuerung unterstützen. Mit basischen Citraten und hier 1 TL auf 1 Liter Wasser und hiervon soll er möglichst viel trinken.

    5. Para-Rizol ist oft zu stark, aber es gibt ein Rizol-Alt, was er nehmen kann (ohne ätherische Öle). Hier langsam steigern auf 10 Tropen täglich.

    6. Leinöl 1-2 TL am Tag. Eine Leberreinigung würde ich nicht machen – noch zu Jung und nicht erforderlich. Dies löst der Körper selber.

    Dies mal als erste Hinweise….

    Dominik Golenhofen

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