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    brina
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    ūüė• Ich habe heute Ihre Seite im Internet entdeckt und bin total neugierig geworden, denn ich habe schon fast alles durch um wieder eine normale Lebensqualit√§t zu erhalten ohne immer gleich starke Medikamente einnehmen zu m√ľssen. Das ist leider nach meiner Feststellung in der heutigen Schulmedizin fast unm√∂glich! Es w√§re sch√∂n einen Rat von Ihrer Seite zu bekommen, dazu muss ich etwas ausholen:
    ich bin 48 Jahre alt in Berlin geboren und lebe seit 22 Jahren in Bayern auf einem Dorf. Habe 4 Kinder (20, 25, 26 und 27). ein Kind (20) lebt noch zu Hause. Ich arbeite als Arztsekretärin seit 10 Jahren in einer Drogenrehaklinik. Meine Krankengeschichte ist wie folgt:
    vor ca. 13 Jahren hatte ich die erste schlimme Panikattacke auf der Arbeit am PC, seit dem Angst vor der Angst, seit dem Psychotherapie mit inzwischen dem 3. Therapeuten, insgesamt 5 stat. Klinikaufenthalte in psychosomatischen Kliniken. Festgestellt worden ist: Angstzust√§nde mit Panikattacken die aber nicht spezifiziert werden k√∂nnen (also keine Agoraphobie, Sozialphobie usw…) ich habe immer nur Angst vor Kontrollverlust in meinen K√∂rper, sprich: Angst vor k√∂rperlichen Symptomen die ich nicht mehr unter Kontrolle habe, bzw. nicht mehr abstellen kann, oder einen Herzinfarkt zu bekommen oder √§hnliches. Ich bin trotz allem ein geselliger Mensch und wenn mich meine k√∂rperlichen Mi√üempfindungen nicht hindern mache ich alles und vermeide nichts. Ich sollte immer wieder starke Medikamente (Psychopharmaka) einnehmen, was ich immer ablehnte. Ich muss glaube ich noch anf√ľhren, dass ich mit 21 Jahren am Darm operiert worden bin. Es wurde ein D√ľnndarmbeipass gelegt aus alleinigem Grund einer Gewichtsreduzierung. Ich habe nur noch ca. 1 1/2 Meter D√ľnndarm. Ich habe damals 148 kg gewogen. Habe dann in 1 1/2 Jahren 65 kg abgenommen, musste mich anschl. einer Fettsch√ľrzenoperation unterziehen, bei der mein Bauchnabel mit entfernd wurde, mein Bauch sieht wie ein Schlachtfeld aus. Inzwischen hat sich (lt. Aussage der √Ąrzte) der K√∂rper an den verk√ľrzten Darm gew√∂hnt und ich leide seit nunmehr 19 Jahren wieder an starkem √úbergewicht (z.Zt. 150 kg). In der Klinik wurde festgestellt, dass ich mit Essen versuche Zuneigung und Aufmerksamkeit zu ersetzen, die ich anders nicht bekommen habe. Ich hatte immer Phasen von 2 bis 3 Jahren nach Klinikaufenthalt in denen es mir gut ging und ich keine k√∂rperlichen Symptome hatte. Doch seit ca. einem Jahr fingen die Panikattacken wieder an und zwar so schlimm, dass ich dieses Mal auf Medikamente nicht verzichten konnte. Ich nehme jetzt Trevilor (150 mg morgens). Seit dem geht es mir wieder gut. Keine k√∂rperlichen Symptome. Ich wei√ü nur, dass durch die Darmoperation verschiedene Stoffe in meinem K√∂rper nur sehr wenig vorhanden sind, da sie ja unverbraucht wieder ausgeschieden werden. Ich habe sehr schlechte Werte bei: Eisen (besonders der Ferritinwert), Magnesium, Zink, alle fettl√∂slichen Vitamine, Eiwei√ü usw… Ich muss t√§glich Tabletten nehmen oder bei ganz schlechten Werten gespritzt werden um die Blutwerte einigerma√üen im Grenzbereich zu halten. Desweiteren ist vor ca. 5 Jahren eine schlimme Knochenentz√ľndung am Unterkiefer aufgetreten (ich habe mir schon 2 Mal fast im Schlaf die Z√§hne ausgebissen und trage auch eine Schiene) die unteren Z√§hne werden nur noch von einer festen Schiene gehalten sonst fallen sie raus. Jetzt soll ich auch noch die gesunden Z√§hne verlieren damit man die Entz√ľndung am Knochen behandeln kann. Ich bin verzweifelt. Ich habe immer das Gef√ľhl, das mir etwas im K√∂rper fehlt oder das dort etwas ist wogegen sich mein K√∂rper wehrt, denn die Panikattacken fangen immer mit einem warmen fast hei√üen Gef√ľhl in der Magengegend an und von dort verteilt sich das Gef√ľhl im ganzen K√∂rper und dann kommt die Panikattacke weil ich nicht wei√ü woher das kommt und wo das endet bzw. wo es auffh√∂rt, mit Ohnmacht, mit Herzinfarkt oder mit was? Mein Herz ist soweit in Ordnung (habe nur einen leichten Mitralklappenprolapps, der nicht pathologisch ist), leichten Bluthochdruck aufgrund des √úbergewichtes. Jetzt hat mir eine Arbeitskollegin empfohlen Wobenzym zu nehmen, dann geht vielleicht die Knochenentz√ľndung weg. Der K√∂rper bekommt wieder neue Energie, kann sich wieder besser wehren. Kann es mir auch bei den Panikattacken helfen? Ich wei√ü bald nicht mehr weiter. Habe meinen K√∂rper von s√§mtlichen Fach√§rzten untersuchen lassen, alles gesund (bis auf die schlechten o.g. Werte). Mache s√§mtliche √úbungen die ich in der Verhaltenstherapie gelernt habe. Gehe zur Psychotherapie usw…… und trotzdem kommt die Angst wieder!!!!! Wissen Sie noch einen Rat???? Ich w√ľrde so gerne Trevilor irgentwann mal absetzen, traue mich aber nicht!! Aus Angst davor wieder Panikattacken zu bekommen. Wenn ich Wobenzym einnehme, in welcher Dosis??
    Ich w√ľrde mit mich sehr freuen von Ihnen zu h√∂ren, ich hoffe es war nicht zu viel Text aber ich wei√ü ja nicht was f√ľr Sie an Informationen wichtig ist um sich ein Bild zu verschaffen.
    Liebe Gr√ľsse

    #27192
    dg
    Verwalter

    Guten Tag!

    So wie Sie Ihre Lebensgeschichte schreiben, scheinen sowohl körperliche als auch psychische Ursachen bei Ihnen eine große Rolle zu spielen. Ich werde mich in meinem folgenden Rat auf die körperlichen Empfehlungen beschränken, da Sie ja anscheinend in psychischer Betreuung sind.

    Allgemein kann ich sagen, dass sich oft Gifte im Körper sehr stark auch
    auf die psychischge Verfassung auswirken. Wenn dann ein gr√∂√üer N√§hstoffmangel hinzukommt, kann der K√∂rper die Gifte √ľberhaupt nicht mehr loswerden. Die Idee mit den Enzymen finde ich ganz gut. Um eine Wirkung zu erreichen, sollten Sie evtl 10-20 Enzyme am Tag einnehmen. Als weiteren Rat w√ľrde ich an Ihrer Stelle versuchen mit gepressten Gem√ľses√§ften den K√∂rper aufzubauen. Beginnen Sie im 1. Monat mit einem 1/2 Liter por Tag. Im 2 und 3. Monat trinken Sie t√§glich 1 Liter Gem√ľsesaft. Wenn Sie dies gut vertragen, k√∂nnen Sie im n√§chsten Quartal sogar auf 1,5 Liter Gem√ľsesaft steigern. Immer selber zu HAuse frisch gepresst. Die sollte sowohl Ihrem Gewicht helfen, aber noch wichtiger der gesamten N√§hrstoffsituation.

    Ich hoffe, Sie finden die Kraft einen solchen Weg zu gehen!

    Dominik Golenhofen

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