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  • #26014
    qvacka
    Teilnehmer

    Hallo an alle, die mit der Diät auch kämpfen wie ich 🙁 ich wollte mal euch um ihre Unterstützung bitten und fragen, wie ich am besten meinen Essplan der Antipilzdiät gestalten soll. Es reicht auch, wenn sie mir das Forum nenne, wo man die Informationen lesen kann. Für Vorschläge bin ich auf jeden fall auch sehr dankbar. wie soll am besten an Beispilen aussehen? Einmal lese ich Kohlenhydrate wie Brot, Kartoffeln usw. nur einmal am Tag aber in anderem Forum schreibt man das Essplan, wo Kartoffel, z. B. noch Hirse zum Frühstück usw. auch noch geht, also darf ich zu jder Mahlzeit einbisschen Kh wie Brot, Nudeln und so essen ohne die Therapie zu stören?Und wieviel Gramm?

    Mich würde es freuen, wenn mir jemand auf meinen beitrag ein paar Antworten gibt. Danke.

    #39500
    ndy
    Teilnehmer

    Hi!

    Ja, das ist ein schwieriges Thema.
    Grundsätzlich, je weniger KH, desto besser.
    Reis soll ja nur leere KH haben, also ganz verzichten drauf.
    Kartoffel nur wenig!
    Deutlich überwiegen müssen die Gemüse, Öle, Eiweiße (am besten pflanzliche, wobei tierische auch wichtig sind, aber KEIN Schweinefleisch und nur BIO-Sachen).

    Brot, usw. ganz weglassen.
    Also kein Brötchen mal eben zum Frühstück schmieren… Das fiel mir ganz schwer, denn andere Zubereitung kostet viel mehr Zeit und Geld…

    Je konsequenter man is(s)t, desto erfolgreicher die Diät.
    Vorallem am Anfang muss man wirklich strikt sein, nach einigen Monaten kann man mal das eine oder andere mal dazunehmen, denn bis dahin hat man eigentlich ein Bewußtsein für das gesunde Essen entwickelt und Fastfood, Fertiggerichte, Hormon/Antibiotikafleisch, usw. törnen richtig ab 🙂

    Viel Erfolg!

    #39506
    qvacka
    Teilnehmer

    Vielen Dank für deine schnelle Antwort. Eigentlich ist es mir soweit klar aber soll ich zum Frühstück am salat knabbern?Erstens werde ich nicht satt, zweitens schmeckt mir es nicht nach Austehen 🙁 Hast du damit Erfahrungen und selbst die Diät durchgemacht oder machst du sie gerade?Also ich bin ziemlich vezweifelt, hauptsächlich beim Frühstück. Also wäre ich dankbar für Ratschläge. Bin übrigens Veganerin also kein Joghurt zum Frühstück.

    Ich habe es auch immer mit viel Gemüse versucht aber war ich nie satt, also ich denke, ich habe alles richtig gemacht wie hier beschrieben wurde, Gemüse, Eiweiss und Öl usw aber ich hatte immer ganz viel Hunger noch, so dass ich doch KH essen musste, wie kommt es dazu?

    Bitte um Ratschläge.

    #39508
    catharina
    Teilnehmer

    Hallo Qvacka,

    andere Rezeptesucher zur Pilzdiät haben schon mal gesammelt.

    Siehe den Beitrag darunter.

    Alles Gute für Dich!

    #39509
    ndy
    Teilnehmer

    Ja, ich habe die Diät selber lange gemacht und bin immernoch bei, aber nicht mehr so streng.

    Im Mai 2011 habe ich angefangen und vor einem Monat das erste Mal wieder Brot probiert usw.
    Butter z.B. kann ich nicht mehr ab. Mache wenn dann nur noch gute Öle auf Brot. Ansonsten hat sich ne Menge noch verändert im Kopf.

    Das muss sich bei Dir auch. Als Veganer ist es kaum möglich gesund zu leben, meiner Meinung nach.
    Alleine schon des Vitamin B12 Mangels wegen.
    Ließ mal hier und tu Deinem Körper was Gutes 😉

    http://www.ein-langes-leben.de/index.php?option=com_content&view=article&id=47:vitamin-b-12-ein-mangel-kann-ursache-vieler-symptome-sein&catid=21:heilung-mit-vitalkost&Itemid=72

    Mein Frühstück bestand hauptsächlich aus Joghurt (meist selbstgemacht) mit Öl und Nüssen, gekochten Eiern mit Öl übergossen, dazu Saure Gurken oder Sauerkraut.
    Dann noch Quark mit Leinöl und Nüssen oft.
    War eintönig irgendwann, dann habe ich mal Abends was vorbereitet für das Frühstück. Gemüse gekocht, mit Sahne rüber, Fleischstückchen rein und war super!
    Man hat halt so viel gegessen bis man satt war!

    KH wurden gemieden.
    Selbst Mittag ohne Kartoffel gegessen am Anfang, später mit.
    Viel geschnibbelt und viele Suppen, Brühen und Eintöpfe gemacht.
    Reis ganz tabu auch heute noch.
    Zucker genauso! Voll komisch wenn das Kilo Zucker, was ich früher innerhalb von 1 Monat locker verbraucht habe, jetzt seit über einem halben Jahr immernoch fast unberührt darsteht 😀
    Musste da einmal 75g wegnehmen, da Tiramisu gemacht zu Silvester.

    Die Diät hat aber auch echt viel Zeit gekostet und Geld natürlich auch.
    Und ist durch die jetztige Ernährungsumstellung nicht gerade günstiger geworden, da nur BIOsachen usw.

    Viel Erfolg!

    LG

    #39512
    beccibanana
    Teilnehmer

    Hallo Qvacka,

    habe mich eben gefreut, dass ich eine Veganerin gefunden habe. Lebe selbst seit 2 Jahren vegan.
    In unserem Fall ist es wirklich nicht ganz einfach, dass richtige Maß zu finden, sich an die Diät zu halten und dabei auch noch satt und zufrieden zu werden.
    Vor Jahren, als ich noch kein Internet hatte und auf so tolle Foren wie diese hier nicht zurückgreifen konnte, da habe ich über Bücher schon mehrmals eine Pilz Diät durchgeführt.
    Allerdings immer viel zu kurz, so dass meine Beschwerden irgendwann alle wieder da waren. Obwohl mir die Diät damals natürlich auch nicht immer leicht viel, hatte ich zumindes einiges an Lebensmittelauswahl, weil ich da ja noch “Normalkost” zu mir genommen habe.
    Vor ein paar Tagen habe ich nun auf Empfehlung von Herrn Golenhofen erneut mit der Pilz Diät angefangen. Ich finde, damit sind wir doch auf dem richtigen Weg, oder?
    Wenn ich jetzt aber bedenke, dass ich diese Diät vielleicht sogar ein ganzes Jahr durchhalten muss, dann sollte sie meiner Meinung nach auch durchhaltbar gestaltet werden.
    Also ganz ohne Brot, Nudeln usw. halte ich das garantiert nicht durch.
    Ich bin daher bisher wie folgt vorgegangen:

    Morgens: 1 Scheibe Bio Vollkornbrot – als Auftsrich eine Viertel Avocado gequetscht mit 2 Esslöffel Leinöl und etwas Mandelmus- als Belag eine Handfläche voll gekeimte Kürbiskerne und gekeimte Sonnenblumenkerne (habe ich im Internet über einen Shop bestellt)

    Macht mich erstmal so ca. 2,5 Stunden satt

    Dann als Zischenmahlzeit eine Portion gekochte Bohnen wieder mit 2 Esslöffel Öl (ich variiere zur Zeit zwischen Leinöl, Rapsöl, Olivenöl und Sonnenblumenöl) und eine Handfläche voll Nüsse (z. B. Cashewkerne)

    Eine Portion, damit meine ich, was in die eigene Hand passt.
    Macht mich ca. 2 Stunden satt.

    Zu Mittag esse ich in Öl gedünstetes Gemüse z. B. 2 Tomaten – 1 Paprika – 1/2 Zwiebel- 3 Möhren – 1 Portion Bohnen -Kokosmilch drauf und noch etwas köcheln lassen – würzen und auf das fertige Mahl natürlich wieder ordentlich kaltgepresstess Öl

    Ich darf aufgrund starker Gärung im Darm momentan keine Rohkost essen.

    Abendessen: z. B. 1 Portion Kartoffeln oder Vollkornnudeln oder Vollreis und dazu wieder viel gekochtes oder gedünstetes Gemüse (mindestens 3 Portionen) und nicht das Öl vergessen. Rezepte findet man ja viele im Internet.
    Dann bin ich bis zum Schlafengehen eigentlich satt. Bei Süßigkeitenhieper mische ich gemahlene Mandeln mit Nussmus. Befriedigt ganz gut.

    Ich achte also darauf, dass ich täglich nicht mehr als 4 Portionen Kohlenhydrate esse, dafür aber mind. 8 Portionen Gemüse + Samen und Nüssen.
    Tofu werde ich auch ab und zu essen, allerdings nicht öfter als 1x die Woche.
    Ob meine Art der Ernährung zum gewünschten Erfolg führt, wird sich erst zeigen. Aber ich würde am Morgen auch kein Gemüse herunterbekommen und wenn ich bedenke, wieviel Brot, Nudeln und Co ich vorher verdrückt habe, da ist meine o. g. Variante schon Einschränkung pur.

    Wichtig finde ich natürlich noch das Trinken. Ich trinke ganz viel stilles Wasser und zwischen den Mahlzeiten auch Kräutertee.

    Vielleicht hilft dir mein Beitrag, dein persönliches Maß zu finden. Das würde mich sehr freuen.
    Vegane Grüße
    becci

    #39513
    sharkara
    Teilnehmer

    Hallo Qvacka hallo Beccibanana,

    vegane Ernährung ist vom ethischen Standpunkt natürlich aus mehr als korrekt.
    Insgesamt finde ich diese Ernährung jedoch zu kohlenhydratlastig und nicht zwangsläufig gesund. Für eine Anti-Pilz-Diät, die schon mit vielen Einschränkungen zurecht kommen muss, ist sie m.E. nicht wirklich geeignet, zumal man ja auch mal satt werden möchte. Bei schlechter Verdauung und evtl. Mangelerscheinungen reicht m.E. auch das pflanzliche Eiweis nicht aus, um dem Körper, in dieser doch anstrengenden Zeit, die nötigen Aminosäuren zur Verfügung zu stellen, die er braucht. Vielleicht könnt ihr mit Bio-Quark und Bio-Eiern eine Ausnahme machen, bis ihr da durch seid. Quark mit Leinöl z.B. macht wunderbar satt. Das eigene Wohlbefinden sollte doch an erster Stelle stehen.

    Weiterhin viel Erfolg

    #39514
    beccibanana
    Teilnehmer

    Hallo an alle hier im Thread, vielen Dank für eure Tips.
    Da jeder hier ist, weil gesundheitlich etwas mit ihm nicht in Ordnung ist, sitzen wir im selben Boot, egal ob Veganer, Vegetarier oder Normalköstler. Ich finde es ganz toll, wie hier im Forum versucht wird, sich gegenseitig zu helfen. Ganz großes Lob!!!
    Ich finde es nur ein klein wenig bedauerlich, wenn man sich, egal wo, als veganer outet und es gar nicht lange dauert, bis die ersten Stimmen dagegen kommen. Denn das passiert unweigerlich jedes Mal.
    Dass eine vegane Lebensweise ungesund ist stimmt schlichtweg einfach nicht.
    Natürlich, wenn man ein sogenannter “Puddingveganer” ist und sich mit Zucker und Weißmehlprodukten vollstopft, dann ist das natürlich absolut ungesund. Das wäre allerdings auch bei einem Normalköstler so.
    Aber ich glaube, davon ist hier im Forum ja auch nicht die Rede.
    Hier geht es darum, dass bei Normalköstlern allgemein die Meinung vorherscht, dass man ohne Fleisch und Milchprodukte automatisch an Mangelerscheinungen leiden muss.
    So habe ich selbst früher auch gedacht, bevor ich mich ganz ganz intensiv mit dem Thema auseinandergesetzt habe.
    Ich weiß jetzt, dass diese Aussage einfach nicht stimmt. Ein gesunder Mensch, der einen gesunden, ausgewogenen Veganismus lebt (am besten noch 100% rohköstlich), hat die besten Chancen bis ins hohe Alter fit wie ein Turnschuh zu sein.
    Zu meinem engeren Bekanntenkreis gehören inzwischen fast 2 Dutzend dieser glücklichen, beneidenswerten Menschen, die teilweise schon länger als 20 Jahre vegan leben, ohne Mangelerscheinungen oder Erkrankungen zu beklagen.
    Problematisch wird diese Ernährungsform höchstens dann, wenn ein Mensch wie ich, der aus seiner Zeit der “Normalkost” schon Vorerkrankungen mitbringt, dann erst die Ernährung umstellt. Wenn ich einen Wunsch frei hätte, dann würde ich mir wünschen, schon viel früher vegan gelebt zu haben, dann hätte ich viele Erkranken gar nicht erst bekommen.
    Doch zum Glück gibt es auch für mich Hilfe in Form von wirksamen Nahrungsergänzungen, die mir z. B. hier im Forum empfohlen wurden und die ich jetzt auch einnehme.
    Positiv an der veganen Ernährung ist ja gerade, dass ich durch sie schon von vielen vielen körperlichen und seelischen Beschwerden befreit wurde. Ich bin nämlich ursprünglich nicht aus ethischen Gründen Veganer geworden, sondern aufgrund gesundheitlicher Belange.
    Ich würde schon aus diesem Grund nie wieder zu Quark, Käse, Fleisch und Co zurückkehren. Auch nicht zeitweise.
    Letztendlich muss aber jeder für sich selbst entdecken, was ihm guttut und was nicht. Das ist eben so unterschiedlich, wie es unterschiedliche Menschen gibt.
    Ich wollte hier auch auf gar keinen Fall eine Diskussion lostreten (dafür ist dieses Forum ja nicht gedacht)
    Ich möchte es nur ungerne unkommentiert lassen, wenn der Eindruck entsteht, dass vegane Ernährung grundsätzlich ungesund ist.
    LG
    becci

    #39515
    isa
    Teilnehmer

    Hallo becci,
    ich kann Dir da nur zustimmen was die vegane Ernährung betrifft. Leider kann ich mich noch nicht Veganerin nennen, da ich immer wieder in mein altes Eßverhalten zurückfalle. Aber jedesmal, wenn ich mich vegan, bzw. mit Rohkost ernähre, was mir immer wieder für ein paar Wochen gelingt, geht es mir gesundheitlich viel besser und viele Beschwerden verschwinden. Auch ich habe sehr viele Freunde und Bekannte, die sich schon sehr lange, bzw. das ganze Leben vegan ernähren und keinerlei Mangelerscheinungen haben uns super gesund sind.
    LG Isa

    #39520
    qvacka
    Teilnehmer

    Hallo,
    vielen Dank für deinen Beitrag beccibanana
    , also du hast es genau auf den Punkt gebracht, was ich schreiben wollte zu der veganen Ernährung, also ich kann mich voll in deinen Zeilen finden, das gleiche kann ich einfach nur bestätigen, ich bringe selbst auch viele gesundheitliche Probleme und auch psychische aus der “normalen” Ernährung mit und würde auch nicht dazu zurückkehren wollen, weil was das mit mir die veganew Ernährung gemacht hat, war und ist toll, meine Psyche, Laune hat sich verändert, bin gar nicht mehr depri drauf 🙂 und dass es hier um die Verdauung gerade geht(oder mir) ist das auch viel besser geworden 🙂 nur muss ich die Fischer wegbekommen 🙂 damit die tolle Vitamine wieder gut aufgenommen werde. Außerdem habe ich einen Beitrag hier gefunden(ich glaube, der war gerade vom Herr Golenholfen dass die Milch verschleimt, also warum soll man sie trinken und andere Milchprodukte und dass man Fleisch entweder reduzieren soll oder nicht essen soll, also was ist an den tierischen Produkten gut? Aber wie gesagt, es ist nicht hier das Thema, sondern die Antipilzdiät, deshalb will ich mich dem Thema widmen, habt ihr auch die alle Produkte von hier genommen?

    Ich wollte mich bei euch allen bedanken für eure Beiträge und wenn ihr noch ein paar Tipps und Tricks habt, bin ich für alles dankbar.

    #39521
    beccibanana
    Teilnehmer

    Liebe Isa,

    ich kann dich gut verstehen. Eine Umstellung auf vegane Ernährung ist nicht einfach. Und damit meine ich gar nicht unbedingt die Auswahl der Lebensmittel, sondern den Kraftakt, gesellschaftsfähig zu bleiben.
    Als ich mich aufgrund massiver Gesundheitsproblemen für eine Umstellung entschieden habe, hätte ich nie gedacht, was dies auch in anderen Bereichen alles nach sich ziehen würde.
    Essen und Trinken ist den Menschen in Deutschland sehr sehr wichtig, das musste ich immer wieder feststellen.
    Leider nicht unbedingt vom gesundheitlichen Standpunkt aus gesehen. Es gibt keine Feier, kein gesellschaftliches
    Ereignis, kein Feiertag, ohne nicht die entsprechenden Speisen parat zu halten. Am besten reichlich davon.
    Das Werbefernsehen bombardiert uns mit “Leckereien”, an jeder Ecke ist ein Imbiss oder ein Burgerimperium zu finden. Die Supermärkte schießen wie Pilze aus dem Boden.
    Obwohl ich es akzeptiere, dass andere sich herkömmlich ernähren und ich anfangs an allem weiterhin teilgenommen habe, also ich meine an Grillfesten, Geburtstagsfeiern, Restaurantbesuchen etc.
    musste ich schnell feststellen, dass meine Lebensweise im Gegenzug aber nur von den wenigsten akzeptiert wird.
    Mein Veganismus war auf jeder Party der Anlass zu einer Diskussion und ständig musste ich mich rechtfertigen. Das nervt nach einer Weile schon gewaltig.
    Ernsthafte, interessierte Gespräche führe ich sehr gern darüber, aber wenn mir völlig Uninformierte, vielleicht nocht stark Übergewichtige oder bereits Erkrankte, damit in den Ohren lagen, dass ich doch an meinen Vitamin B12 Mangel denken sollte, dann hat man im wahrsten Sinne, irgendwann die Schnauze gestrichen voll.
    Kurios fand ich immer, dass offensichtlich jeder überzeugte Fleischesser über das Vitamin B12 prima bescheid weiß, was mir zeigt, dass ja doch ein gewissen Interesse an Gesundheit vorhanden ist. Allerdings habe ich so das Gefühl bekommen, dass ein möglicher Vitamin B12 Mangel gern als Grund vorgeschoben wird, beim Fleischverzehr auf keinen Fall kürzer zu treten. Vielleicht beruhigt es auch das schlechte Gewissen, wenn Normalköstler im Fernsehen sehen, wie Tiere in der Massentierhaltung leiden oder Kühe auf Biohöfen geschlachtet werden.
    Aber etwas Gutes hatte das alles natürlich auch. Ich habe herausgefunden, wer meine wahren Freunde sind und die Bekannten oder Familienmitglieder, die über meine Einstellung den Kopf schütteln, von denen habe ich mich inzwischen entfernt. Eine wertvolle Erfahrung war das Allemal.
    Seelisch und spirituell hat sich auch vieles getan, was ich der Ernährungsumstellung zuordne. Ich bin z. B. viel gläubiger als früher und gestalte meine Freizeit wesentlich überlegter.
    Zur Ernährung selbst muss ich sagen, dass ich inzwischen keinerlei Probleme mehr damit habe, Milchprodukte und Fleisch zu meiden. Was anfänglich als Entbehrung begann, endete letztendlich mit einer Befreiung. Noch nie ging es mir seelisch so gut wie heute.
    Immer wieder höre ich von anderen, dass sie ohne Fleisch nicht leben könnten. Was für eine fürchterliche Aussage. Ich kann das nur mit Süchtigen vergleichen, die ohne Glimmstengel nicht auskommen können. Das möchte ich für mich selbst nie wieder haben.
    Dass du nach wochenlangem Veganismus immer wieder zurück verfällst, ist nach eigner Erfahrung kein Wunder. Vermutlich hätte ich es auch niemals geschafft, wenn ich nicht so starke gesundheitlich Probleme gehabt hätte. Jeder chronisch Kranke weiß, dass man bereit ist, alles zu tun oder aufzugeben, wenn es einem dafür wieder gut geht.
    Das hat mich auch davor bewahrt, rückfällig zu werden.
    Lediglich einige Ausflüge in die Zuckersucht habe ich immer wieder einmal unternommen. Aber jetzt, wo ich weiß, dass ich Pilze im Körper habe und zudem einen Vitaminmangel, da wundern mich diese Heißhungerattacken nicht mehr. Vielleicht bessert sich auch das noch, wenn ich meine Behandlung fortführe.
    Ich habe hier um Forum (nicht in diesem Thread) einige Ernährungsvorschläge von Usern gelesen, bei denen sich mir die Nackenhaare sträuben. Da werden jetzt übermäßig viele Milchprodukte und auch Fleisch verzehrt, nur damit die Diät durchgehalten wird und man keinen Hunger verspürt. Das halte ich für sehr bedenklich. Der Körper ist doch als Ganzes zu betrachten und selbst wenn man auf diese Weise die Pilze los wird, zieht dieses Verfahren doch automatisch andere Gesundheitsprobleme nach sich.
    Da bleibe ich dann doch lieber vegan.
    Dir liebe Isa kann ich nur raten, nicht zu resignieren, wenn du wieder rückfällig wirst. Ich finde es wundervoll, dass du wenigstens ab und zu einige Wochen vegan lebst. Dein Körper ist dir mit Sicherheit dankbar dafür und du hast die positven Auswirkungen ja bereits erlebt. Sei einfach nicht so streng mit dir selbst. Alles kommt so, wie es kommen muss.
    Vielleicht kannst du irgendwann sogar dauerhaft so leben. Ich wünsche dir jedenfalls alles Gute, egal wozu du dich entscheidest.
    LG
    becci

    P.S. Habe jetzt erst Qvacka Beitrag gesehen: Ja, ich verwende die Produkte aus dem Forum. Also die Vitaminhefe, die Papayaenzyme und das Darmmittel. Allerdings gerade erst. Daher kann ich noch keinen Erfahrungsbericht liefern.
    Welche Präparate verwendest du?
    Und übrigens, ich finde das Thema passt hier wunderbar her. Schließlich geht es um Gesundheit und damit steht es auch im Zusammenhang mit der Pilz – Diät.
    Wer weiß, vielleicht bekommt ja der eine oder andere Leser neue Ideen 😉

    #39523
    qvacka
    Teilnehmer

    Hallo Isa und Beccibanana,

    also ich muss mal auch gestehen, dass ich am Anfang Probleme hatte vegane Ernährunh einzuhalten aber danach merke5t ich sofort, dass es mir wieder schlecht ging 🙁 also diese Ausrutscher kennt und hat wahrscheinlich jede aber ich hohhe und wünsche dir isa, dass du die Kraft auch findest bei der veganen Ernährung zu bleiben. Ich bin selbst nicht so lange dabei deswegen kann ich nicht so viel beitragen aber die Becci hat es gut alles geschrieben und ich kenne es so gut alles was sie schreibt. ich wurde auch mal so komisch angeguckt und auch das mit dem Vitamin B 12, ich habe es noch nicht meiner Familie erzählt, da ich ganz ganz weit weg wohne, ich in deutschland und sie im Ausland, wir sehen uns nur so einmal im Jahr und letztens war ich noch nicht veganerin, also davor habe ich einbisschen Angst, weil alle viel Fleisch essen und lieben, also bin ich mal gespannt, wie sie es annehmen.

    Also mir wurde nie bestätigt, dass ich Pillze im darm habe, die Ärzte haben nichts gefunden aber als ich alles recheriert habe, kam ich durch meien Symptome nur auf diese Diagnose und ich denke, die passt auf jeden Fall. Also ich weiss nict, ob ich es hier nennen kann aber am Anfang habe ich Grapefruitextrakt genommen, auch Nystatin, aber nachdem ich es gelesen habe, dass es nicht hilft, habe den Grapefruit genommen und Tropfen, das waren so Bakterien, damit gign es mirt eigentlich gut aber nach der Absetzung ging es wieder los, dann habe ich nur die Tropfen mehrere Monate genommen und es war ok, aber ich wollte nicht davov oder meine darm abhängig machen, deswegen habe ich sie abgesetzt und damals diese Seite gefunden und mir dei Praparate zur der darmreinigung bestellt aber ich habe sie nur teilweise genommen, daher kein erfolg, weil es nur zweimla benutzt habe, ich habe nämlich Amngst bekommen, dass sich meine Zähne und Zunge verfärbern, was ich hier im Forum gelesen habe und das wollte ich nicht, kannst du mir es auch bestätigen?Oder war es vielleicht nur einfach Zufall, dass es bei diesen Leuten so extrem reagiert hat? Jetzt nehme ich nichts und versuche irgendwie die Ernährung anzupassen aber es fällt schwer 🙂 Kannst du mir vielleicht posten, was du so am tag isst?Wenn du nicht magst ist es auch ok (die Becci ist gemeint), also ich kann es hier auch schreiben:

    Morgens viel Wasser trinken und dann eine Tasse Kaffee mit Sojamilch, zum Frühstück ein is zwei Scheiben Brot, vollkron ohne Zucker, als Belag vegane Wurts oder Käse, ohne Mandelmus, Erdnussmus, Gemüseaustriche mag ich auch und frische Gemüse dazu, ab und zu Marmelade ohne Zucker nur aus Obst gemacht oder Schokoaufstrich auch selbstgemacht ohne Zucker.

    Mittags Kartoffeln, Nudeln oder Hirse(kein Reis) mit viel Gemüse oder eine Suppe oder gemüsegulasch oder sojageschnetltes usw.tofu auch nicht so oft aber, nussbraten mag ich sehr gerne auch, gute Öle dazu sind auch immer dabei

    Abends versuche ich nicht viel zu essen aber da sündige ich meistens 🙁 auch ab und zu mal süsses 🙁 aber gemüse mit öl ist dabei mit tofu oder kann man sagen, dass mittagessen dem Abendessen sehr ähnelt oder auch mal Brot mit belag, wenn keine zeit ist.

    Also ich weiss, dass es wahrscheinlich nicht so gut aussieht, mein Essplan aber ich versuche immer wieder mich an den regeln zu halten. Naja ihr könnt euch auch dazu äußern, wenn ihr wollt.

    Liebe Grüße

    #39524
    qvacka
    Teilnehmer

    sorry für die Fehler aber ich habe es eilig 🙂

    #39525
    beccibanana
    Teilnehmer

    Liebe Qvacka,

    meine jetzige Ernährung während der Pilzdiät habe ich im obigen Beitrag etwas umschrieben.
    Ich führe sie jetzt seit einigen Tagen durch und muss sagen, mit dem vielen Öl und den kleinen Portionen Kohlenhydraten werde ich sehr gut satt.
    Als Regel habe ich mir selbst aufgestellt, nicht mehr als 4 Portionen Kohlenhydrate zu essen und mind. 8 Portionen Gemüse
    und Samen bzw. Nüsse.

    Auch esse ich nach 19 Uhr nichts mehr. Ich merke, dass ich dann besser schlafen kann.
    Natürlich gibt es zum Abendbrot (ca. 18 Uhr) ordentlich gegartes Gemüse mit 1 Portion Kohlenhydraten, damit ich bis zum Schlafen auch satt bin. Ich gehe zwischen 22 und 23 Uhr ins Bett.

    Vor der Pilzdiät habe ich mich in der Regel so ernährt:

    Morgens: 2 Scheiben Vollkornbrot (aus gekeimtem Dinkel, der wirkt im Körper basisch) mit Banane und Avocado sowie Sonnenblumenkernen
    und Kürbiskernen, dazu etwas Leinöl ab und zu auch andere Früchte – ca. 10 Uhr (vorher bekomme ich nichts runter)

    Als Zwischenmahlzeit 1 Scheibe Brot mit veganem Brotaufstrich und dazu einen Salat. ca. 12.30 UHr

    2. Zwischenmahlzeit Obst mit Hirsebrei oder Cornflakes mit Kokosmilch ca. 15 Uhr

    Dann das warme Abendessen mit Hauptsächlich Kartoffeln und Gemüse. 18 Uhr

    Getränke: verdünnte Fruchsäfte – stilles Wasser (kein Leitungswasser) – Kräutertees

    Natürlich gibt es auch Ausnahmen, wo ich mal Tortillas knabbere oder ein Scheibe Brot mit Marmelade esse. Süßigkeiten aus Carob liebe ich ebenfalls. Tofu und Sojaprodukte stehen auch ab und zu auf dem Speiseplan. Eine Scheibe Ciabattabrot (Weißmehl) gibt es in Ausnahmefällen
    auch schon mal, ich möchte schließlich kein unbefriedigter Veganer sein, der sich alles verbietet.

    Allerdings meide ich jeden Industriezucker oder Rohrzucker. Süßen tu ich nur mit Früchten (Trockenfrüchte), Stevia oder Agavendicksaft.
    Kaffee habe ich noch nie getrunken. Also auch schon früher nicht.
    Alkohol ist ebenfalls tabu. Den habe ich früher aber schon getrunken. (leider)

    Hier mal einen Link mit Rezepten, die mir immer sehr weitergeholfen haben:

    http://www.zentrum-der-gesundheit.de/vegane-rezepte.html

    Übrigens sind bei mir auch nie wirklich Pilze im Darm festgestellt worden. Ich hatte nur einen einzigen Test vor Jahren durchführen lassen (Stuhlprobe)
    und im Nachhinein bin ich mir nicht einmal sicher, ob der Test überhaupt korrekt durchgeführt wurde.
    Dabei ist nämlich einiges bei zu beachten.
    Und dann noch der Arzt, der das damals durchgeführt hat (Hautarzt wegen meiner chronischen Scheidenpilzentzündung) der von Anfang an skeptisch
    meinen Vermutungen gegenüber gewesen ist.
    Aber alle Symptome passen ganz genau und daher werde ich jetzt endlich etwas unternehmen.

    Wenn du dir nicht so sicher bist, was dir zur Zeit gut tut oder auch nicht, dann empfehle ich dir kniesiologische Sitzungen. Während diesen Behandlungen kommuniziert dein Körper mittels Muskelbewegungen mit dem Heilpraktiker/ Heilpraktikerin. Da kannst du austesten lassen, welche Präparate dir bekommen.
    Ich selbst habe so z. B. meine Übersäuerung in den Griff gekriegt. Es funktioniert und ist eine wunderbare Erfahrung.
    Kostenaufwendig muss das auch nicht sein. Ich gehe so ca. alle 4 Monate einmal hin und lasse testen und das kostet mich im Jahr dann gerade mal 120 Euro. Ein kleiner Betrag, wenn man bedenkt, was man ansonsten schon alles für falsche Medikamente oder Praxisgebühren ausgegeben hat.

    So werde ich das auch weiterhin halten. In den nächsten Wochen folge ich den Empfehlungen von Herrn Golenhofen und dann gehe ich wieder zur Kniesiologin und überprüfe, ob ich so weiterverfahre oder etwas ändere.

    Wegen deiner Befürchtungen deinen Eltern gegenüber:
    Es ist schon kurios. Du willst ihnen ja schließlich keinen Banküberfall beichten oder Ähnliches. Es geht NUR um die Ernährung. Aber Toleranz ist in dieser
    Gesellschaft für viele ein Fremdwort. SElbst seinen Kindern gegenüber. Mein Vater ist bereits tot (früher Schlaganfall) und meine Mutter inzwischen in einem Pflegeheim. Daher hatte ich dieses Problem nicht. Allerdings bin ich mir sicher, dass sie nicht gut darauf reagiert hätten. Witzig oder? Wo sie doch selbst so krank sind, bzw. mein Vater gewesen ist.
    Meine Schwiegermutter ist total entsetzt über mich und hat damit einen gut Grund gefunden, noch schlechter (als vorher schon) über mich zu reden.

    Dennoch: Steh zu deiner Einstellung und wenn du irgendwann keine Lust mehr auf Diskussionen oder Erklärungen hast, dann lass es. Disktutieren bzw. Streiten kann
    man nur mit jemandem, der mitstreitet. So simpel eigentlich. Aber da muss man erst einmal drauf kommen. Hat bei mir auch gedauert, lach.
    Ich gehe Diskussionen meist von vornherein aus dem Weg, indem ich es nicht gleich jedem auf die Nase binde, dass ich vegan lebe und wenn es doch einmal notwendig
    wird (meine Kinder leben ebenfalls vegan) dann beschränke ich Erklärungen auf ein Minimum.

    So, schon wieder viel geschrieben. Hoffentlich schmeißt man mich nicht aus dem Forum 😆

    LG
    becci

    P.S. Wer Rechtschreibfehler findet, darf sie behalten!!!

    #39526
    sharkara
    Teilnehmer

    …ähm…ich dachte es geht um anti-pilz-diät…(4x tgl. Kohlenhydrate ist m.E. was anderes)

    Also keiner will euch die vegane Lebensweise an sich ausreden.
    Wenn man das pflanzliche Eiweis gut resorbiert, die B12-Problematik nicht unterschätzt und natürlich, wenn man gesund ist, spricht da überhaupt nix gegen.

    Das seid ihr aber nicht, sonst wärt ihr ja schließlich nicht hier.

    Mein größter Kritikpunkt in Bezug auf die Anti-Pilz-Diät (und nur auf sie), sind die Kohlenhydrate. Pilze ernähren sich von Kohlenhydraten und wenn man weiter munter Getreide, Nudeln und Reis (ob vollwertig oder nicht) verzehrt, füttert man die Pilze. Und wer mich füttert, bei dem bleibe ich natürlich gerne wohnen.

    Becci: Von einem B12-Mangel willst du nichts wissen, obwohl, wie du selbst an anderer Stelle schreibst, ein kleiner B12-Mangel bereits festgestellt wurde. Insofern solltest du bzw. ihr den wohlgemeinten Link von Andy nicht ignorieren. Die Seite http://www.ein-langes-leben.de könnte für euch durchaus interessant sein, zumal sich dort ein Ayorveda-Arzt sehr für Rohkost stark macht, aber auch deren Gefahren eben nicht ignoriert.

    Ausflüge zur Zuckersucht finde ich in Bezug auf Pilze wesentlich bedenklicher als die zu Bioquark. Mir geht es jedenfalls besser, seit ich vor zwei Jahren Brot und konzentrierte Kohlenhydrate weitgehend weglasse (Blähungen sind verschwunden) und meinem Bindegewebe geht es mit viel Eiweis (insbesondere auch Quark und Eiern) zunehmend besser. Auch mental fühle ich mich so gut wie Jahre schon nicht mehr (insbesondere seit ich Pianto einnehme).

    Vielleicht schafft ihr die Anti-Pilz-Diät auch auf vegane Art und Weise. Es ist nur sicher ungleich schwerer, was ihr ja selbst schon festgestellt habt.

    Viel Erfolg wünsch ich euch

    ps. Trockenfrüchte lieben Pilze sehr, von Marmelade ganz zu schweigen

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