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  • #24729
    jim
    Teilnehmer

    Hallo zusammen,

    im allgemeinen helfe ich gern mit Ratschlägen in verschiedenen Foren.
    Doch diesmal brauche ich selber einen Rat und Hilfe.
    Seit einigen Jahren belastet mich ein Schmerzphänomen, das sich nicht medizinisch erfassen lässt.
    Unendlich viele Arztbesuche, Untersuchungen und Behandlungen ergaben absolut nichts.

    Ich habe diesen Schmerz nach seiner Erscheinungsform benannt: Guerilla-Schmerz.

    Er erscheint meist innerhalb kurzer Zeit, teilweise innerhalb von 30 Minuten,
    hat eine Schmerzintensität auf einer Richterscala von 1-10 von 3 (nur unangenehm)
    bis zu 10 (nur mit starken Schmerzmitteln zu dämpfen). In den ersten Jahren war er nach
    einem halben Tag wieder verschwunden. Mittlerweile dauert es auch schon
    mal 1 bis 3 Tagen bis er wieder verschwunden ist. Anfangs tauchte er nur in der Nacht auf.
    Mittlerweile entsteht er auch schon mal am Tage.
    Der Schmerz wird fast immer von einer Hautrötung, einer Wärmeentwicklung und manchmal
    von starkem Schüttelfrost begleitet. All das könnte auf eine Entzündung hinweisen.(Wurde aber nie nachgewiesen.)
    Die Schmerzorte sind sehr unterschiedlich, aber immer in der Nähe von Gelenken. (nicht im Gelenk!)
    Außenseite des rechten Knies, (Knie Häufigkeit 50%)
    Innenseite des rechten Knies
    Außenseite des linken Knies
    Innenseite des linken Knies
    Mittelfingerwurzel rechts / links (Häufigkeit 15%)
    Daumenballen rechts /links (Häufigkeit 15 %
    Handtellermitte rechts (Häufigkeit 5%)
    Fußmitte rechts (Häufigkeit 5%)
    Handgelenk rechts/links (Häufigkeit 10%)

    Anfangs vergingen nach einer Schmerzattacke einige Wochen oder auch schon mal Monate.
    Die Häufigkeit nimmt langsam zu.
    Bisher war es immer nur ein Schmerzort. Doch mittlerweile treten auch schon mal zwei hintereinander oder gleichzeitig auf.

    Nachdem die Gelenke untersucht wurden, ich auf Malaria, Borrelliose, Gicht, Rheuma, etc. getestet wurde und ich zahlreiche Blutuntersuchungen über mich ergehen ließ, war das Ergebnis eindeutig. Kein Befund, alles in Ordnung.
    Wenn, wie in meinem Fall, die Ursache nicht gefunden wird, heißt es immer, das ist psychosomatisch. Damit sind die Ärzte aus dem Schneider. Natürlich weiß ich, das die Psyche Schmerzen verursachen kann, aber ich bin der Meinung, das diese Erklärung von den Ärzten zu häufig herangezogen wird.

    Nur Fibromyalgie habe ich noch nicht in meine Suche einbezogen, weil eine genaue Diagnose,
    wie ich es von einigen Patienten weiß, nur sehr schwer ist.

    Ich würde mich freuen, wenn jemand einen ernstgemeinten Rat oder Hinweis für mich hat.

    Gruß
    Jim

    #32370
    till
    Teilnehmer

    Hallo Jim,

    sind die Zahnwurzeln OK? Zahnherde? Meridiansystem
    (Dr. Schüler beurteilt auf Anfrage übrigens auch kurz digit. Röntgenbilder.)

    Hier noch eine umfassendere Auflistung der Reflexzonenbeziehungen.

    Ansonsten:
    – Wirbelprobleme? (Wirbelsäule, Kiefergelenk…) Mal einen Osteopathen konsultiert?
    – Schwermetalle/Amalgam?
    – Schlafplatz OK? (Wasserader, Currygitter, E-Smog…)

    Du kannst ja auch mal Deine pH-Werte (mehrere Tagesprofile) messen und hier einstellen.

    Till

    #32415
    jim
    Teilnehmer

    Hallo Till,
    vielen Dank für deine Antwort. Ich hatte insgeheim gehofft, das vielleicht jemand direkt schon mal mit genau dieser Thematik zu tun hat. Leider gibt es zu den von dir aufgezeigten Möglichkeiten, noch einiges, was es vielleicht sein könnte. Ich möchte vermeiden, jeder vermutlichen Möglichkeit, ohne konkretem Zusammenhangsbeweis, nach zu gehen. Denn ich habe in den letzten Jahren schon unendlich viel Zeit damit verbracht, eventuelle Eventualitäten „auszuschließen“. Ich wünschte mir mal von den Ärzten eine richtige Diagnose, eine entsprechende Behandlung und einen Erfolg oder zumindest Teilerfolg der Behandlung. Aber so etwas gibt es nur im Fernsehen.
    Nun zu deinen Vorschlägen.
    Meine Zähne habe ich röntgen lassen – alles ok.
    Amalgam als Ursache – lasse ich noch prüfen.
    Schlafplatz als Grund – unwahrscheinlich, habe ich in den Jahren mehrmals gewechselt (Wohnungs/Ortswechsel)
    Knochen und Wirbel werden gerade untersucht.

    Gruß
    Jim

    #32419
    till
    Teilnehmer

    Hallo Jim,

    nur nochmal kurz:
    – eingeklemmter Nerv? (Osteopath)
    – irgendwelche Chemie/Medikamente in Mengen?
    Das Röntgenbild der Zähne ist leider kein verbindlicher Hinweis. (Wenn da nix zu sehen ist, heisst das noch nix!) Vielmehr die Frage, ob Du Wurzelbehandlungen hattest oder es einen Unfall (Schlag) gab. Eine Vitalitätsprüfung kann auch recht gut über Bioresonanz erfolgen. Hier noch ein Hinweis zur Fernwirkung von Herden.

    Die pH-Werte zeigen vielleicht was!

    Till

    #32421
    jim
    Teilnehmer

    Hallo Till,

    vielen Danke für deine Antwort.
    Einen eingeklemmten Nerv kann ich ausschließen. Und eine Wurzelbehandlung und einen Unfall gab es auch nicht. Die einzigen Medikamente die ich nehme sind, aber nur im äußersten Notfall und so kurz wie möglich, Schmerzmittel.
    Aber ich werde mich auf die Suche nach einem Zahnarzt machen, der die Zahnwurzeln genau untersucht. Ebenso versuche ich einen Arzt zu finden, der mit Bioresonanz arbeitet. Übrigens auf Allergien habe ich mich auch schon testen lassen, allerdings auf die klassische Art.
    Ich glaube ich sollte mich damit abfinden, das sich mein Leben in Arztpraxen abspielt. Vieleicht werde ich die Zeit nutzen, um nochmal zu studieren? 😀

    Gruß
    Jim

    #32422
    till
    Teilnehmer

    Hallo Jim,

    ja, mit Bioresonanz bringst “Du mich” auf eine Idee: 😉
    Sowas wie das in dieser “witzigen Diskussion” angesprochene Skasys-System könnte Licht ins Dunkel bringen!
    Damit lassen sich recht zügig ganze Themengebiete checken. Wenn hier was anliegt, geht der Therapeut ins Detail.
    Beispiel: Untersuchung der Mineralien: OK oder Mangel?
    Bei Mangel könnte man nun schauen, welches Mineral fehlt.

    Vielleicht spricht Dich das an.

    Till

    #32523
    dg
    Verwalter

    Hallo Jim,

    ich kann verstehen, dass Sie das eine Ursache suchen, aber ich würde eine Ursache ausschließen und nach mehrern Ursachen suchen, die sich synergistisch ergänzen.

    Sie schreiben, dass Borreliose und andere Infektionen ausgeschlossen wurden. Dies kann man nicht so einfach ausschließen!!! Die normalen Test sind total unzuverlässig, weswegen ich hier schon ein Problem sehen könnte.
    Bei Schmerzen und Entzündungen (auch ohne klassischen Nachweis) ist sehr oft auch eine Übersäuerung beteiligt. Diese Übersäuerung legt die Grundlage für die Schmerzen.

    Eine Übersäuerung ist eine Mineralmangel, weswegen Schwermetalle kaum noch entgiftet werden und diese Schwemetalle lagern sich dann in die Zelle ein und so kommt es dann zur chron. Borreliose und anderen intrazellulären Infektionen. Die Gifte ermöglichen erst das überleben der Mikrobe in der Zelle.

    Ich würde dies einfach mal so übers Internet raten, denn die anderen gängigen Probleme wurden schon alle von Ärtzen abgefragt und so bleibt nur das übrig, was die Ärtzeschaft nicht untersucht. Was halten Sie von meiner Theorie???

    Dominik Golenhofen

    #32556
    jim
    Teilnehmer

    Hallo Herr Golenhofen,

    vielen Dank für Ihre Antwort.
    Was Borreliose und andere Infektionen angeht, habe ich über die Jahre verschiedene Test machen lasse. Wenn das sinnlos ist, um etwas auszuschließen, dann bliebe nur noch, mich auf jede Sachen behandeln zu lassen um sie auszuschließen?
    Und zum Thema Übersäuerung kann ich nur sagen, das mein Säuren-Basen Gleichgewicht soweit in Ordnung ist, weil ich mich seit einigen Jahren dementsprechend ernähre.
    Unabhängig von dem was ich geschrieben habe, habe ich noch unzählige Behandlungen über mich ergehen lassen, um dem Rätsel auf die Spur zukommen.

    Ich hoffe immernoch auf einen ultimativen Beweis/Hinweis für eine oder mehrere Ursachen.

    Gruß
    Jim

    #32604
    dg
    Verwalter

    Hallo Jim,

    somit haben Sie also Schwermetalle mit einem Mobilisationstest ausgeschlossen und Ihr pH-Werte nach Provokation gemessen, um so zu wissen, dass Sie intrazellulär nicht übersäuert sind.

    Wenn dies so ist, dann fällt mir auch nichts mehr ein. (Bisher habe ich noch NIE einen Patienten in meine Praxis bekommen, bei dem dies korrekt erfolgt ist.)

    Viel Erfolg weiterhin…

    Dominik Golenhofen

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