• Dieses Thema hat 7 Antworten und 3 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 16 Jahre von dg.
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  • #24209
    fritzchen
    Teilnehmer

    Guten Tag Herr Golenhofen,
    seit 3 1/2 Jahren habe ich Beschwerden. Mein Mund ist so trocken, so daß ich das Gefühl habe auszutrocknen. Speichel habe ich genug und ich trinke täglich ca. 2 l Wasser. Andere Beschwerden wie Störung der Verdauung, Blutdruckschwankungen, trockene Haut und Augen, Müdigkeit sowie Konzentrationsstörungen sind auch noch da. Angefangen hat die ganze Sache nachdem ich durch wenig Appetit fast nichts gegessen habe, und dann auch noch ziemlich viel Gewicht verloren habe. Mittlerweile ist das Gewicht wieder etwas höher aber alle Symptome sind geblieben. Schulmedizinisch habe ich wohl alle Untersuchungen durchgemacht.
    Darmspiegelung, Magenspiegelung, Schilddrüse, Ausschluß Sjögren Syndrom. Bei meinem Blutdruck ist es so schlimm, daß er trotz starker Medikation bis auf 210/120 hochgeht. Am schlimmsten bei Streßsituationen.
    Durch eine Haaranalyse wurde 2005 eine Blei- und Kupferbelastung festgestellt, sowie Mineralstoffmängel.
    Bei einem Umweltmediziner habe ich dann eine Woche eine Entgiftung mit Gluthation und Alpha Liponsäure Infusionen gemacht. Es hat sich nichts gebessert. Folgende Untersuchungen ließ ich noch vornehmen:

    Stuhl auf Pilze 2005, 2007 und 2008 — leider immer negativ
    Darmflorastatus 2005 — nicht in Ordnung
    ” 2007 –nicht in Ordnung
    jedesmal habe ich 1/2 Jahr Probiotika genommen und es hat sich nichts geändert. Bei der letzten Untersuchung 2008 war die Darmflora wieder nicht in Ordnung und der Stuhl PH-Wert lag bei 7,8.

    Mineralstoffe im Vollblut 2007 — Kalzium-Kalium-Zinkmangel
    nach Substition ein halbes Jahr später sind die Mängel nicht behoben. Zink ging noch weiter runter und Eisen noch dazu. Wo bleiben meine Mineralstoffe? Ich glaube, es kommt nichts im Darm an. Hat die Mundtrockenheit mit dem Darm oder mit einem Vitaminmangel zu tun?

    Ach ja, Wechseljahresbeschwerden sind auch abgeklärt, so weit bin ich noch nicht.

    Was auch noch auffällig ist, seit dieser Zeit bekam ich mehrere Male ein Basalzellkarzinom. 3 Stellen sind schon operiert und 4 Stellen habe ich noch. Ich bin 53 Jahre und der Arzt sagt, es sei in diesem Alter unnormal.

    Kann es sein, daß ich vielleicht doch Darmpilze habe? Denn nach jedem Essen habe ich Blähungen und oft einen Blähbauch.

    Vielleicht können Sie mir ja einen Rat geben, ich wäre Ihnen sehr dankbar.

    Liebe Grüße

    #29727
    dg
    Verwalter

    Hallo Fritzchen,

    Sie haben ja nun wirklich eine Menge Beschwerden, so dass hier sicher viele Dinge zusammenwirken.

    Frage: Waren nach der einen Woche Entgiftung die Schwermetalle im Körper beseitigt? Gewöhnlich dauert dies doch mehrere Wochen (auch mit Infusionen). Ich könnte mir vorstellen, dass hier noch was im Argen liegt!

    Das die Pilze negativ sind und der Rest der Flora nicht in Ordnung ist ein Hinweis, dass die Pilzergebnisse unsinn sind. Besonders weil bei Ihnen keine Mineralien ankommen, ist der Darm sicher gestört und dies auch die Ursache, wo Sie ansetzen sollten. Eine Darmsanierung geht aber nicht einfach durch die Einnahme von Probiotika, sondern Sie müssen gleichzeitig remineraliesieren und entgiften.

    Die Mundschleimhaut ist trocken, weil Zink fehlt und deshalb sind ja auch die anderen Häute trocken. Die Pilze “fressen” einen Teil der guten Mineralien, der Rest geht in dem falschen Stoffwechsel unter. Dieser Magel führt dann auch zu den Karzinomen – schön dass Ihr Artz dies wenigstens für “unnormal” hält. Sind wir schon soweit das Krebs normal ist????

    Mein Rat wäre folgendes: Machen Sie eine komplette Darmreinigung und bestimmen Sie Ihre Belastung der Schwermetalle. Besser als ein Haartest wäre eine DMPS Mobilisation, da man hier die aktuelle Situation herausbekommt. Wenn sich hier sehr hohe Werte ergeben, würde ich wärend der Darmreinigung Ihnen noch zusätzliche Dinge zur Schwermetallentgiftung empfehlen.

    Haben Sie schon mal Ihre Übersäuerung gemessen???

    Dies mal als 1. Tipp

    Dominik Golenhofen

    #29747
    fritzchen
    Teilnehmer

    Vielen Dank für Ihre schnelle Antwort.
    Ich habe leider vergessen mitzuteilen, daß im letzten Jahr schon ein DMPS Test stattgefunden hat. Leider wurden nur Zink, Kupfer und Quecksilber bestimmt. Zink und Quecksilber waren normal aber der Kupferwert lag bei 1533 ug/g Krea. Ich weiß nicht, ob es zu hoch ist, es waren keine Referenzwerte angegeben. Mein Arzt gab mir dann daraufhin Spritzen mit Lymphomyosot, Hepar compositum, Solidago virg. Forte und Nux Vomica Forte. (Keine Besserung)

    Nun zum Thema Übersäuerung. Mein Morgenurin hat einen ph-Wert von 6,8. Ich werde aber noch einmal nach Ihrem Schema die Werte messen.

    Liebe Grüße

    #29759
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    das Ergebnis des DMPS Testes ist extrem hoch! Der referenzwert liegt bei 180. Kupfer lagert sich vor allem in der leber ein und stört hier ganz gewaltig. Man kann daran sogar versterben (Leberversagen). Da DMPS zuerst Kupfer bindet und dann erst Quecksilber, ist für Quecksilber keine Aussage zu treffen! Es kann sien, dass Sie noch extrem hohe Werte für Quecksilber haben.

    Um Kupfer zu entgiften, sollte man hochdosiert Zink nehmen, wenigstens 50mg pro Tag.

    Dominik Golenhofen

    #29765
    lukas
    Teilnehmer

    Hmmm…

    … ich habe nach

    – 13 DMPS-Spritzen i.v.
    – vielen Dimaval-Kapseln
    – 10 DMSA-Spritzen i.v. (à 200 – 400 mg)
    – mehreren zig Gramm DMSA (als Kapseln)
    – einigen EDTA-Infusionen
    – etlichen EDTA-Zäpfchen
    – über 300 Alpha-Liponäure-Infusionen (à 600 mg)
    – etwa 2000 Alpha-Liponsäure Tabletten (à 600 mg)
    – ein paar Kilogramm Chlorella (aus Glasröhrenzucht)
    – mehreren Kohleanwendungen
    – mehreren Rizinusölanwendungen
    – diversen Organreinigungen nach Clark, Awerbuch und wie sie alle heißen
    – Knoblauch-Zitrone-Kur
    – Darmspülungen, Einläufen, Colon-Hydro-Therapien
    – energetischen Behandlungen
    … …

    immer noch im Urin nach Mobilisation gleichzeitig:

    – Quecksilber um 100
    – Kupfer über 2.000
    – Zink (das ich sehr hoch oral und i.v. substituieren muss) um 55.000
    – Arsen um 60
    – Blei um 30
    – Nickel um 20
    … …

    µg / g Kreatinin.

    Amalgamfrei (schutzlos ausgebohrt) bin ich seit etwa 15 Jahren.
    Keinerlei metallbelastende Tätigkeiten.
    MCS-gerechter Wohnraum (sprich: leere Wohnung).
    Nie-Raucher.
    Nie-Trinker.
    Ausschließlich gesunde Bio-Kost.

    Morbus Wilson-Gentest negativ (nicht 100 %ig zuverlässig, da nur Teile des Gens untersucht werden können).

    Grüße
    Lukas

    #29784
    dg
    Verwalter

    Hallo Lukas,

    Sie sollten den Lesern nicht zu viel Angst machen! Ich habe noch nie auch nur annähernd so einen Fall wie von Ihnen gehört. Bei meinen Patienten ist meistens nach 1 Jahr der Hg Wert unter 5 oft soger unter 1 und der Kupferwert auch im Normbereich. Ich weis wirklich nicht wie dies bei Ihnen zustande kommt, aber wir sollten dies nicht auf alle übertragen.

    Im Regelfall sind keine solchen extremen Entgiftungen erforderlich!!!

    Dominik Golenhofen

    #29795
    lukas
    Teilnehmer

    Hallo Dominik,

    es ist bestimmt nicht meine Absicht, irgendjemandem Angst zu machen. Im Gegenteil. Dafür habe ich schon viel zu vielen Lesern von Foren sehr geholfen…

    Ich habe lediglich von meinen eigenen Erfahrungen und Erlebnissen geschrieben. So wie andere das von ihren tun. Und normalerweise zeigen ja gerade Sie auch ein explizites Interesse an den Erfahrungen der Leser und fragen daher oft nach ganz genauen Schilderungen.

    Dass ich ein ausgesprochen schwerer Krankheitsfall bin, das ist mir selber klar. Und denjenigen Lesern, die hier lediglich über diese und jene eigene Befindlichkeitsstörung schreiben, sicherlich auch.
    Ich denke nicht, dass da irgendwer meine Situation auf sich selbst oder andere überträgt. Ich zumindest habe das nie getan.

    Und es wundert mich auch nicht, dass Sie noch nie von einem Fall wie mir gehört haben. Über 250 aufgesuchte Ärzte und Kliniken haben dies offensichtlich auch nicht, denn sie konnten mir allesamt auch nicht helfen – weshalb ich auch gezwungen war, mir selber das Leben zu retten, nachdem Ärzte meinten, ich würde 2004 nicht mehr überleben…

    Grüße
    Lukas

    P.S.:
    Vermutlich ist bei den Ausscheidungswerten auch zu berücksichtigen, welche Art Untersuchung anwendet wird, und welches Labor diese Untersuchung durchführt.
    Meine Untersuchungen mit obigen Ausscheidungswerten waren Urinuntersuchungen, die vom Bremer Labor (Ex-Schiwara) ausgeführt wurden.

    #29830
    dg
    Verwalter

    Hallo,

    ich weis, dass Sie niemandem Angst machen wollen und schätze Ihre Beiträge hier im Forum sehr! Ich wollte dies einfach mal schreiben, weil gerade durch die persönlichen Schilderungen schon viele Leser paralellen suchen….

    Schöne Grüße

    Dominik Golenhofen

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