• Dieses Thema hat 2 Antworten und 2 Teilnehmer, und wurde zuletzt aktualisiert vor 10 Jahre von markusk.
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  • #26709
    examseaten
    Teilnehmer

    Die Frage mag ein wenig komisch klingen und ich möchte sie gern erklären. Meine Mutter ist 81 Jahre alt, lebt seit 1 Jahr im Pflegeheim (Demenz, Schlaganfall, Diabetes). Sie vergisst einfach zu trinken und hat dadurch oft Nierenprobleme. Jetzt liegt sie schon wieder im Krankenhaus, hat einen Katheter bekommen und der Urin ist mehr Braun als Gelb. Liegt das wirklich nur am Trinken) So hat es mir der Arzt erklärt.

    #44197
    kundenbetreuung
    Verwalter

    Hallo Examseaten,

    ob es alleine an der Trinkmenge liegt kann ich nicht sagen. Aber das mehr trinken ist das erste, was man unternehmen sollte. Der braune Urin (solle eher klar sein), ist ein Zeichen, dass zu wenig getrunken wird. Also mehr trinken. Ist auch klar, wenn man bedenkt, dass die Nieren den Wasser- und Mineralhaushalt regulieren – dann muss man beides in ausreichender Menge zuführen.

    G.Schmitz

    #44320
    markusk
    Teilnehmer

    Hallo Examseaten,

    darf ich in aller Bescheidenheit meine Erfahrung zum Trinken beisteuern?

    Ich möchte folgendes anmerken:

    – Die Niere darf man nicht als eine rein ‘mechanische’ Pumpe betrachten
    – Das Trinken darf man ebenfalls nicht zu ‘starr’ sehen
    – Ich bin überzeugt, dass der Körper die Nieren wo es geht ‘schont’, auch wenn sich dies in dunklem Urin äußert.

    Die Nieren arbeiten in einem Organverband, quasi im Team mit Leber und Co. Ich kann aus persönlicher Erfahrung bestätigen, dass die Nieren in eine Blockade gehen, wenn die Leber in einer Blockade ist. Folge: Trinkunlust, kalte Hände / Füße, Müdigkeit, …

    Wenn sich die Blockade der Leber bessert, beginnen die Nieren wieder besser zu arbeiten. Das ist Teamwork. Dann kommt auch mehr die Trinklust.

    Am besten erkennt man das, wenn jemand absolute Trinkunlust hat. Da sind die Nieren in einer Blockade. Wenn man jetzt hergeht, und diese Person zum trinken zwingt, dann bringt das meiner Ansicht nach gar nichts – es sammelt sich nur umso mehr Wasser an im Körper (bei mir werden die Ödeme unter den Augen größer).

    Ob deine Mutter darauf ‘vergisst’ oder ob es Trinkunlust ist, ist schwer zu beurteilen.

    Ich würde aber in so einem Fall Leber-/Niere immer wie Geschister betrachten.

    Mögliche Lösungen:
    – Leberstärkendes Mittel versuchen, höher dosiert wirkt das wunderbar (Kurkuma, Artischocke, Mariendistel, Liv 52 ist unglaublich gut, …)
    – Nierenstärkendes Mittel versuchen (Goldrute, … muss nicht unbedingt notwendig sein, wenn der Leberstau sich bessert)
    – gutes, leichtes, reines Wasser anbieten
    – Selen
    – Zink

    Wenn die Nieren in einer Blockade sind, dann:
    – kann es etwas bringen mit Tees (Goldrute) zu arbeiten, das kann aber auch das Gegenteil bewirken > Tees lösen nämlich auch Schlacken im Körper > belasten Leber / Niere noch mehr !
    – geht die Trinklust auf Null, vor allem wenn das Wasser nicht gut ist

    Wenn alles passt, dann trinkt der Körper von selbst, und man ‘vergisst’ weniger – weil der natürliche Durst wieder vermehrt einsetzt !

    Wenn man nicht trinken will bzw. es ‘immer vergisst’, dann hat das eine konkrete Ursache, die man sich anschauen sollte ! Das ist kein Zufall.

    Wenn meine Nieren blockieren, trinke ich: 1,5 L pro Tag
    Wenn meine Nieren brav arbeiten, trinke ich: mehr als 3 L pro Tag

    Alles Gute,
    Markus

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