Verfasste Forenbeiträge

Ansicht von 15 Beiträgen - 31 bis 45 (von insgesamt 165)
  • Autor
    Beiträge
  • als Antwort auf: therapieresistent? #45313
    markusk
    Teilnehmer

    Schöner hätte man es nicht können ausdrücken – die wunderbarsten Worte meines heutigen Tages 😀

    Grüße,
    Markus K

    als Antwort auf: HPU, KPU, Ursachen und Heilungschancen? #45304
    markusk
    Teilnehmer

    Hallo Hr. Golenhofen,

    darf ich hier nochmal um Ihren Input bitten? Ich wäre außerordentlich interessiert an einer Antwort.

    Vielen Dank,
    Gruß Markus K

    als Antwort auf: therapieresistent? #45301
    markusk
    Teilnehmer

    hallo aha,

    dein beitrag macht auch mich fertig 😀

    sorry – die 2 toten zähne können die hauptursache nr.1 sein, weshalb therapieresistenz besteht.

    wie du schlussfolgerst, dass diese dem darm nicht schaden, das verstehe ich nicht?! tote zähne lähmen den gesamten organismus, der darm ist nur eines von mehreren organen was dadurch stark in mitleidenschaft gezogen wird. im grunde leidet vor allem die regenerationskraft, und das sorgt dann dafür, dass du keinen millimeter raus kommst aus dem sumpf – der körper regeneriert nicht. von der wirkung auf die psyche möchte ich gar nicht sprechen.

    ich hatte auch einen toten zahn, und einen völlig kaputten darm (haber aber auch eine starke schwermetallbelastung) – habe den zahn nach langem zögern gezogen. die entscheidung war mehr als richtig – am röntgen nicht sichtbar, doch nach dem ziehen war es klar, es war unterm zahn ein kleiner chronischer eiterherd. und dieser herd kann deine gesamte rest-energie verheizen, die dein körper noch hat. (=> therapieresistenz)

    das zahn ziehen hat zwar weniger fortschritt gebracht, als ich mir erwartete – aber das was sich am stärksten geändert hat ist, dass die beschwerden nie mehr so krass stark wurden, wie vorher mit dem zahn. ich kann dir nur raten, nimm die toten zähne raus, aber erhoffe dir nicht zu viel. sie drinnen zu lassen, und gegen diese massive belastung zu arbeiten – behaupte ich – kannst du dir absolut nicht leisten.

    anders wäre es, wenn du sagst, du ziehst auf einen bauernhof, bist den ganzen tag in der frischen luft, arbeitest 30h pro woche, und das körperlich und nicht geistig, ernährst dich ideal, usw. usw. … dann vielleicht geht es mit mühe und not trotz der toten zähne – aber ob das sinn macht, und wofür man sich das antun sollte ist fragwürdig.

    deine 8-tage-woche als selbstständiger, und täglich 3x 10 min. meditation – diese work-life-balance wird sich nicht ausgehen. vor allem nicht bei deinen beschwerden, wenn gar nichts mehr geht in keine richtung.

    ich habe mittlerweile sehr viel erfahrung mit meditation … und 1-2h täglich kompensieren bei mir eine normale 5 tage woche mit 38 stunden nicht ! es ist zwar ein guter gegenpol und hilft viel.

    wenn du dein geistig-psychisch-nervliches wesen beschreiben müsstest, mit 7 schlagwörtern, wie würdest du es beschreiben?

    als beispiel beschreibe ich dir meines: #extrem-sprunghaft #rasend-schnell #monkey-mind #hoch-emotional #hypersensibel #grenzgänger #verwirrtheit

    es kann auch sein, dass dir vor allem dein geist einen derartigen strich durch die rechnung macht, dass dies in totaler therapieresistenz mündet. (weil er den körper so dermaßen stark belastet, dass der körper völlig am limit läuft, und dieser aus der erschöpfung nicht runter kommt).

    in so einem fall hilft ein homöopathisches (konstitutions-)mittel wunder (wirkt weit weit stärker als meditation für 2 stunden – zumindest bei mir), sodass es deinen geist richtig tief ruhig macht – dann arbeitet der körper ein vielfaches besser, und dann gehen die ersten heilmittel. leber und niere werden es dir danken in so einem fall.

    lg markus

    markusk
    Teilnehmer

    hi kasso,

    raubbau, schrotternaehrung, usw … das macht fast jeder. aber nur wenige erkranken so hartnaeckig wie einige von uns. wieso? der schwache ausscheider ist ein ansatz. der geistig vielschichtige (leicht gestresste, feinfuehlige) ein zweiter.

    ich behaupte mittlerweile, dass zweiterer kandidat andere schwerpunkte benoetigt als ernaehrung und entsaeuerung. wobei das wieder verzickt ist mit der psyche.

    mit hpu den geistigen stress in den griff kriegen halte ich fuer sehr schwierig – weil der stress bei mir gefuehlt aus den knochen kommt. meditation lange genug ist im stande fuer einen stress-reset. aber der kommt sehr schnell zurueck.

    mein hauptsymptom ist kurzatmigkeit, es schnuert mir die luft ab, die wirbel im brustbereich ziehen fest an, da wo die leber ist. kohlenhydratverzicht schnuert mich komplett ab – unaushaltbar.

    rechen mal aus was du essen musst, um 1g eiweiss pro kg koerpergewicht zu erreichen. das sind mega mengen, die verdaust du nicht.

    deine angst vor dem abkratzen ist ganz normal, aber nicht weiter schlimm, das ist keine psychische stoerung, sondern nur tiefe reflexion die man einmal im leben durchmacht. du wirst sehen alles geht gut aus. das war bei mir nicht anders.

    meditieren hab ich erst durch meine k.o.-zustaende begonnen, in der angst es heil zu ueberstehen. ich merkte, in tiefer meditation ist mein koerper unbesiegbar stark. deshalb ging ich an diesen ort, wenn es ganz schlimm war.

    egal welche art von viren oder erreger man betrachtet. als biologischer organismus ist man durchsetzt von allerlei – das ist auch nicht weiter tragisch, und im ersten moment vielleicht irritierend und beängstigend. die durchseuchung mit herpes viren, EBV, usw. … liegt in größenordnungen von 80% und mehr in der bevölkerung. diesen erregern nach zu jagen, einem nach dem anderen, um ein schulmedizinisches prüfzeugnis zu bekommen ist erstens nur schwer möglich, und für mich eher vergeudete zeit weil der ausgang des Ergebnisses für mich nicht sehr viel an der therapie ändert. wenn du damit beginnst, hört es nicht mehr auf, denn in einem erkrankten körper wird man immer positive ergebnisse auf erreger finden. aber nicht weil diese dich so krass ‘infiziert’ haben und so gefährlich sind, sondern weil dein milieu (geistig, körperlich, säure-basen, gifte, stress, …) es zulässt. das milieu lässt einerseits zu, dass ein erreger überhaupt leben kann, weil dieser bspw. nur auf saurem untergrund leben kann (bsp. candida), oder weil dein immunsystem keinen genügend starken gegenpol gegen eine ‘infektion’ bilden kann, oder weil schwermetalle in den zellen/nerven sind, … usw.

    => genau an diesem punkt trennen sich die wege: jage ich den Erreger (das symptom), der mich krank macht (schulmedizin; auch manche HP sind für meinen geschmack zu ‘erreger-fixiert’), oder ‘heile’ ich das milieu, um dem erreger möglichst die lebensgrundlage zu entziehen (ursachen-heilkunde).

    ersteres ist unter umständen auch manchmal erfolgreich, z.B. antibiotika gegen borrelien. doch eine infektion wird zurückkehren, sofern das milieu es immer noch erlaubt bzw. der körper nicht stark genug ist. abgesehen von den nebenwirkungen der AB.

    das mit dem fleisch … 100g pro tag … eine pauschal-antwort gibt es nicht, ob wahr oder nicht wahr. jedenfalls ist es mengenmäßig gar nicht viel in relation zum allgemeinen fleischkonsum, und ich ganz sicher nicht schädlich, auch nicht langfristig, sodass du irgendwie angst haben musst – ganz und gar nicht. wenn man schwach ist, sind 100g bestimmt zu wenig fleisch. die richtige menge findest du über dein gefühl raus, dieses hast du ja schon ganz gut entwickelt.

    jemand der sehr schwach ist, oder sehr starke entgiftungserscheinungen hat, wird merken, er benötigt viel mehr fleisch. je besser es mir geht, desto weniger kann ich fleisch essen, um mich gut zu fühlen. der bedarf variiert nach situation, speziell wenn man beginnt seinen körper zu entgiften. eine starke entgiftungskrise löst sich bei mir durch fleisch, oder durch raffinierten zucker. fleisch ist logischerweise die bessere variante. dann ist zu überlegen, ob du 100g für kurz-, mittel-, oder langfristig in deinem leben annimmst? à la lungo fährt man mir roher verganer kost ganz sicher gesünder, sofern einem dieser ernährungsstil behagt. doch da handelt es sich dann um einen sehr gesunden mensch, wo ich diesen maßstab anlege. denn rohe kost, pflanzliches Eiweiß usw. … das sind lauter sache, die kannst du als ‘kranker’ nicht verdauen, und das tut dir im krankheitsfall ganz sicher schlechter, das spürst du derzeit auch selbst schon.

    lg Markus

    markusk
    Teilnehmer

    Hi Kasso,

    wenn die Darmflora kaputt ist, ist dafür nicht nur die Vergiftung ‘schuld’, sondern meist die Zeit vor einer Erkrankung (Lebensstil). Wie das bei dir was, weiß ich nicht. Bei mir war es ganz definitiv Stress, der sich quasi ‘eingebrennt’ hat, und meinen Körper bis heute nicht mehr wirklich verlassen hat. Eine Darmflora ist auch da kaputt.

    Schon recht, man muss auch nicht zu viel nachdenken darüber warum es ist wie es ist, sondern ich meine nur soviel, damit man das Gefühl hat, es reicht um weiter nach vorne zu kommen. Das variiert bei jedem Menschen.

    Ich nehme das Rizol von einer Wiener Apotheke (www kaiserkrone at), von der ich weiß, sie stellen gute Arzneien her. Herr Golenhofen empfiehlt das Original von Dr. Steidl.

    Ja, ich brauche gewissermaßen Kohlenhydrate. Bei der Pilzdiät vertrage ich den Kohlenhydratverzicht nicht – das geht einfach nicht. Ich bekomme ohnehin von allem einen geblähten Bauch. Sogar am Morgen wenn ich nüchtern aus dem Bett steige, ist mein Bauch gebläht. Deshalb halte ich v.a. die komplexen Kohlenhydrate (KKH) so gering wie möglich – dann geht’s halbwegs gut. Das zuviel Essen ist am schädlichsten, egal ob Eiweiß oder KKH. Schlimmer ist es bei KKH. Am schlimmsten am Abend.

    Ach, das was die Steinzeitmenschen wohl aßen? … das sind Theorien die nützen mir jetzt leider gar nichts. Ich bin an sich kein Fan der Paleo-Diät. Ich bin mir fast sicher, dass der Mensch alle Nahrung vertragen kann. Insgeheim denke ich, werde ich irgendwann bei viel veganer Rohkost landen. Diese Nahrung ist für mich geschmacklich, als auch aus geistiger Sicht nicht zu toppen. Doch diese Ernährungsweisen mit wenig Eiweiß und viel Rohanteil mobilisieren sehr stark Gifte, liefern aber in Relation dazu zu wenig Kraft um diese auszuscheiden (bzw. mein Körper ist derzeit noch zu stark vergiftet). Das führt dann zwangsweise bei jeder Mahlzeit zu Entgiftungskrisen, somit nützt mir das derzeit nichts, weil es wo anders noch hakt, das merke ich.

    Der hartnäckige weiß-gelbe Belag auf der Zunge ist vermutlich der erste Indikator für Candida. Wenn du den erstmal weg hast, dann ist vieles in deinem Körper OK. 😀

    Die 1g Eiweiß pro kg Körpergewicht kommen mir sehr viel vor. Habe das ausgiebig probiert, das ist für meinen Geschmack schon sehr (zu) viel.

    Nüsse kann ich essen, ja. Die verdaue ich aber schwerer als bspw. Fleisch, aber es nährt ganz anders, und tut mir nie so gut wie tierisches Eiweiß. Nusseiweiß hilft mir allerdings gar nicht um aus einer Entgiftungskrise heraus zu kommen.

    Von den Nüssen sollte man wissen, dass die eine Eigenschaft haben: Sie nähren Herpes-Viren. Die Ursache dafür liegt im Verhältnis zwischen Arginin und Lysin. Das Epstein-Barr-Virus gehört ebenfalls zu den Herpes-Viren. Ich persönlich vermute ganz stark, dass dies auch der Grund ist, weshalb mir das Nusseiweiß gar nicht wirklich was bringt, Mandelmus mich quasi süchtig macht, wie es der raffinierte Zucker macht. Ruft Candida nach raff. Zucker, und Herpes-Viren bzw. EBV nach Nüssen? Möglicherweise.

    Man hatte mal einen über 100 Jahre alten Mann befragt, was er so macht und denkt, dass er so alt würde. Er meinte – ganz einfach – es ist besser in der Hoffnung zu leben, als in der Angst.

    Die beste Medizin gegen die Angst ist mit Sicherheit dieses Forum hier. Wenn du niemanden findest, der dir weiterhelfen kann, und dich niemand versteht, dann tut es am allerbesten wenn man andere findet, denen es gleich ergeht. Anderes Rezept habe ich derzeit leider keines für dich, weil ich weiß, dass es einfach ein wenig dauert, bis man aus dieser emotionalen Abwärtsspirale mit Ängsten und Hoffnungslosigkeit wieder eher herausen ist.

    Aber eines ist sicher: Alle Leute, die sich hier tummeln gehen bergauf, und das ist das Allerwichtigste, damit du siehst, es gibt einen Weg raus. Kopf in den Sand stecken nützt halt auch nichts, und wenn es noch so schwer erscheinen mag. Als bei mir gar nichts mehr ging, hatte ich jeden Tag mindestens 1 Stunde meditiert. Das geht einfach immer, auch wenn man so müde ist, dass man nur mehr liegen kann. Und das hilft sehr, wenn alles andere nicht mehr geht.

    Im Falle von HPU sind Pilze mit Sicherheit eine Folge der HPU. Ebenso die Mangelerscheinungen aller Art. Wenn ein Körper keinen Zink hat, fehlt eines der wichtigsten Immunmetalle und die Entgiftungsleistung ist stark herabgesetzt. Der Rest erklärt sich von alleine.

    Das mit der Zunge deute ich positiv – denn sie fühlt sich jetzt überall gut an. Vorher war sie an der Spitze quasi kahl, jetzt sind dort auch Knospen, wie auf der restlichen Zunge.

    „Gesunder Darm – gesunder Mensch“ – ja, das klingt in erster Linie recht logisch. Wenn aber Schwermetalle im Spiel sind, kriegt man das nicht so ohne weiteres gebacken. Da funktioniert dann auch die Darmtherapie mit Effektiven Mikroorganismen nicht wie nach dem Lehrbuch von Agenki – auch wenn das schön wäre. Die EM tun mir zwar gut, aber sie bewirken fast nichts, auch nicht nach längerer Einnahme. Ebenfalls bei meiner Freundin (die hat auch Schwermetalle), auch dort hat es nichts gebracht.

    Selbst Hr. Golenhofen meint, eine starke Giftflut (mit Schwermetallen) kann eine Darmflora in Kürze zum Zusammenfallen bringen. Der Darm wiederum hängt vom Stoffwechsel der Leber ab. Staut die Leber, regeneriert sich der Darm nicht. Diesen Kreis aufzubrechen – das ist das Schwierige.

    Das mit den vielen Vitalstoffen ist auch gut gemeint – Pianto ist ja eines der besten Lieferanten für Vitalstoffe. Möchte man meinen dann nehm ich halt Pianto genug – läuft leider nicht so. Lange Zeit wusste ich leider nicht, dass es die Schwermetalle sein können, die Ursache sind, weshalb jemand kaum Pianto nehmen kann – das ja vermeintlich so gesund ist.

    Nach langer Zeit des Therapierens kann ich immer noch nicht mehr als 2-3 TL pro Tag nehmen, denn dann geht das Ganze nach hinten los, ich bekomme alle Beschwerden verstärkt – als Notbremse hilft dann nur mehr raff. Zucker oder Eiweiß ohne Ende. Ein Fiasko. Aber es nützt halt nix 😀

    Alles Gute, M.

    markusk
    Teilnehmer

    Hi Kasso,

    das ist ganz interessant, dass du ätherische Öle in der Tat (derzeit) nicht verträgst. Vor allem Gewürze und Kräuter, eine der besten Helfer schlechthin.

    10ml sind im kleinsten Fläschchen, das meinte ich – dafür bezahlt man 7-8 Euro. 😀 😀 (10ml auf einmal überlebt man glaube ich nicht)

    Im Para Rizol sind aber Nelke, Schwarzwalnuss und Wermut enthalten.

    Wenn du Sorge vor den ätherischen Ölen hast, da gibt es auch Rizol Alpha. Das sollte ohne ätherische Öle sein.

    Pilz-Diät geht bei mir nicht – das ging noch nie. Habe das ernsthaft mal versucht, aber das ist faktisch net möglich. Mit aller Kraft schaffe ich es mittlerweile um den raffinierten Zucker herum – alleine das ist für meine Verhältnisse schon eine Meisterleistung. Früchte, Honig usw. … also 100% naturbelassene Zucker esse ich.

    Ich kann ja nicht mal längere Zeit nüchtern bleiben, sprich 5h lang nichts essen, dann krieg ich schon krasse Probleme.

    Das mit der Pilz-Diät ist nicht zielführend bei mir. Mein Körper hat nachweislich Schwermetalle eingelagert (Quecksilber, Blei, Arsen). Eine Pilzbelastung bekommt man da mit einer Pilz-Diät nicht weg.

    Ich habe gemerkt, als ich eine Zeit lang sehr konsequent gegen Pilz therapiert hatte, mit Rizol und rohem Zwiebel, Knoblauch und Rettich zum Essen (antiparaistäre ätherische Öle), dass es wesentlich besser wurde. Das gab mir damals einen großen Ruck vorwärts – seither habe ich kaum weißen Flaum mehr auf der Zunge, was ein sehr gutes Zeichen ist.

    Wie sieht deine Zunge aus in Bezug auf weißen Flaum, der nicht weggeht? Viel/wenig, Zungenspitze-Mitte-Wurzel?

    Ich esse ganz unterschiedlich, je nachdem welche Mittel ich nehme ändert sich das Bedürfnis.

    Meine eisernen Gesetze haben sich erst mit der Zeit entwickelt:
    – kein Gluten
    – kein raffinierter Zucker
    – kein Schweinefleisch (das stinkt mir ohnehin)
    – keine frittierten Sachen
    – keine verbrennten Fette vom Anbraten/Grillen
    – danach streben, so wenig wie nur möglich zu essen (das klingt lustig und hört sich an nach wenig, entspricht aber noch immer relativ großen Mengen in Bezug zu meinem Körpergewicht; aber zu viel essen macht es nicht besser, sondern nur noch schlechter)

    Im Großen und Ganzen esse ich 50% rohe Kost (Früchte, Gemüse), der Rest ist tierisches Eiweiß und so wenig als möglich komplexe Kohlenhydrate – aber davon absolut Null Gluten. Gluten ist ein richtiger Killer für mich.

    Ich merke bei mir, die Ernährung ist zwar fundamental wichtig, aber damit ist mein Problem nicht zu besiegen, zumindest nicht innerhalb der nächsten Jahre. An Ernährungsmöglichkeiten habe ich alles probiert, einzig Heilkräuter fehlen mir noch – sonst habe ich so ziemlich alle Methoden durchlebt. Mein Fazit: (Situationsgerechte) Intuitive Ernährung ist der Schlüssel.

    Eines darfst du nicht denken: Die Psyche ist nicht ‘im Kopf’ und ist zu 50% reine Biochemie. Ganz wesentliche Einflüsse sind der Darm (!), die Hormone, die Spurenelemente (z.B. Zink, Selen, Mangan …), Stress, Schwermetalle im Körper, oder generell eine Infektion zwecks schwachem Immunsystem, und die Nahrung.

    Das mit der HPU ist für mich ein riesen Rätsel. Ob HPU Wurzel oder Symptom ist, oder beides gleichzeitig, ist nicht so ganz klar. Einen HPU-geheilten habe ich noch keinen getroffen oder gefunden. Vor allem aber ist die HPU eine Sache, an der sehr stark die Psyche betroffen ist. Deshalb übersieht man das oft, und meint, dass jemand spinnt, schizophren ist, ein extremist ist, usw. … Verhaltensauffälligkeiten aller Art gehen mit HPU zusammen, ganz extrem sind dann Autismus, ADHS, usw. So einen leichten ‘Knick’ habe ich aber auch, bin aber glücklicherweise bei meinen Sinnen 😀 Dennoch bin ich vom Typ her Extremist, extrem sprunhaft in Gedanken, Emotionen usw. … Sehr schwierig für mich, dieses eigene Wesen einzufangen, sodass es mich nicht ‘umbringt’ in seinem Wahnsinn.

    Für mein Verständnis ist HPU aber etwas sehr, sehr ursächliches. Woher HPU kommt ist nicht klar, da gibt es mehrere Theorien. Aber die Folgen der HPU sind enorm, und sehr ursächlich für andere Probleme. Eine erste, starke Besserung kommt sehr, sehr schnell, wenn man diese erst mal ‘symptomatisch’ therapiert, v.a. mit genügend Zink.

    Meine Zinkspeicher waren dermaßen leer, dass irre Dinge passierten. Als ich eine ausreichend hohe Menge Zink (> 60 mg / Tag) über mehrere Wochen nahm, hatte ich Ausscheidungen an den Knien wie Pechwarzen an Bäumen (!), meine Geschmacksknospen an der Zungenspitze wurden erstmals ‘normal’ groß, vorher merkte ich nicht, dass ich quasi keine hatte / spüren konnte, nachher war und blieb die Zunge schön rau, bis heute. All meine Beschwerden waren für einige Tage völlig weg, und kamen später wieder retour. Aber dieses erste Zinkmangel-Loch zu füllen war der absolute Oberhammer – geheilt hat es nicht, aber ganz enorm geholfen und gezeigt, dass ich krasse HPU hatte/habe.

    Ob die Ursache ein Trauma ist, ob Quecksilber, ob Borellien, ob es der Darm ist oder ob es einfach eine konstitutionelle Schwäche ist, das weiß niemand. Ob es ursächlich heilbar ist – für immer – auch nicht. Ich glaube aber, dass es geht.

    LG M.

    markusk
    Teilnehmer

    Hi Kasso,

    was ist das denn für eine Seife? Blöde Frage – aber die Seife enthält sicher keine synthetischen Düfte und sonst keine synthetischen Substanzen?

    Wenn du auf natürliche ätherische Öle allergisch reagierst, da würde ich schlussfolgern, du bekommst auch von bestimmten Gewürzen, Kräutern, Pflanzen etc. eine allergische Reaktion?! Denn von daher kommen ja die ätherischen Öle.

    Reinen Sauerstoff in Form von … ? Grundsätzlich würde ich ja sagen, warum auch nicht? Man kann ohnehin immer nur was probieren, und schauen wie man selbst reagiert.

    Du sagst es – alles kostet was. 10ml von einem Rizol kosten 7-8 Euro. Günstigeren Versuch bei besserer Wirkung wird man nicht leicht finden – evtl. noch homöopathische Arzneien, ja.

    Die Ernährung ist immer ‘verhakt’ mit deinem derzeitigen psychisch-körperlichen Gesamtzustand. Wenn du mit einem (Hilfs-)Mittel eine Besserung erwirkst, ändern sich schlagartig die Möglichkeiten in der Ernährung. Aber ich gebe dir Recht, die Basis ist die Ernährung. Mir ist wichtig das alles vollständig verdaut wird, und dabei möglichst nährt. Viel besser ist gut verdaut, als ‘zu gesund’ und schlecht/nicht verdaut.

    Das mit dem psychisch angeschlagen kenne ich durch und durch. Hier hilft leider nur das Bemühen diesen Kreis irgendwo irgendwie aufzubrechen (Heilkraft in irgend einer Form). Ob du mit gekochtem Gemüse und Fleisch es schaffst, den Kreis erstmals einigermaßen aufzubrechen, wirst du selber herausfinden.

    Denken würde ich jedenfalls immer an diese Möglichkeiten: Zuführen der kritischen Spurenelemente (die drehen ganz gewaltig an der Psyche), hast du Stress?, Entsäuerung auf mittel-/langfristig, sind Schwermetalle im Spiel?, ist HPU im Spiel?

    Ich selbst habe bspw. HPU, diese erklärt meine psychische Labilität wohl am allerbesten. Die Schulmedizin gab mich in die Psycho-Ecke, wollte Antidepressiva verschreiben – habe abgelehnt. Die HPU ist die wohl beste Antwort darauf (in Kombination mit Schwermetallen, v.a. Quecksilber)

    Alles Gute, M.

    markusk
    Teilnehmer

    Hi Kasso,

    wenn bei der Verdauung was nicht passt, dann wird man mit reinen Kohlenhydratmahlzeiten immer Probleme haben. Das geht auch bei mir rein gar nicht. (v.a. Blähbauch)

    Allergisch auf ätherische Öle? Meinst du eine ‘starke negative Reaktion’, eine echte Allergie, oder einfach eine Unverträglichkeit? Das sind verschiedene Paar Schuhe. Oder nennst du es einfach ‘Allergie’, weil du es nicht verträgst und schlagartig mit irgendwelchen Symptomen reagierst?

    Wenn du schlagartig negativ drauf reagierst, dann kann das daran liegen, dass die ähterischen Öle (wie sie auch in Para Rizol enthalten sind) diese starke Giftflut verursachen, die ich meinte – deshalb sachte mit der Dosierung anfangs. Das meinte ich mit Vorsicht, langsam anfangen, weil das Zeug sehr stark wirken kann – im ersten Anlauf wirken die umso stärker, umso weiter es bei jemandem fehlt.

    Welche Symptome bekommst du bei ähterischen Ölen?

    LG Markus

    markusk
    Teilnehmer

    Hi Kasso,

    “Nur viel gekochtes Gemüse, wie es ja teilweise empfohlen wird, tut mir zwar anderweitig gut, aber davon nehme ich ab wie verrückt.”

    Das ist auch ganz logisch, weil Nährwert hat gekochtes Gemüse so gut wie Null. Hier bei Agenki kommt immer die Empfehlung gekochtes Gemüse + Eiweiß (+Fett). Ich glaube nicht, dass du irgendwo nur gekochtes Gemüse findest.

    Aus Irrtum habe ich vor langer Zeit auch mal ‘Basenfasten’ gemacht, dabei nur gekochtes Gemüse gegessen für 2 Wochen, dann waren prompt 6 kg weg – und das bei meinem ohnehin knappen Gewicht. Das Gewicht wieder raufzubekommen ist dann echt hart, vor allem wenn man ‘krank’ ist.

    Einen Tipp kann ich dir dennoch mitgeben, einen Versuch ist es wert, und es bringt so gut wie immer einen Schub nach vorne:

    Hast du je Para Rizol probiert? Wenn nein – mach das. Ganz sachte beginnen, nur mit 1 Tropfen … 2-3x pro Tag – dann beobachten was passiert. Im ersten Anlauf kann dir das ganz schön zu schaffen machen. Deshalb ganz sachte beginnen und herantasten.

    (Para Rizol liefert Sauerstoff in den Körper, v.a. der Darm profitiert davon – und es wirkt gegen Parasiten, gegen Candida, und aller Art von Erregern die unseren Körper in so einem ‘Krankheitsstadium’ im Griff haben)

    Das Mittel ist extrem günstig im Vergleich zu seiner phänomenalen Wirkung – da gibt es nichts was von Preis-/Wirkungsverhältnis ansatzweise hinkommt. DG nennt es auch eines seiner ‘besten’ Mittel die er kennt.

    Wenn du es verträgst, dann gehst du hoch, 2 Tropfen usw. … ganz langsam hochgehen. Wenn das greift, kann es sehr schnell passieren, dass du schlagartig viel besser verdauen kannst, dass du Gewicht zulegst, und schön langsam ein wenig rauskommst aus dem Stoffwechselchaos, das dich im Untergewicht bei schlechter Verdauung hält.

    Das erprobte Anwendungsziel wäre 3x täglich 10 Tropfen – und das dann für 5-6 Wochen halten.

    Ich habe schon viele Anläufe gemacht, aber über 3x täglich 4-5 Tropfen komme ich nicht hinaus. Ich merke aber ganz enorm, wie viel es meinem Körper hilft – und in erster Linie ändert sich das Essverhalten, ich esse merklich weniger, und behalte dennoch das Gewicht.

    Mach einen Fehler nicht: Unterschätze Para Rizol nicht. Wenn du beim ersten Mal zu viel nimmst, und (Annahme) schwerer vergiftet wärst, dann macht dich das ganz enorm platt. Und dann bist du sauer und legst es bei Seite.

    Alles Gute, Markus

    markusk
    Teilnehmer

    hi 180grad,

    die HPU (vieles findest du auch unter KPU) ist bei mir ganz sicher das Hauptproblem. alles weitere sehe ich als folgen der HPU. wenn du als mann das hast, dann erklärt das sehr, sehr viel.

    die wurzel der HPU, wo die liegt, da gibt es mehrere theorien … im darm? in der leber? ist es quecksilber? sind es borrelien? … an sich sind mir die ursachen egal, denn ich habe im ganzen web noch keinen einzigen gefunden, der sie endgültig ausgeheilt hat und darüber berichtet, bin aber überzeugt dass es geht. Herr Golenhofen meint er hätte erfahrungen, dass es geht.

    die sehr schlechte entgiftungsfähigkeit und das niedrige glutathion was vom zinkmangel kommt, die völlige entleerung der mineralstoffspeicher, allen voran zink und mangan, aber auch alle anderen mineralien und Spurenelemente, … das Immunsystem, was keinen zink hat, die sehr schlechte eiweißsynthese.

    die HPU verstärkt sich ganz enorm durch stress – will ich jemanden mit HPU entgiften, ist das noch mehr stress – das heißt, die HPU wird noch stärker, und der zinkverlust noch stärker. man kommt hier lange zeit nicht vom fleck, wenn man das übersieht meine ich.

    die HPU ist für mich das stoffwechseldisaster schlecht hin. wenn bei jemandem eine milieutherapie (entsäuerung, entgiftung, …) nicht anschlägt, die aber bei allen anderen hilft, dann würde ich immer HPU abklären.

    den test auf HPU habe ich positiv, zweimal gemacht. beim schwermetalltest hier von agenki kam raus, ich habe sehr hohe mengen kupfer im Körper. herr golenhofen sah darin einen starken zinkmangel, weil kupfer der gegenspieler im körper zu zink ist. das wusste ich vorher schon – aber es war nochmals die bestätigung für die HPU. hohe mengen kupfer im körper (bzw. in der Leber) hindern diese an einer normalen entgiftungsfunktion => und man hängt ganz schön in einem disaster, wenn man nun entgiften möchte, aber der körper nichts rausbringt.

    gute nacht, bis denn.

    lg Markus

    markusk
    Teilnehmer

    hi 180grad,

    bei mir kommt jedenfalls die HPU dazu, die unweigerlich ein eiweißstoffwechselproblem nach sich zieht. muskelaufbau ist da kaum möglich.

    => daher kommt auch bestimmt der starke eiweißhunger, der sich bei der entgiftung nochmals drastisch verstärkt. gefühlt könnte ich nicht soviel eiweiß verdauen, wie mein körper bräuchte. deshalb passiert es mir nach wie vor fast jeden tag, dass ich zu viel esse, egal von was, aber vor allem vom Eiweiß – das tut zuerst zwar gut, doch nach der Mahlzeit merke ich dann, es tut mir doch nicht gut, weil es einfach viel zu viel ist für die verdauung und es dann gar nix bringt. müdigkeit, abgeschlagenheit usw. ist dann die folge. ein teufelskreis der nur sehr, sehr schwer zu durchbrechen ist bei mir.

    meine große hoffnung liegt darin, dass sich die HPU ein für alle mal ausheilen lässt. wenn das wirklich möglich ist, müsste sich theoretisch vieles an meinem körper ändern, vor allem der eiweißstoffwechsel und die fähigkeit muskeln und gewicht anzulegen.

    schon mal daran gedacht?

    lg Markus

    als Antwort auf: Tiefenwirkung von DMSA #45242
    markusk
    Teilnehmer

    hi 180grad,

    ja, ich mache cutler-runden, 200mg alle 2-3h. damit geht es mir am allerbesten. die ersten 2-3 einnahmen sind immer sehr ungut, erst nach mehreren einnahmen dreht es, und es geht mir dann supergut.

    das ziehen wird mit mehreren einnahmen nach cutler besser, vor allem zu beginn einer runde mit DMSA treten die komischen nebenwirkungen auf, wenn ‘die kugel ins rollen kommt’ – nach mehreren einnahmen bleibt ein leichtes ziehen, sogar in der rechten zungenhälfte an der zungenwurzel, fühlt sich fast an wie taub manchmal, ziemlich spooky, nützt aber nichts.

    das mit darm und nährstoffen habe ich permanent im Auge – gebe dir recht, ja, aber das ist ohnehin schon standard geworden für alle die sich damit auseinandersetzen.

    weißt du, mir geht’s gar nicht so ums perfekt machen oder um die Wissenschaft, auch wenn das so wirken mag. ich habe viel mehr ein interesse daran, zumindest das bisschen (erfahrungs)wissen was es von verschiedensten seiten gibt, nochmals mit anderen wie bspw. mit dir zu reflektieren, mit erfahrungen abzugleichen, und zu vernetzen. wenn es nur 2 leuten weiterhilft, die das lesen, hat es sich schon gelohnt meine ich.

    ich jedenfalls wäre ewig froh gewesen, viel mehr über menschen mit HPU zu finden im web, und vor allem was dort ganz besonder zu beachten ist. doch viele machen nur eine therapie, viele machen es bestimmt nicht zu ende, und vor allem sie dokumentieren und teilen ihre erfahrungen nicht. das ist dann sehr schade meine ich, weil nur von diesen erfahrungen, die man per google findet, kommt man oft weiter.

    bestimmt gibt es in deutschland viele gute heilpraktiker, aber kaum jemand macht sich die mühe ein forum zu führen, um dieses erfahrungswissen nach außen zu bringen. und so taumeln halt tausende menschen von einem irrtum in den nächsten, und die jahre vergehen …

    ich gehe gefühlsmäßig weiter, so wie es der körper zulässt. beschwerden habe ich ohnehin immer, und geduld ist – zugegeben – oft schwierig wenn man einfach nicht mehr geduldig sein kann, obwohl das gras nicht schneller wächst, wenn man dran zieht (oder doch? *gg*) – mittlerweile habe ich aber jeden tag ein paar stündchen, da habe ich so gut wie gar keine beschwerden mehr, das beflügelt, und ruhig dasitzen geht ab diesem punkt nicht mehr 😀

    lg Markus

    markusk
    Teilnehmer

    hi kasso,

    ich selbst habe zwar keine gastritis, aber ich bin der typ schlank, der essen kann wie viel er möchte – und nimmt dabei nicht zu, wenn dann nimmt er ab.

    an mir habe ich 2 ganz konkrete ernährungsweisen gefunden, bei denen ich nicht an gewicht verliere – wenn ich nicht eine der beiden varianten genügend praktiziere, dann nehme ich rasch ab:

    1) genügend eiweiß, egal in welcher form – am einfachsten verdaulich ist fleisch (aber kein schwein)

    oder …

    2) rohe kost, egal ob früchte, oder gemüse … wenn ich mich genügend davon ernähre, nehme ich auch nicht ab, auch wenn ich so gut wie kein eiweiß esse.

    ich hatte in meiner abnehmangst immer gegessen wie ein irrer – doch damit noch mehr kaputt gemacht.

    das problem, das ich bei dir sehe, ist eine stark angeschlagene verdauung. den größten fehler, den man nun machen kann, ist, zu viel zu essen als kompensation für das untergewicht – damit isst du bei jeder mahlzeit mehr, als du verdauen kannst, und die verdauung wird noch kaputter, du nimmst noch mehr ab, usw. … eine spirale nach unten.

    was ist, wenn du ein paar blätter frischen salat jeden tag isst, bei jeder mahlzeit, dazu ein ganz wenig eiweiß. das könnte reichen, um nicht an gewicht abzunehmen – das wichtigtse ist hier, dass alles verdaut wird – und dass du nicht zu viel eiweiß und komplexe kohlenhydrate isst. sehr empfehlenswert ist trennkost zu gunsten der eiweiße, am besten die komplexen kohlenhydrate auf ein absolutes minimum zurückfahren – soweit du das schaffst.

    bei solchen kandidaten wie wir, da ist weniger –> mehr.

    ich esse heute um ein vielfaches weniger als früher, und das bei sogar etwas höherem gewicht.

    alles gute
    markus

    markusk
    Teilnehmer

    Hallo Hr. Golenhofen,

    danke nochmal für die Rückmeldung.

    120 mg Zink und mehr ist in der Tat extrem. Ich hatte nur mehrmals interessehalber Selbstversuche gemacht, weil ich seit langem schon die Angst abgelegt hatte, etwas Schadhaftes zu begehen. Einen Versuch wars aber Wert, geschadet hat es nicht, und beim allerersten Mal hat es mir sehr viel gebracht, mal eine Zeit lang über die 90mg-Schwelle zu gehen.

    Ich habe das weiters beobachtet, 60-90 mg Zink ist so das, womit ich am besten fahre, und das geht noch gerade so ohne zusätzliches Kupfer. Klinghardt meint, man verliert mit HPU zwischen 100 mg 300 mg Zink pro Tag (!) – Ich merke sofort, wenn ich vergesse Zink zu geben, knickt mein System ein. Die HPU verstärkt sich bekanntlich durch Stress. Und Entgiftung ist Stress pur. Also doppelt Stress, und der Zinkbedarf steigt so ins Unermessliche.

    Bleibe ich aber unter den 90 mg Zink, geht es auch ohne Kupfer – gehe ich darüber, dann krieg ich rasch Probleme, und Kupfer holt mich dann zurück in die Bahn – das entspricht auch der Gegenspieler-Logik.

    Ich stehe nun an einem Punkt, an dem ich jeden Tag einige Stunden Stabilität habe, mit so gut wie gar keinen Beschwerden – doch ich bin extrem labil – das heißt, die kleinste Belastung reicht aus um in die Beschwerden zurückzufallen. Einen Tick zu viel Zink, und es klappt nicht. Zu wenig Zink und es klappt auch nicht.

    Sie sprechen von chronischer Entzündung … hmm. Die HPU an sich ist ja ein guter Biomarker für (oxidativen) Stress im Körper. Und die HPU beim Mann ist ja ganz speziell problematisch und überaus selten. Stress hätte mein Körper von daher mehr als genug erfahren, fragt sich seit wie vielen Jahren. Womöglich seit Geburt an. Ich war auch in der Entwicklung ein absoluter Spätzünder, bin erst sehr spät gewachsen, und hatte schon als Kind die Statur von Zink-Mangel-Kindern (Blähbauch, sehr magerer Oberkörper). Den Zink-Mangel (HPU) schleppe ich womöglich bereits seit Geburt mit mir rum.

    Und wo die HPU ist, sind fast immer Borrelien. Und vermutlich alles andere Ungeziefer gleich mit dabei. Dass hier das Immunsystem an sich hochaktiv sein müsste, scheint mir logisch. Doch meinen Sie das mit Entzündung? Der Zink ist ja ohnehin quasi nie da gewesen (ohne Substitution), dann bliebe noch das Kupfer was das Immunsystem zur Verfügung hatte. Und wer weiß, ob das Kupfer bis aufs letzte verheizt wird – laut Klinghardt sollte das ja der Fall sein, gerade bei HPU und speziell bei der Borrelien-Bekämpfung.

    In welche Richtung chron. Entzündung denken Sie hier? Müsste dann der “CRP-high sensitive” zumindest was anzeigen?

    Bei HPU hochrelevant: Glutathion hängt meine ich maßgeblich vom Zinkstatus im Körper ab. Menschen mit HPU haben keinen Zink, und sie haben niedrige Glutathion-Level. Ursächlich dafür ist vor allem Zinkmangel (Quelle: Klinghardt). Mehr Sinn macht es hier glaube ich Zink zu geben, als reduziertes Glutathion. Das Glutathion wird lt. J. Mutter ohnehin im Darm in die einzelnen Proteine zerlegt. Und andere Varianten sind unleistbar, z.B. liposomales Glutathion.

    Ich gehe das aber viel lieber indirekt an über Zink und die anderen Mittel und Maßnahmen, auch Yoga, und vermute auch intelligente Entscheidungen des Körpers, wann der Glutathion erhöht, wann nicht usw. … Bin kein Fan von isolierter Denkweise mit Fokus auf eine einzelne Substanz – schließlich muss der Körper alles was er aus der Zelle rausbringt ja auch abbauen, und da ist wieder einmal mehr die Leber gefordert. Lt. J. Mutter gibt es ab Erreichen einer Unterschwelle beim GSH-Wert einen Switch im Immunsystem, und zwar schaltet die NO-Vergasung in der Zelle (Th1-System) zurück, und das Th2-System wird überreaktiv. Das ist für mich Intelligenz, und hat ganz sicher einen Sinn. Ist es die Zellentgiftung bzw. die intrazelluläre Erregerabwehr, die da abgeschaltet wird, weil die dadurch massenhaft entstehenden Toxine nicht mehr abgebaut werden können, weil die Leber bereits auf 110% läuft, und weil das GSH bereits alle ist? Würde für mich logisch klingen, ist zwar nicht optimal, aber sub-optimal, und immerhin besser als in den eigenen Toxinen zu ersticken.

    Ein Redoxproblem empfinde ich als chronisches ‘Regenartionsproblem’ – evtl. auch eine latente chronische Infektion? HPU wäre das ja ohnehin. Klar, ich gehe davon aus, dass bei mir alle Redox-Kreise am Limit/über dem Limit sind – sodass der Körper die Notbremse zieht, die Wirbel blockieren, Kurzatmigkeit kommt usw. …

    Aber was wäre Ihre konkrete Empfehlung bei Mangel an reduziertem Glutathion? Diese Vermutung kann ich ja gleich blind anstellen.

    Ich frage mich grundsätzlich, wieso sollten die Level von reduziertem Glutathion, von reduziertem Vitamin C, von reduziertem Kupfer usw. … alle erniedrigt sein? Die natürliche Regeneration müsste ja hauptsächlich in der Nacht passieren, und da müssten ja vor allem diese Redox-Kreise sich regenerieren – und wenn sich diese Regeneration-Verbrauchs-Bilanz nicht mehr ausgeht (und das Problem chronisch wird), muss das System ja zwangsweise kippen. Das wäre auch eine plausible Erklärung für den nicht erholsamen Schlaf.

    In Kürze lasse ich ein Labor-Screening inkl. Vollblut-Analyse durchführen, hatte Glück und habe eine ganzheitlich denkende Zahnärztin in Wien gefunden. Erwarten tue ich mir nicht sehr viel, den Zinkmangel bei HPU wird man dort unter Umständen auch nicht sehen, ebenso nicht Mangan und andere.

    Geplant sind: Blutsenkung, KBB Blutbild komplett + Diff., Lymphozytensubtypisierung, Ferritin, Transferrin, TSH, Na, K, Ca, Mg, Cu, Fe, Zn, P, Vit.D3-25OH, Selen, B12.

    Haben Sie hier eine spezielle Empfehlung was man da immer gleich noch mittesten sollte?

    Lässt sich nicht über bestimmte Quotienten bei den Subpopulationen der T-Lymphozyten der Immunstatus und eventuelle Infektionen ablesen oder bestimmte Rückschlüsse ziehen? Wissen Sie dazu was?

    Danke u.
    viele Grüße,

    Markus K

    als Antwort auf: Yoga und Entgiftung (Glutathion, etc …) #45207
    markusk
    Teilnehmer

    hi vitaminix,

    das bei dir kann ich mir nur zu gut vorstellen.

    mir wird meist sogar ziemlich übel nach dem Yoga, oder nach der mahlzeit nach yoga.

    kennst du brennende rote flecken auf der zunge? die habe ich ganz zu beginn bekommen, als ich mich auf den weg machte. dann für bestimmt viele viele monate gar nicht mehr. und jetzt mit yoga hab ich die ganze zunge voll mit roten brennenden flecken. aber ich will vom yoga nicht ablassen, weil es mir soviele blockaden löst, und meine atembeschwerden und wirbelblockaden damit mitterweile völlig weggehen (*juhuu – kann es fast nicht glauben *)

    dann wieder 8h computerarbeit im büro und alles wieder fort … frustrierend. ich bin sowas von kein bisschen belastbar, dann schnappt es ein, und alles wieder beim alten. ein wildes hin und her derzeit, aber freiwillig gibt das ungeziefer in meinem körper wohl nicht auf wie es aussieht (*gg*)

    einen eigenen thread? was soll ich in diesen thread reinschreiben? ich habe angst dass er platzen würde, weil ich gerne viel schreibe : ) da bräuchte ich einen konkreten aufhänger .. welcher ist ‘dein’ thread, der ‘Nierenaktivität’?

    lg Markus

Ansicht von 15 Beiträgen - 31 bis 45 (von insgesamt 165)